Claußnitz investiert in Schule, Halle und Parkplatz

Haushalt soll im Februar beschlossen werden - Kritik an höherer Umlage

Claußnitz.

Auch im nächsten Jahr plant die Gemeinde Claußnitz Investitionen und große Instandhaltungen. "Wichtig ist, dass 2019 und 2020 bereits begonnene Arbeiten erfolgreich fortgeführt und beendet werden", sagt Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU). Dabei nennt er den Neubau einer Zweifeldturnhalle, den Anbau an die Grundschule und die damit im Zusammenhang stehende Umgestaltung des ehemaligen Speiseraumes und der Außenanlagen. Zu weiteren wichtigen Vorhaben zählten der Bau des Parkplatzes an der Turnhalle in Markersdorf und das sogenannte Flurneuordnungsverfahren in Diethensdorf.

In der Sitzung erhielten die Gemeinderäte am Montagabend erstmals den zusammengefassten Entwurf des Haushaltsplanes 2019 von Kämmerin Katrin Friedrich. Auf Grund der derzeitigen Lage am Markt komme es bei vielen Gewerken zu Kostensteigerungen, fügte Hermsdorf hinzu. In der Planung enthalten seien zudem Straßenbaumaßnahmen an der Chemnitztalstraße und Obere Siedlung, die aber von der Bewilligung der beantragten Fördermittel abhängig seien, so der Bürgermeister.

Claußnitz sei trotz hoher Investitionstätigkeit eine der wenigen Kommunen in Mittelsachsen, die schuldenfrei sind. Das solle auch so bleiben, so Hermsdorf. Das Geschaffene solle erhalten bleiben. Auch in den nächsten Jahren sei mit einigen größeren Instandhaltungen im Bereich der kommunalen Gebäude sowie an Straßen und Brücken zu rechnen. "Die Aufwendungen für Personal steigen trotz Bemühungen zum Personalabbau aufgrund von Tariferhöhungen und Zusatzleistungen im Bereich der Kindertagesstätten", so Hermsdorf. Ein großer Posten bleibe die Kreisumlage, die trotz Senkung des Umlagesatzes für die Gemeinde steigt, kritisierte er. Gerechnet wird mit 920.000 Euro.

Hingegen sollen sich die Belastungen für die Bürger nicht erhöhen. Eine Änderung der Hebesätze für die Grundsteuern A (landwirtschaftliche und Forst-Flächen, 310 Prozent) und B (bebaute und unbebaute Grundstücke, 440 Prozent) sowie die Gewerbesteuer (400 Prozent) sei nicht vorgesehen. Die Gemeinde rechnet mit Einnahmen aus den Grundsteuern in Höhe von 332.000 Euro und aus der Gewerbesteuer in Höhe von 417.000 Euro. Der komplette Haushaltsplan 2019 mit Vorbericht und allen Anlagen soll vom 14. bis 22. Januar zur Einsichtnahme im Rathaus ausgelegt werden. Der Gemeinderat will den Etat zur Sitzung am 4. Februar beschließen. (bj)

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