Conti-Galerie in Chemnitz: Investor Kellnberger droht mit Rückzug

Auf die Verzögerungen bei der Baugenehmigung reagiert der Regensburger Immobilienentwickler enttäuscht. Er überlege, die Pläne aufzugeben, sagt er.

15Kommentare
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    gelöschter Nutzer
    14.07.2013

    Der erste Eindruck dieses Entwurfs gefällt mir. Schön wie das Gebäude das benachbarte Kunsthandwerkerhaus mit aufnimmt und dass hier ein kleiner Platz entsteht.

    Vielleicht sollten sich die Chemnitzer Politiker und Stadtentwickler einfach mal ein bisschen zurücknehmen und sich nicht all zu weit herauslehnen mit ihren Forderungen. Erstens ist das hier Chemnitz, für hießige Verhältnisse und das was ich VON DIESER STADT!! an Architektur gewöhnt bin, ist das ein mehr als zufriedenstellender Entwurf. Das ist eben übliche moderne Architektur der heutigen Zeit. Außerdem soll man doch einfach mal froh sein, dass dieses elende, hässliche Conti-Loch erneut die Chance bekommt, bebaut zu werden damit es dann endlich auch mal weg ist. Und froh darüber sein, dass wir so einen Investor in der Stadt haben, der mit seinen Gebäuden im Vergleich zu anderen das Niveau in der Innenstadt schon beträchtlich anhebt, man denke z.B. auch an den Platz um den neuen Saxonia-Brunnnen. Ein Level, das man in Chemnitz kaum gewöhnt ist..

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    tom
    05.07.2013

    @702442: Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass die Stadt entsprechende Vorgaben macht. Aber man kann doch nicht immer wieder mit neuen Ideen kommen und verlangen, dass der Investor permanent seine Pläne auf seine Kosten nachbessert. Auch die dadurch entstehende Verzögerung kostet letztendlich Geld.
    Letztendlich zeigt sich hier wieder das Unvermögen der amtierenden Lokalpolitiker. Es wird ein Bebauungsplan verabschiedet und erst nachdem ein Entwurf gemäß dieser Vorgaben vorliegt, stellt man fest, dass der Bebauungsplan doch nicht so gut war und fordert Nachbesserungen. Das zeigt, man ist sich der Folgen seiner Entscheidung oftmals nicht bewusst. Auch in anderen Fällen geschieht dies leider immer wieder auf Kosten der Unternehmen und Chemnitzer Bürger - und leider ohne Konsequenzen...

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    04.07.2013

    @702442: genau so sehe ich das auch.
    Natürlich nichts gegen bauen, aber nicht bauen um jeden Preis, egal wie, Hauptsache da steht ein Haus - das kann man nicht ersthaft wollen.

  • 3
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    vitaminbonbon
    04.07.2013

    Niemand will was verhindern. Es geht nur darum nochmal gemeinsam mit Kellnberger zu prüfen, ob nicht auf der Seite Waisenstraße höher gebaut werden kann. Der derzeitige Bebauungsplanentwurf läßt das ja problemlos zu - aber die festgeschrieben "Mindestraufhöhe", also die Höhe die mindestens gebaut werden muss, fordert auf dieser Seite eben nur 2 Vollgeschosse. Und städtebaulich sieht das vom Sonnenberg kommend eben nicht so toll aus, sondern eher wie ein Flachbau. Und das wir uns, nach ein paar unschönen Erkentnissen in der Innenstadt, eine etwas anspruchsvollere Architektur wünschen ist sicher nachvollziehbar.
    Viele Grüße,
    Detlef Müller

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    jens65
    04.07.2013

    Einen fensterlosen Indoor-Skihang-Klotz hätte die Stadt auch schon mal akzeptiert, aber einem Investor, der in Chemnitz schon einiges an architektonischem Geschick bewiesen hat, legt man gern eine Fessel nach der anderen an. Ich schlage vor, der Stadtrat zieht vorübergehend in eine unbeheizte Blockhütte auf dem Grunde des Conti-Loches. Dann gibt es nach all den Jahren vielleicht eine Entscheidung noch vor Wintereinbruch.

  • 5
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    tom
    04.07.2013

    @677899: Die Stadt möchte, dass höher gebaut wird. Das heißt aber auch, mehr Fläche, die vermietet werden muss. Nachvollziehbar, wenn der Investor das Risiko des möglichen Leerstandes nicht tragen möchte.

