Corona-Pandemie: Chemnitz verschärft Maßnahmen

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern untersagt. Mund-Nasen-Bedeckungen in allen städtischen Behördengebäuden nötig.

Chemnitz. Wegen steigender Coronazahlen verschärft die Stadt Chemnitz ab sofort ihre Schutzmaßnahmen. Demnach sind Veranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern untersagt. Das teilt das Gesundheitsamt der Stadt am Dienstagmittag mit. Betroffen davon wären beispielsweise Heimspiele des Fußball-Regionalligisten Chemnitzer FC und des Basketball-Bundesligaaufsteigers Niners Chemnitz, der im November in die Saison startet. Zu den neuen Maßnahmen gehört auch eine Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in allen städtischen Behördengebäuden

Am Montag hatte das Rathaus 21 neue Corona-Infektionen gemeldet. Der Wert der Infektionen pro 100.000 Einwohner ist demnach erstmals über 20 gestiegen, eine Schwelle, bei der Kommunen zum Ergreifen von Maßnahmen verpflichtet sind. Am Dienstag meldete die Stadt 13 neue Fälle, drei davon waren Kontaktpersonen bereits positiv Getesteter. Betroffen auch: das Pflegeheim Am Kirchhof mit einer Bewohnerin und einer Mitarbeiterin. (lumm/roy)

1111 Kommentare
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  • 4
    4
    SzB85
    14.10.2020

    @Johannes: manche werden das selbst an ihrem eigenen Todesbett nicht begreifen. Man könnte übrigens langsam anfangen, nicht nur die Statistiker und in der Vorsorge sonst tätige Experte zu zitieren, sondern z.B. auch die Notärzte und die Intensivpfleger, die nicht mit Zahlen, sonden an den Erkrankten arbeiten. Was halten sie für übertrieben und nicht notwendig von den Einschränkungen.

  • 23
    9
    johannes12
    14.10.2020

    Man fragt sich, wann der letzte Coronaleugner begreift um was es geht. Oder muss in der Familie erst Einer über die Klinge gehen.

  • 26
    20
    TWe
    13.10.2020

    @klapa: Na da bin ich aber froh, dass wenigstens hier ein paar Schlaumeier gibt, die uns jeden Tag aufs neue die Welt erklären.

  • 19
    37
    klapa
    13.10.2020

    Ja. censor, es ist ganz wichtig, dass der Bürger sich nicht zurechtfindet in dem Wust von Zahlen, die man beim RKI findet.

    Wenn alle Bürger begreifen würden, dass sie für dumm verkauft werden, wäre das Regieren noch viel schwieriger.

  • 25
    26
    censor
    13.10.2020

    Meinen letzten Kommentar "opfere" ich heute für einen Hinweis, der sich auf den Mittwochs-Situationsbericht des RKI bezieht. Dort gibt es ein Balkendiagramm (Abb.5) mit den monatlichen Rückstaus der Proben. (zw. 32.u.37.KW ca.158.000 Proben unbearbeitet, 38.-40.KW nur noch 37.000 Proben unbearb.)

    Genau seit dem Zeitpunkt, als der Rückstau abnimmt, (38.KW) geht der R-Wert über 1.(Tab.4)

    Das lässt den Schluss zu, dass nun massenhaft nachgemeldete Fälle aus früheren Monaten in die Statistik eingepflegt werden und viele (wie viele eigentlich?) der aktuell als positiv gemeldeten Fälle gar nicht mehr aktuell sind.

    Vergleicht man zudem die Meldedaten nach Erkrankungsdatum mit denen nach Meldedatum des positiven Tests (Abb.2) , gehen diese beiden Zahlen diametral auseinander: die Zahlen nach Erkrankungsdatum zeigen steil nach unten und die nach Meldung steil nach oben.

    Bitte, liebe FP, geht diesem Phänomen nach und recherchiert die Zusammenhänge.

  • 20
    7
    KTreppil
    13.10.2020

    Für Nichts ist sicher untertrieben, was hier z.zt. aber wieder losgeht, ist wiederum übertrieben. Wir werden momentan getrieben von dieser 7 Tage Inzidenz, plötzlich das Maß aller Dinge, früher wars mal der R-Wert, davon spricht kaum mehr jemand, vorher wars noch ne andere Maßeinheit, die hab ich schon wieder vergessen. Immer war es leider eine einseitige Betrachtungsweise. Was wird es als nächstes? Vorschlag: Es werden mal Tests/ positive Ergebnisse, Infizierte/Erkrankte und Erkrankte/Stationäre und auch geografischen Verhältnisse, wie z.B.
    Bevölkerungsdichte ins Verhältnis gesetzt und in irgendeiner Maßeinheit zusammen gebracht. All das gehört zu einer objektiven Beurteilung dazu und würde notwendige Maßnahmen glaubwürdiger und akzeptabler machen. Wenn in einer Großstadt die 50 gerissen wird, ist das Infektionsrisiko sicher höher, als in einem dünner besiedelten Landkreis, ländlichen Raum.

  • 19
    43
    censor
    13.10.2020

    Laut RKI-Dashboard gibt es in Chemnitz aktuell 18,3 Fälle pro 100.000 Ew. in den letzten 7 Tagen.
    Wieso verschärft man dann die Maßnahmen?

    https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_1/

    Man hätte lieber mal auf das hören sollen, was die "bösen Aluhutträger" heute nachmittag zwischen 15 und 16Uhr am Johannisplatz zu sagen hatten.
    Dort wurden übrigens auch Märsche geblasen.
    Genau das, was bestimmte Entscheidungsträger brauchen.

  • 19
    35
    1371270
    13.10.2020

    @Logistiker: An den roten Daumen sehen Sie doch, dass die Panikmache wirkt. Es ist hoffnungslos!

  • 20
    30
    AliceAndreas
    13.10.2020

    ... inzwischen 11 rote Daumen. Da würde mich schon mal interessieren was an meiner Aussage falsch ist!

    Die FP hat doch gestern vermeldet das die 21 Fälle für 3 Tage waren. Oder nicht?

    Und 21 durch 3 ist 7. Oder nicht?

  • 32
    60
    Logistiker
    13.10.2020

    Panikmache, Sorgen schüren.. für NICHTS

  • 30
    53
    AliceAndreas
    13.10.2020

    Laut Freie Presse sind die 21 neuen Infektionen die Gesamtsumme für DREI TAGE. Ergibt theoretisch 7 pro Tag - warum muss man da die Maßnahmen verschärfen??