Darf sich ein Kandidat Oberbürgermeister nennen?

Der Chemnitzer SPD-Politiker Sven Schulze wählt diese Bezeichnung auf seinen Plakaten. Die Wahlbehörde will ihn auf Bedenken hinweisen.

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1414 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Auriga
    10.08.2020

    @Hankman: Der umfassend informierte Bürger, der die Kandidaten wirklich kennt und ihre Teamfähigkeiten einschätzen kann, dürfte in der Minderzahl sein. Dieser ist auch nicht Zielgruppe für die Plakatwerbung. Ich denke, wenn der Kandidat nicht allzu unsympathisch rüberkommt und/oder in der Kommune negativ aufgefallen ist, wähl der Großteil der Wähler einfach nach Parteizugehörigkeit. Die Parteizugehörigkeit nicht so betonen ist ja noch ok, aber weglassen und finde ich geht nicht. Stellen sie sich einfach vor Herr Kohlmann würde so vorgehen!

  • 2
    0
    Hankman
    08.08.2020

    @Auriga: Sie werfen eine interessante Frage auf. Ja, natürlich stellen vor allem die Parteien OB-Kandidaten auf. Aber dem Wesen nach ist es eine Personenwahl: Ein konkreter Mensch wird am Ende in das Amt gewählt. Er oder sie steht zwar auch für eine Partei, soll aber vor allem überparteilich agieren und für alle in der Kommune da sein. Vielleicht ist das der Grund, warum einige der Kandidaten ihre Parteizugehörigkeit nicht so betonen - sie möchten auch Anhänger anderer Parteien ansprechen. Wenn jede und jeder nur auf die traditionellen Wählerinnen und Wähler der eigenen Partei hoffen dürfte, sähe es trübe aus: Es gäbe kaum eine ausreichende Mehrheit.

  • 0
    0
    Auriga
    08.08.2020

    Die gelebte Parteiverdrossenheit geht bei den Mitbewerbern weiter: gelb-blau mit winzigen Sonnenblümchen.
    Einzig dieser Typ, der schon mal 2018 für Schlagzeilen sorgte, scheint zu seiner Partei zu stehen!?

  • 1
    3
    698236
    05.08.2020

    Dieses Agieren entspricht nichtdemokratischen Verhalten, sondern einem Rattenfaenger von Hameln.

  • 11
    4
    Auriga
    05.08.2020

    Der SPD-Kandidat vergisst das SPD-Logo auf dem Plakat. Die CDU Kandidatin nur mit Mini-CDU-Logo. Schämen die sich für Ihre Parteimitgliedschaft?

  • 4
    5
    nevidimka
    05.08.2020

    Es ist schlicht unseriös - ihr Oberbürgermeister.

  • 16
    1
    triedel
    05.08.2020

    Das betrifft nicht nur Herrn Schulze. Seit einigen Monaten schon lautet die offizielle Facebook-Seite der CDU-Kandidatin "Almut Patt - Oberbürgermeisterin für Chemnitz". Unter diesem Name stellt sie eigene Beiträge ein und kommentiert andere Beiträge.

  • 8
    9
    Interessierte
    05.08.2020

    "Ihr Oberbürgermeisterkandidat" klingt doch gut ...

    Ansonsten kann ich mich nur anschließen
    Und vielleicht hat der @524989 so etwas von Recht !

  • 15
    12
    censor
    05.08.2020

    Oberbürgermeister ist nach meiner Kenntnis kein offizieller Titel wie der "Doktor", für den man eine Dissertation schreiben muss oder zu dem man "ehrenhalber" ernannt wird. Ein Titel, zu dessen Führung es eine offizielle Berufung braucht, ist es schon.

    Aber mal ehrlich: Wie oft haben wir schon Wahlplakate gesehen, auf denen stand "Ihr Kanzler" oder "Ihr MInisterpräsident".

    Korrekterweise sollte der Kandidat vielleicht dazu schreiben: "...ab dem ..."
    Aber wir wollen doch die Kirche im Dorf lassen.
    Jeder weiß doch, wie es gemeint ist.

    Wichtiger ist aus meiner Sicht, dass es ein Wunschtraum speziell dieses Kandidaten bleibt. Nach so langer SPD-Regierung wäre mal ein Wechsel angesagt.

  • 35
    1
    Hankman
    05.08.2020

    Ich denke, die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind mündig genug, zu verstehen, dass Schulze nicht ihr Oberbürgermeister ist, aber es gern werden möchte. Solche Wahlwerbung ist auch nicht unüblich. Dennoch: Etwas mehr Bescheidenheit stünde Schulze gut zu Gesicht. Er erweckt den Eindruck, dass die Sache für ihn schon entschieden ist. Meint er vielleicht nicht so, kann aber so ankommen. Und das kann böse nach hinten losgehen. Entschieden ist angesichts des Kandidatenfeldes noch gar nichts.

  • 29
    6
    524989
    05.08.2020

    Viel interessanter ist doch, dass er als Kandidat der regierenden Partei offensichtlich versucht, sich von der Stadtpolitik der vergangenen Jahre abzusetzen! Statt 08/15 nun Schulze, statt SPD nun Schulze...

  • 30
    18
    jeverfanchemnitz
    05.08.2020

    Kein Grund für nichts. Meldung so überflüssig wie ein Kropf.
    Alles, was früher schon mal abschließend geklärt war, muss nicht immer wieder aufgewärmt werden. Das ist es eigentlich, was verunsichert.
    Im Übrigen sollte man sich bei allem nicht immer am untersten Rand einer immer wachsenderen Anzahl nicht oder oder wenig oder gar falsch informierten Bevölkerung orientieren.

  • 27
    16
    WolfgangPetry
    05.08.2020

    Seine Hoffnung scheint zu sein dass der gemeine Chemnitzer das restliche angebotene Personal der Hauptfraktionen die seit Jahrzehnten im Stadtrat ihr Unwesen treiben oder auch nichts tun als noch schlechter einschätzt und innovative Kandidaten wie Lars Fassmann gar nicht ernsthaft wahrnimmt.

  • 35
    14
    Albatros
    05.08.2020

    Ganz schön viele Fehler für einen "Profi".