"Demokratie wird zu wenig wertgeschätzt"

Herbst 89: Neues-Forum-Mitbegründer Lothar Raschker über eine denkwürdige Demonstration und die Losung "Wir sind ein Volk"

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8Kommentare
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    Distelblüte
    12.11.2019

    @ralf66: Das, was ich zur Parole "Wir sind das Volk" schrieb, ist ein Zitat - und zwar die letzten Sätze des Artikels. Gesagt hat sie Lothar Raschker, um den es im kommentierten Artikel ging. Ich stimme seinen Worten zu.

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    ralf66
    12.11.2019

    @Distelblüte, ich war damals auch froh, dass die Wende kam, die die damals riefen ''Wir sind das Volk'', wollten zum großen Teil erst einmal die DDR so wie sie politisch ausgerichtet war nicht mehr, ein Teil davon wollte durchgreifende Reformen, der andere Teil wieder die Einheit Deutschlands, ich zum Beispiel wollte die Wiedervereinigung andere eben eine reformierte DDR, alle liefen sie der gleichen Parole hinterher ''Wir sind das Volk.'' Wenn heute in Deutschand auf Demos ''Wir sind das Volk'' gerufen wird, ist das doch keine Missbrauch dieser Parole sondern ein Hinweis, dass diese Leute egal welche politische Meinung sie vertreten auch zum Volk gehören, ob das Ihnen passt Distelblüte oder nicht ist vollkommen gleichgültig. Wie kommen Sie denn darauf, dass nur ihre politischen Gedankengänge richtig sind und andere völlig falsch liegen, ist das nicht etwas anmaßend?

  • 3
    2
    KTreppil
    12.11.2019

    @blackadder...ich schrieb weder davon, dass demokratischen Regeln widersprochen wird, noch sprach ich irgendwem irgendwelche Legitimationen ab.
    Ich vermisse Wertschätzung, dass ist für mich auch, wie miteinander umgegangen wird und wie z.b. prozentuale Wahlergebnisse/ Wählerstimmen Beachtung finden. Dabei meine ich nicht unbedingt die Ergebnisse der AFD, sondern dass einstellige, verlustreiche Ergebnisse mancher Parteien zur Zeit nicht die Schlussfolgerung finden, die angemessen wäre. Ganz zu schweigen, von dem Umgang miteinander und der Häme untereinander im demokratischen Parlament unseres Landes.

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    6
    gelöschter Nutzer
    12.11.2019

    @KTreppil: Sowohl die Wahlen als auch mögliche Koalitionsverhandlungen in Sachsen und Thüringen laufen nach demokratischen Gesichtspunkten ab. Mir gefällt auch nicht jeder Wahlgewinner oder jede Koalition, die gebildet wird, aber deshalb spreche ich ihr nicht die demokratische Legitimation ab. Gegen welche demokratischen Regeln wird denn widersprochen und wo ist dies festgelegt?

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    10
    Distelblüte
    12.11.2019

    @ralf66: Demokratie bedeutet ja gerade nicht, dass es nur eine Einheitsmeinung gibt. Viele verstehen heute Widerspruch gegen eigene Positionen als Einschränkung der Meinungsfreiheit. Das ist falsch.
    Lesen Sie noch einmal die letzten Sätz des Artikels: "... ist der Missbrauch der Losung "Wir sind das Volk" unverschämt. 1989 standen fast alle DDR-Bürger hinter dieser Parole. Wenn sie heute von nur 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung gerufen wird, sprechen diese nicht für das gesamte Volk. Der Unterschied ist: 1989 ging es um Demokratie, jetzt geht es damit eher um Einschränkung von demokratischen Regeln und des freiheitlichen Systems. "

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    KTreppil
    12.11.2019

    Die Demokratie wird doch auch von unseren demokratischen Parteien nicht mehr wertgeschätzt. Siehe Wahlergebnisse Sachsen und Thüringen und die Koalitionen die wohl geschmiedet werden.
    Demokratie wird solange gefeiert, solange die politische Richtung stimmt, aber wehe die Meinungen gehen auseinander und Mehrheiten verschieben sich....

  • 7
    6
    ralf66
    12.11.2019

    Ist es denn wirklich so, dass wir immer und überall im Land Demokratie haben Demokratie leben und Demokratie erfahren? Immer wieder zu erwähnen das Demokratie da ist, dass sie zu wenig wertgeschätzt wird ist doch überflüssig, oder stimmt doch etwas nicht so wie es sein soll mit der Demokratie?

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    Nixnuzz
    12.11.2019

    Vielleicht braucht man den zeitlichen Abstand, um nach den Plänen und Ideen der früheren Jahre und deren parallelen praktischen Abläufen derartige Schlussfolgerungen zu ziehen - die manchem Mainstreamer entgegenstehen. Dieser Mensch ist ein Gewinn für die Gesellschaft. (1 theoretischer grüner..)



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