Chemnitzer SPD nominiert Detlef Müller für Bundestagswahl 2021

Auch die Chemnitzer Grünen haben ihre Kandidatin für das Chemnitzer Stadtgebiet ernannt.

Die Chemnitzer SPD hat Detlef Müller für die Bundestagswahl im nächsten Jahr nominiert. Auf einer Mitgliederversammlung erhielt der 56-Jährige nach Angaben der Partei 82 Prozent der Stimmen. Einen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin gab es demnach nicht. Müller ist gelernter Lokführer und seit 1990 SPD-Mitglied. Er war von 2005 bis 2009 Bundestagsmitglied und gehört dem Parlament seit 2014 an. Vor der SPD hatten die Chemnitzer Grünen ihre Kandidatin für den Wahlkreis 162, der das Chemnitzer Stadtgebiet umfasst, nominiert: Für sie tritt Karola Köpferl an. Die Bundestagswahl soll im Herbst 2021 stattfinden, der genaue Termin steht noch nicht fest.

1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    klapa
    28.09.2020

    Stimmt, Deluxe, vielleicht in Abhängigkeit von der Besetzung?

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    Deluxe
    28.09.2020

    Es gibt Tage, an denen Kommentare hier in der FP deutlich rigider ausgesiebt werden als an anderen Tagen.
    Heute scheint kein solcher Tag zu sein, denn hier werden Kommentare gegen Herrn Müller veröffentlicht, die jeglichen Respekt vermissen lassen. Das wundert mich etwas.

    Glückwunsch an Herrn Müller zur Nominierung. Und allzeit eine glückliche Hand beim Vertreten der Chemnitzer Interessen in Berlin.

    Ich bin kein SPD-Mitglied und habe mir in der Ära Schröder geschworen, niemals mehr SPD zu wählen. Weil ich die Politik der Schröder-Regierung als Verrat an der Hauptklientel der SPD, nennen wir sie ruhig mal Arbeiterklasse, empfinde.
    Aber deshalb kann man sich gegenüber aktiven SPD-Mitgliedern doch trotzdem anständig verhalten und muß hier nicht anonym vom Leder ziehen, daß es nur so kracht

    Im Unterschied zu all den Juristen, die da als Abgeordnete verkleidet in unseren Parlamenten sitzen und sich die Gesetze passend zu ihrer eigenen Berufsgruppe zurechtschneidern (ein Rechtsstaat ist für mich nicht das selbe wie ein Rechtsanwaltsstaat!) hat Herr Müller einen Beruf gerlernt und ausgeübt, der deutlich näher an der Basis ist, der mit einem normalen Einkommen versehen ist, der das Wissen um Schichtarbeit mit sich bringt usw. Herr Müller als Sozialdemokrat stammt aus der arbeitenden Bevölkerung, die er vertritt.
    Es fehlen in unseren Parlamenten Leute mit "normalen" Berufen - die Juristenquote ist nach meinem Geschmack deutlich zu hoch.

    Deshalb meine guten Wünsche für Herrn Müller.

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    DS91
    28.09.2020

    @Hinterfragt

    Zur Richtigstellung, ich habe hier in keinster Weise eine Partei erwähnt. Mit geht es um die Arbeitsweise und Argumentation von einigen Personen.

    Meine Einschätzung "Genügend" können Sie mir gerne anlasten, deshalb möchte ich auch dies einordnen, damit es zu keiner Pauschalisierung kommt.

    Für mich persönlich, ist ein "Nörgler" und "Hetzer" im Bundestag schon einer zu viel. Unabhängig vom Parteibuch. Deshalb die Einschätzung "Genügend".

    Wie sich "Nörgler" und "Hetzer" definieren, und das sachliche und Faktenbezogene Kritik nicht darunter fallen dürfte jeden bekannt sein.

  • 10
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    Mike1969
    28.09.2020

    @DS91: Welche "Gute Arbeit" hat er gemacht? Ich bekomme nix davon mit.

