Denkanstöße fürs Rathaus

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Ein besseres Miteinander in der Stadt, die Vermittlung eines realistischen Bildes von Chemnitz nach außen und nutzerfreundlichere Mobilitätsangebote - diese Themen treiben die Chemnitzer offenbar nach wie vor besonders um. Das wurde am Samstag bei der dritten Auflage des Festivals der Meinungsverschiedenheit im Foyer der Stadthalle deutlich.

Unter dem Motto "Sehe ich anders" hatten sich dort Chemnitzer verschiedener Generationen getroffen, um miteinander über ihre Stadt ins Gespräch zu kommen. Das Spektrum der Themen reichte vom Wunsch nach mehr Grün und weniger Beton über bis zur Glaubwürdigkeit der Medien.

"Neben dem Dauerbrenner der Verkehrsanbindungen rückt tatsächlich die Klimapolitik immer mehr in den Fokus", beobachtet Mitorganisatorin Annett Meylan, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Allgemeine und Biopsychologie der TU Chemnitz. "Wichtig ist uns, dass die Ergebnisse der Gespräche tatsächlich auch an die Verantwortlichen der Stadt geleitet werden", betont sie. Sie könne sich vorstellen, dass ähnliche Formate auch in kleinerem Rahmen funktionierten, etwa auf Basis der Bürgerplattformen, die jeweils für mehrere benachbarte Stadtteile zuständig sind. "Die Kommunikation in der Stadt muss besser werden, das ist noch immer so", so Meylan.

Die städtische Veranstaltungsgesellschaft C3 will im kommenden "auf jeden Fall" wieder eine neue Auflage des Festivals der Meinungsverschiedenheit anbieten, wie Mitarbeiterin Nicole Oeser ankündigte. "Dann hoffentlich bei schönerem Wetter und wieder im Freien."

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.