Debatte über Erzieher-Arbeit

Limbach-Oberfrohnas Stadtrat soll sich zur Anerkennung von Zeiten für die Vor- und Nachbereitung pädagogischer Tätigkeit positionieren. Das wirft auch Fragen nach Geldgebern auf.

Limbach-Oberfrohna.

Erzieherinnen in Limbach-Oberfrohnaer Kindertagesstätten werden interessiert auf die Stadtratssitzung am Montagabend schauen. Denn dort wird ein Antrag der CDU-Fraktion behandelt, der sich mit den Vor- und Nachbereitungszeiten des Betreuungspersonals in den Kitas beschäftigt. Die Konservativen fordern, dass jeder Erzieherin pro Woche zwei Stunden für die Vor- und Nachbereitung anerkannt werden. Bislang ist etwa für die Organisation von Projekten oder für die Dokumentation der Kindesentwicklung keine Extra-Zeit vorgesehen. Die Landesparteien von CDU und SPD diskutierten bei den Koalitionsverhandlungen zwar über das Thema, konnten sich aber nicht einigen. Nun preschen also die Konservativen im Stadtrat vor. Ziel sei es, Limbach-Oberfrohna zu einer "für Familien noch attraktiveren Kommune zu entwickeln", heißt es im Antrag. Die CDU fordert die Stadtverwaltung auf, die zwei Stunden für die Vor- und Nachbereitung sowohl personell als auch finanziell abzusichern. "Natürlich würde das die Stadt Geld kosten", sagt CDU-Stadtrat Jan Hippold. Er könne aber keinen Grund erkennen, warum Limbach-Oberfrohna in dieser Hinsicht nicht eine Vorreiterrolle einnehmen sollte. Im Vorfeld hatte die CDU Erzieherinnen und Eltern zu Gesprächen darüber eingeladen.

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