Den Anschluss verloren - Bahn-Gipfel in Chemnitz

Stadt kämpft um die Rückkehr ins Fernverkehrsnetz

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    torschro
    08.06.2012

    wieso ist das so schwer, die Misere in Chemnitz bezüglich der Verkehrsanbindung auf einen Punkt zu bekommen? das Zauberwort heisst: Wolfgang Tiefensee
    über diesen unfähigen Politiker noch ein weiteres Wort zu verlieren, würde unter meinem Niveau enden!

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    07.06.2012

    Deutliche Worte unserer Chemnitzer Oberbürgermeisterin. Und gleich eins vorweg: für diese Misere ist sie auch nicht verantwortlich! Eigentlich hält sie sich in ihren Antworten und in ihren Aussagen noch korrekt an die Etikette. Dabei ist jeder Antwort die Wut über die Vernachlässigung des Chemnitzer Raumes und der Zorn über die bestehenden Zustände zu spüren. Wenn man sich bei Lok-Treffen oder in Eisenbahnmuseen mit Bahnbeschäftigten unterhält, die noch mit Leib und Seele Eisenbahner sind (waren) ? die lassen mehr Dampf ab und kritisieren die Zustände beim ?Unternehmen Zukunft? ganz heftig!
    JEDE einzelne der Antworten Barbara Ludwigs im FP-Interview wäre eine Diskussionsgrundlage für eine länger führende Debatte!
    Leider bestätigt sich auch hier das Sprichwort ?In Dresden wird gefeiert, in Leipzig wird gehandelt und in Chemnitz wird gearbeitet.? Daß in Chemnitz und Südwestsachsen auch studiert und konferiert wird und von hier aus Innovationen in die Welt hinausgehen, scheinen die Herren der Landesregierung zu übersehen. Chemnitz ist in ihren Augen offenbar immer noch das Aschenputtel der drei Großen. Traurig, aber wahr.
    Sollte es einst wieder einmal ein leistungsfähiges Bahnnetz im Großraum Chemnitz und in Südwestsachsen geben, dann folgt das nächste Problem: Die über 15 Jahre abgesprungen, weil vertriebenen Bahnkunden zurück zu holen, das wird schwer. Und da rede ich die ganze Zeit nur vom Bahnbetrieb und dem Fahrgeschäft. Wie das Unternehmen mit dem Slogan ?Die Bahn kommt? mit seinen Immobilien umgeht, ist der nächste Skandal. Zugewucherte Bahnbrücken und verwahrloste Bahnhofsgebäude aus einer besseren Zeit der Eisenbahn. Dabei wären auch das Arbeitsplätze. Es gibt genügend Schulabgänger, die nicht Informatiker, Bankkaufmann oder Mechatroniker werden wollen oder können. Früher haben solche Menschen zum Beispiel die Bahnanlagen sauber und in Ordnung gehalten und hatten damit ihr Einkommen und ihren Platz in der Gesellschaft.



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