Die Bombe in Chemnitz ist entschärft

Die Weltkriegsbombe, die am Mittwoch im Chemnitzer Stadtgebiet Markersdorf gefunden wurde, konnte am frühen Freitagnachmittag entschärft werden. Das bestätigt Matthias Nowak, der Pressesprecher der Stadt. Alle Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren. Rund 15.000 Menschen mussten davor ihre Wohnungen verlassen.

Sprengmeister Jörg Lange sagt, es sei ein einfacher Heckzünder gewesen. "Er ging gut raus."  Die Entschärfung hatte anderthalb Stunden gedauert. Für Lange war es die 20. Bombe. Der Zünder an der Bombe lag quer, es handelt sich um einen sogenannten Aufschlagzünder. Laut Lange braucht er Schub, um hochzugehen. Er funktioniert nicht bei Erschütterung.

Die Chemnitzer Bombe wird jetzt in der Zerlege-Einheit Zeithain auseinandergenommen und zersägt. Der Sprengstoff wird verbrannt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen besteht aus insgesamt 21 Leuten, vier waren in Chemnitz vor Ort.

 

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    fp112
    06.11.2020

    Sagen wir einfach mal
    Danke an alle die heute mit geholfen , die ihre Zeit dafür eingesetzt haben und natürlich besonders an die Männer vom Team des Kampfmittelräumdienstes.

  • 10
    7
    Malleo
    06.11.2020

    fnor
    Das hat Trump 4 Jahre gemacht, keinen neuen Konflikt begonnen und die Qualitätsmedien schwiegen!
    Obama führte Kriege und bekam den "Friedensnobelpreis"
    Irrsinn!

  • 15
    6
    fnor
    06.11.2020

    @Lesemuffel man könnte sich auch einfach nie wieder Krieg wünschen. Wer den 2. Weltkrieg angezettelt hat, sollte jeder wissen. Wir haben unsere Zukunft selbst in der Hand. Weniger Säbelrasseln würde der Welt jedenfalls aktuell gut tun. Setzen Sie sich doch auch für den Frieden ein!

  • 11
    9
    Lesemuffel
    06.11.2020

    Dieses Teufelszeug sollte man an den Hersteller zurückgeben.