  • 5
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    Tagesschauer
    04.07.2013

    Manchmal hat man den Eindruck man ist in Chemnitz immer gegen alles ! Kann man denn sich nicht darüber freuen, dass die Stadt endlich aus dem Karl-Marx-Zeiten-Mief herauskommt ? Ein Beispiel der Johannisplatz, da gammelte jahrelang ein verrostetes Pflanzengitter vor sich hin, nun hat sich der Platz zu einem Schmuckstück entwickelt. Auch der Saxonia-Brunnen ist ein schönes Objekt. Und das Conti-Loch sollte gut nach einem Vierteljahrhundert endlich mal der Vergangenheit angehören ! Und da ist man jetzt ganz nah dran, diese Chance zu zerstören. Somit schiebt sich die Stadt Chemnitz ja selber aufs Abstellgleis. So kommt man nicht aus dem Jammertal raus !

  • 1
    3
    677899
    04.07.2013

    Wenn der Investor mit Rückzug droht, dann meist nie wegen irgendwelcher Bauvorgaben sondern weil ihm ein finanzieller Verlust schwant. Es hängt ja offensichtlich an einem Großmieter und wenn der absagt, lässt der Kellnberger es bleiben. Vorab so zu tun, als würde man ihm Steine in den Weg legen, halte ich für extrem unlauter von dem "Investor".

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    poltersdorf
    04.07.2013

    Ach übrigens machen wir ja noch ein Museum auf am Schocken... Wir haben wohl noch nicht genug Probleme mit der Vermarktung unserer Kultur-siehe Theater oder Museum Gunzenhauser oder Tietz...

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    poltersdorf
    04.07.2013

    Schade, dass man diverse Leute für Schandbauten im Stadtzentrum nicht verantwortlich machen kann... Man sollte froh sein, dass es Investoren gibt, der einer Innenstadt eine Chance geben. Nur, weil sich hier einige wenige profilieren wollen, scheitert vielleicht eins der wichtigsten Bauvorhaben in Chemnitz... Weiter so und unsere Innenstadt wird aussterben!

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    Tagesschauer
    04.07.2013

    Tja, so wird aus dieser Stadt nie mehr im Leben was ! Anstatt erleichtert darüber zu sein, dass dieser Schandfleck endlich mal verschwindet, mach man dem Investor, der unzweifelhaft viel für Chemnitz erbracht und geleistet hat, das Leben schwer.
    Dieses Verhalten erinnert mich an Karl-Marx-Stadt Zeiten, vieles gammelte ewig vor sich hin und nichts geschah.

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    gelöschter Nutzer
    04.07.2013

    Ironie an:

    In einer Stadt wo die Leute in Sachen Zuzug nur so Schlange stehen, werden sich die Wohnungen am gefragtesten Plätzchen der Stadt doch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ganz schnell verkaufen bzw. vermieten lassen.

    Ironie aus.

    Zuschütten, planieren - und aus die Maus.

  • 6
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    PeKa
    04.07.2013

    Hat sich die Stadtverwaltung eigentlich schon mal gefragt, was sie davon hat, wenn sie die Großinvestoren und Großunternehmer vergrault, aber die Kleinkrauter am A... leckt?

  • 2
    3
    oOSilenceOo
    04.07.2013

    möglicher Einbau von Wohnungen? Bei der Lage und womöglich zu überteuerten Preisen? Hilfeeee!

    Ich bin froh, dass der Entwurf sich so völlig von anderen Bauten unterscheidet. *Ironiemodus*

  • 3
    6
    04.07.2013

    bin ich ja man froh, dass der Vorschlag komplett anders aussieht wie die anderen Gebäude in der Chemnitzer Innenstadt ......(Ironie off)

    Gerade bei Gebäuden macht es natrlich schon Sinn, lieber mal ein wenig länger zu diskutieren oder eben notfalls auch mal nicht zu bauen, bevor das nächste architekonische Desaster für die nächsten zig Jahre rumsteht.
    Möge der doch der Architekt mal ein wenig in der Welt herumreisen, oder ein paar Architekturbücher bei Thalia schmöckern, dann stellt er schnell fest, dass man auch noch auf ganz andere durchaus attraktive Art und Weise bauen kann.

    Ich frage mich ehrlich, ob es wirklich so schlimm wäre, wenn das Loch noch ein paar Jahre länger leerstehen würde.



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