Das hält Versorger Eins Kritikern entgegen

Unternehmen informiert Anwohner über die geplante Anlage - Anrainer befürchten Lärm- und Umweltbelastung

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1010 Kommentare
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  • 1
    0
    tfr
    17.10.2020

    Lieber Verfasser des Artikels,

    irgendwas an Ihrer (oder der Eins) Rechnung stimmt nicht. Wenn das Kraftwerk eine Leistung von 20MW (15+5) hat, 8000h im Jahr (was viel wäre) läuft und einen Gesamtwirkungsgrad von 85% (Stand der Technik) hätte, wäre der Holzbedarf lediglich 47.000t im Jahr. Also entweder ist die Leistung deutlich höher oder der Holzbedarf geringer. Bitte mal prüfen, so ist es falsch!!

    Im Übrigen, hat ein Holzheizkraftwerk den gleichen Schadstoffausstoss wie ein Ersatzbrennstoff-Kraftwerk....

  • 0
    1
    Nixnuzz
    17.10.2020

    Es ist sicherlich schön, über die Mengen an Holz und deren Verbrennungsprodukte zu ventilieren. Ich frage mich, wieviel m3 oder Tonnen Holz in einer Saison / Jahr rangekarrt werden und wieviel Tonnen CO2 pro Jahr da wieder assimiliert werden. Zwar strotzt die "Holz- und Waldwirtschafts-Marketing-Literatur" in Umwerf-Mengen - aber wieviel Jahre sind zum Ersatz der gleichen Holztonnage einzurechnen? Wenn also das "Erzgebirge" verfeuert und damit plattgemacht ist - welche Wälder kommen dann dran? Rumänischer Urwald? Oder glaubt irgendjemand, das genügend Küchenmöbel-Spanplatten das ersetzen kann? Und die zukurzgewachsenen Halme landwirtschaftlicher Produkte? Asche und Landwirtschaft sind gesetzlich auch nicht mehr kompatibel. Aber Kunstdünger oder Gülle irgendwie doch. Also was kommt da noch in die neuen Öfen mit-rein?

  • 4
    7
    cn3boj00
    16.10.2020

    Die Verbrennung von Holz als "erneuerbare" Energie ist absolut nicht zeitgemäß. Dass Bäume während ihres Wachstums CO2 aus der Atmosphäre binden ist Grundlage des chemischen Gleichgewichts unserer Atmosphäre und hat überhaupt erst tierisches - und damit menschliches - Leben ermöglicht. Dieses CO2 dann wieder in die Luft zu blasen mach den Effekt wieder zunichte. Zur Kompensation wären schnellwachsende Plantagen mit Monokulturen nötig - genau das, was wir nicht wollen. Angesichts der massiven Waldrodungen auf der Erde ein völlig falsches Signal. Außerdem entstehen bei der Holzverbrennung viele Schadstoffe, die mühsam und kostenintensiv herausgefiltert werden müssen.
    Dann lieber Erdgas verbrennen, so lange dies noch in genügender Menge vorhanden ist, bis es wirklich klimaneutrale Alternativen gibt.

  • 3
    7
    acals
    16.10.2020

    warum fader beigeschmack bzw LKW, @lexis?

    https://www.automobil-industrie.vogel.de/hyundai-liefert-erste-brennstoffzellen-lkw-in-europa-aus-a-947638/

    Die LKW's werden mit H2 betrieben.

    Wo kommt der her? Aus der Verbrennung von Klärschlamm und Gülle, die nicht mehr nitratbelastend in den Boden oa Deponien "eingepflegt" werden müssen. Die Gasturbinen etc dazu - daran wird bereits gebaut, vgl. zuvoriger FP Artikel über EINS.

  • 11
    2
    Lexisdark
    16.10.2020

    Bezüglich Feinstaub der Abgase gibt es längst Filteranlagen, die bis auf Wasserdampf und CO2 sowie anderer Gase alles heraus filtern. Es ist ja jetzt kein Kraftwerk, was einmalig in der Welt ist. In anderen Ländern gibt's das längst und die Leute leben noch. Einzig der LKW-Verkehr und der Radius von 250 Kilometer hat einen faden Beigeschmack. Man könnte ja auch beim holzverarbeitenden Gewerbe anfragen.

  • 9
    9
    fp112
    16.10.2020

    Wo die 80 000 Tonnen Holz herkommen sollen , wenn mal das Futter für die Borkenkäfer mal alle ist...bleibt schleierhaft und auch noch alles per LKW....kein Gleisandchluss für ein Kraftwerk

  • 9
    12
    lfa
    16.10.2020

    Verbrannt wird Holz, welches vor zig Jahren CO2 gebunden hat. Außerdem findet auch im Sommer eine Verbrennung statt. Ein Beitrag zum Klimaschutz ist das nicht.

  • 3
    20
    lax123
    16.10.2020

    Fraglich, ob einer der Planer/Verantwortlichen in der Nähe wohnt und dann rund um die Uhr den Staub wegatmen darf. Wenn die Leute davon überzeugt sind - geht bitte mit gutem Beispiel voran und lebt neben dem altertümlichen Klotz.

  • 7
    8
    Hinterfragt
    16.10.2020

    Mist verschrieben, könnte die Moderation aus "endlicher" bitte "begrenzter" machen?

  • 7
    23
    Hinterfragt
    16.10.2020

    "... jährlich etwa 80.000 Tonnen Holz verbrennen...90 Prozent aus einem Umkreis von maximal 250 Kilometern ..."
    Stehe ich jetzt auf'm Schlauch, ist Holz nicht ein endlicher Rohstoff?

    "...beim Grünschnitt und der Landschaftspflege anfalle...."
    Für wie viele Jahre hat man denn da Vorrat?

    "...Holz sei ein nachwachsender Rohstoff..."
    Stimmt, nur mit z.B. 5 Jahre alten Bäumchen wird da nicht viel machbar sein ...