  • 7
    16
    Hinterfragt
    28.09.2020

    @DS91; "...Es ist leicht politisch engagierte Menschen zu beschimpfen oder zu diskreditieren. ..."
    Wie Sie gerade selber beweisen:

    "...Nörgler, Hetzer und co. haben wir dagegen in der Gesellschaft und im Bundestag genügend ..."

    Und z.B. Ihre weiteren Kommentare hier in den Foren zum Thema AfD und Andersdenkende...

  • 16
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    DS91
    28.09.2020

    @KarlChemnitz

    Danke für Ihr gutes Kommentar!
    Auch wenn ich kein großer Fan von Herr Müller bin, respektiere ich seine Arbeit in Berlin.

    Es ist leicht politisch engagierte Menschen zu beschimpfen oder zu diskreditieren. Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen ist dagegen eine schwierige Leistung die man aushalten muss. Allein deshalb gilt ein gewisser Respekt an denen die ehrenamtlich, im Amt oder im Mandat politische Sacharbeit leisten.

    Nörgler, Hetzer und co. haben wir dagegen in der Gesellschaft und im Bundestag genügend - auch wenn diese keine Mehrheiten bilden.

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    KarlChemnitz
    28.09.2020

    @vitaminbonbon oder Herr Müller: Man kann sich leider nur schämen, welches Niveau hier einige Kommentatoren an den Tag legen, und ich finde es zumindest fragwürdig, ob die FreiePresse ihre Kommentarfunktion dazu hergeben sollte. Aber egal, mir ist etwas anderes viel wichtiger: Vielen Dank, dass Sie sich politisch seit so langer Zeit für Chemnitz engagieren. Im Gegensatz zu sunhiller, franzudo2013 und meinem Busenfreund ArndtBremen gehören Sie zu den Menschen, die sich für Chemnitz immer stark gemacht haben. Sie Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie auch in Zukunft für unsere Heimatstadt in Berlin aktiv werden können. Lassen Sie sich bitte von diesen stumpfsinnigen Nörglern und Miesepetern nicht allzu sehr beeinflussen. Sie meinen zwar, sie sprächen für die große Mehrheit dieser Stadt, doch da täuschen sie sich zum Glück. Ich behaupte, nicht einer von denen war jemals in Ihrem Büro und hat seine Probleme oder Wünsche mit Ihnen besprochen. Es ist leider zum Volkssport geworden, im Schutze der Anonymität politisch Aktive zu beleidigen und zu verhöhnen (Randgruppe, Selbstbedienungsladen, etc.).

  • 12
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    vitaminbonbon
    27.09.2020

    @sunhiller: Blick suf 2005 (ja, lang her) beantwortet die Forderung.

  • 20
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    sunhiller
    27.09.2020

    Ich bin kein großer Freund der US Amerikanischen Wahlregeln, aber manchmal erscheint es mir wirklich besser, nur jemanden in den "Wahlkampf" zu schicken, der auch mal eine Wahl gewonnen hat !!!
    Alles andere ist, auch für Berufspolitiker, reine Augenwischerei !
    Da werden Leute an den Start gebracht deren Partei in ihrer Heimat +- 10 Protzent liegen.

    Grausam...

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    franzudo2013
    27.09.2020

    Vitaminbonbon ist wirklich ein guter Name. Abgekürzt Vitamin B.
    Genauso sieht das ganze BidBook für die Kulturhauptstadtbewerbung aus.
    Ein einziger Selbstbedienungsladen für die Klientel der SPD. Leider keine Kultur.
    Die großen Namen der Kunst in der Stadt spielen keine Rolle. Manche erleben das schon das zweite Mal. Manche Genossen erleben es leider auch schon das zweite Mail, dass sich die SPD den Kommunisten an die Brust wirft. Der Dank lässt zu wünschen übrig, wie man an Frau Schaper sieht. Das war aber 1946 genauso.
    Wer heute noch in der SPD ist, ist geschichtsvergessen und zukunftsvergessen.
    Die besten Leute werden rausgeekelt, Kühnert, Esken und Konsorten schwingen dafür große Reden.

  • 29
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    ArndtBremen
    27.09.2020

    Ob es diese Randgruppe in 2021 noch gibt?