Container werden länger gebraucht

Hort in Burgstädt soll bis 2020 an Übergangsstandort betrieben werden

Burgstädt.

Im Hort "Traumland" neben der Goetheschule an der Göppersdorfer Straße in Burgstädt werden auch im kommenden Schuljahr Kinder in Containern betreut. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung der Verlängerung des Mietvertrages für die mobilen Raummodule bis August 2020 zugestimmt. Die Übergangslösung müsse vorerst bestehen bleiben, weil das neue Hortgebäude mit 100 Plätzen an der Göppersdorfer Straße 46 voraussichtlich erst zum Schuljahresbeginn 2020/21 fertiggestellt werden kann, sagte Bürgermeister Lars Naumann. Bis die Raumnot der Einrichtung, die vom Verein Muldentaler Jugendhäuser betrieben wird, ein Ende hat, sehen die Räte die Betreuung in den Containerräumen als zweckmäßig an. Aktuell stehen nach Angaben des Vereins 156 Betreuungsplätze zur Verfügung.

Für das neue Hortgebäude vergaben die Räte in der Sitzung Planungsleistungen und ermächtigten den Bürgermeister zu weiteren Vergaben. Laut Naumann sollen für rund 130.000 Euro unter anderem Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Tragwerk, Haustechnik, Brand- und Schallschutz geplant werden. Für das Vorhaben erhält die Stadt nach Angaben des Bürgermeisters Geld aus einem Bund-Länder-Programm zum Stadtumbau. Ein Drittel der Kosten trägt die Stadt selbst. (tür)

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