Debatte über geplanten Fußwegbau in Mühlau

Gemeinderäte wägen zwischen flüssigen Verkehr und Schulwegsicherheit ab

Mühlau.

Emotionsgeladen haben die Gemeinderäte von Mühlau in ihrer jüngsten Sitzung über den geplanten Fußwegbau an der Unteren Hauptstraße zwischen Sophienstraße und Straße am Hang diskutiert. Dabei ging es nicht um die Notwendigkeit der rund 35.000 Euro teuren Investition, sondern um die Ausführung. Die Bauarbeiten waren dieses Jahr im Rahmen des Jahresvertrages zur Instandsetzung der Verkehrsflächen eingeplant. Eine Niederwiesaer Firma soll sie ausführen.

Ein Wegstück entlang der Unteren Hauptstraße war bereits fertiggestellt worden. Jetzt ist ein 70 Meter langer Abschnitt mit einem 1,50 Meter breiten Fußweg geplant. Bisher gab es nur auf einer Seite abschnittsweise einen Fußweg. Künftig soll auf einer Seite ein durchgehender Weg entstehen - vor allem zur Sicherheit der Schulkinder, die dort täglich entlangkommen, hieß es zur Sitzung.

Frank Rüger (Mühlauer Vereine) gab aber zu bedenken, dass dort eine Brücke saniert werden soll. Es sei wirtschaftlich nicht vertretbar, wenn jetzt ein Fußweg gebaut werde und später dieser wieder wegen des Brückenbaus aufgerissen werden müsse. Deshalb genüge auch eine weiße Linie, der ordentliche Ausbau solle später erfolgen. Dies wiederum sorgte für Diskussionen. Denn Janet Weber von der Bürgerinitiative mahnte die Sicherheit für die Kinder an, auch als es um die Höhe der zu bauenden Borde ging. Dabei machten sich vor allem die Autofahrer unter den Gemeinderäten für einen sicheren und flüssigen Verkehr stark. Schließlich gab es mehrere Abstimmungen. Am Ende entschieden die Gemeinderäte mehrheitlich, einen Tiefbord zu bauen und den Ausbau etwas kürzer zu gestalten, um für den geplanten Brückenbau eine Fläche offenzuhalten.

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