Coronaschutz: Stadt sperrt mehrere Freizeitanlagen in Chemnitz

Die Nutzer hätten wiederholt gegen die Infektionsschutz-Regeln verstoßen.

Die Stadt Chemnitz hat am Mittwoch mehrere Freizeitanlagen abgesperrt. Betroffen sind laut Mitteilung des Rathauses der komplette Konkordiapark, der Kletter- und Schaukelpark in den Bunten Gärten an der Augustusburger Straße sowie der Bolzplatz an der Salvador-Allende-Straße am Jugendclub.

Als Grund nannte das Rathaus die Coronapandemie. Trotz mehrfacher Ansprache durch den Stadtordnungsdienst und durch Streetworker hätten die Nutzer dieser Freizeitanlagen wiederholt gegen die Infektionsschutz-Regeln - wie Abstand halten und Mund-Nasen-Bedeckung tragen - verstoßen. (lumm)

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99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Lola
    28.11.2020

    @MuellerF,
    ich gebe ihnen ja, Recht das man sich Gedanken machen muss. Wie man absichern kann, dass die Regeln zur Vermeidung einer Infektion eingehalten werden.

    Hier spielt uns im Gegensatz zu im Frühjahr, die Tatsache in der Hand. Das Wetter nicht so sein wird, dass sich die Eltern wzb.: zu 2-4 auf eine Bank setzen im Rahmen ihrer Beaufsichtigung.

    Ich kann mich allerdings nicht so, daran erinnern, dass ich als Kind beim Rutschen, Ball spielen, Klettern,... Kontakt mit anderen Kindern haben. Aber Kinder sind in Sachen Einhaltung von Coronaregeln gewillter, als Erwachsene. Bzw. die Kindergartenkinder bekommens ja, schon in den Kitas erklärt/beigebracht.

    Man könnte die Kinderanzahl auf den Spielplätzen und Fussballplätzen vorgeben.
    (Wobei der bei uns noch nie voll war!)

    Die Parkbänke entweder sitzunfähig machen. Nach Möglichkeit anschrauben. Usw.

    Ich denke unter Regelungen sollte man es denn Kindern erlauben. Damit nicht wzb.: Immunsystem,... Schaden nimmt.

  • 7
    5
    MuellerF
    26.11.2020

    @Lola, Hankman, HORNCL: Gegen Bewegung an der frischen Luft hat ja keiner was- sondern gegen das dabei vorkommende Unterlaufen der Abstandsregeln.
    Wir brauchen jetzt nicht noch mehr, sondern weit weniger tägliche Neuinfektionen, um einigermaßen zur Normalität zurückkehren zu können- was ja unser aller Interesse ist.

  • 8
    9
    MuellerF
    26.11.2020

    @Freigeist: Glauben Sie, das Virus sucht sich seine Opfer nach deren Alter aus?
    Dann dürfte es in Schulen & KiTas ja keine Fälle geben-aber es gibt sie !

  • 7
    12
    Freigeist14
    25.11.2020

    Die Hysterie treibt es auf die Spitze . Der Tag wird kommen , wenn man zurück schaut und sagen wird :Wie konnten wir nur so irrational handeln ? Als ob Kinder ein Übertragungsrisiko und Gefahr gewesen wären !!!!!

  • 22
    6
    Lola
    25.11.2020

    Frischluft, rennen, lachen,... ist gut für das Immunsystem.
    So mal sich meist die Kinder treffen, die eh in den Klassen und Kindergärten zusammen sind.

  • 38
    23
    872889
    25.11.2020

    Ganz ohne Grund waren Ordnungsamt und Streetworker sicherlich nicht wiederholt vor Ort. Natürlich schade, aber eben mit Ansage - und dann sollte bei Missachtung der Regeln das angedrohte auch umgesetzt werden.

  • 41
    16
    Hankman
    25.11.2020

    Leute, Leute, geht's noch? Die Kinder und Jugendlichen müssen sich auch mal austoben können. Es handelt sich um Anlagen an der frischen Luft, wo das Infektionsrisiko geringer ist als in geschlossenen Räumen. In der Schule hocken dieselben Kids von früh bis nachmittags mit 25 anderen zusammen im Klassenzimmer - aber weil die Schule irgendetwas Magisches hat, stecken sie sich dort angeblich nicht mit dem Virus an. (Es gibt Studien, die das beweisen sollen, aber auch andere, die das widerlegen sollen.) Mag sein, dass die Kinder und Jugendlichen im Unterricht nur mit ihren unmittelbaren Klassenkameraden zusammenkommen, aber auf dem Bolzplatz treffen sie sich doch in der Regel auch in derselben Gruppe. Das ist für mich also ein Scheinargument. Ergo: Ich kann die Entscheidung nicht verstehen. Und die Kinds, die werden sich halt irgendwo anders treffen.

  • 40
    24
    HORNCL
    25.11.2020

    Genau das wird helfen...spielen verboten gegen Corona. Läuft ????????

  • 39
    19
    Hausmacher
    25.11.2020

    Damit hat die Stadt das Infektionsrisiko effektiv erhöht. Man kann die Kinder und Jugendlichen nicht einfach für ein paar Monate täglich nach der Schule in den Standby versetzen. Statt an der frischen Luft werden sich die Jugendlichen nun in der Bude treffen, wo kein Streetworker und kein Ordnungsamt ermahnt und niemand ein Auge drauf hat. Dabei kann ich mir nicht vorstellen, dass man die Kids nicht mit Ordnungsgeldern hätte effektiv überzeugen können. So eine Coronastrafe reißt doch sicherlich ein beträchtliches Loch in die Kasse, wenn man noch nicht arbeiten geht.