Diese Chemnitzer Straßenbauprojekte kommen nicht voran

Innenstadtring, Überflieger-Ausbau, Südring-Verlängerung - wichtige Verkehrsvorhaben der Kommune scheinen in Vergessenheit zu geraten. Im Rathaus geben sich die Verantwortlichen bedeckt.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    0
    Pixelghost
    07.09.2020

    @ christophdoerffel, „ die demographische Entwicklung.

    Oh, die habe ich bereits durchgemacht und bin am demographischen Ende angekommen. Fahrrad und ÖPNV (schon vor Corona) sind aus gesundheitlichen Gründen nicht machbar.
    Deshalb habe einen orangenen Parkschein, damit die Wege nicht so weit sind.

    Und so geht es immer mehr Einwohnern hier - die demographische Entwicklung eben. Und Sie wollen diese Menschen auf Fahrräder setzen oder laufen lassen.

    Aber wenn man jung ist und noch keine Gebrechen hat kann man schön reden.

  • 10
    0
    Steuerzahler
    07.09.2020

    @christophdoerffel: Die entscheidende Frage ist, wer hier träumt! Wer soll in einer autofreien Innenstadt einkaufen gehen und anschließend mit dem ÖPNV vollgepackt nach Hause fahren? Wer, bei der bekannten Altersstruktur in Chemnitz, soll sich das ernsthaft antun und dann noch möglicherweise in einer der eingemeindeten Kommunen wohnen?

  • 6
    6
    Interessierte
    07.09.2020

    Ich frage mich sowieso , was man in dem Rathaus macht und dazu die vielen Gespräche , welche in dem OB-Zimmer geführt werden ..
    Es passiert doch nichts in der Stadt , es verkommt alles ...
    Eine Bazillenröhre wird über 20 Jahre nicht einmal gestrichen ..
    Auf neue Bänke muß man Jahre warten , bis auf die Museumsbänke ...
    Die Denkmäler verdrecken über Jahre ...
    Das schwarze Relief ggü. dem Hochhaus Brückenstraße wird jetzt hellblau gestrichen von Niederländern ..
    Die an der Spk. Brückenstraße wurden jetzt mit Folie überspannt und bemalt , vielleicht werden sie auch bald hellblau ..
    Man fragt sich nur , wer diese Hunderttausende für die neuerlichen Farben bezahlt ?

  • 10
    7
    Einspruch
    06.09.2020

    Vielleicht sollten die Verantwortlichen mal ihren Hut nehmen?

  • 13
    22
    christophdoerffel
    06.09.2020

    Das sind doch Träumereien aus den 70ern, als die "autogerechte Stadt" en vogue war.

    Im Hinblick auf demografische Entwicklung und die notwendige Verkehrswende sollten die Projekte endlich beerdigt werden und statt dessen ein modernes Verkehrskonzept auf Basis von ÖPNV, Fahrrad-, Fußverkehr und kurzen Wegen entwickelt und realisiert werden.

  • 23
    17
    Steuerzahler
    05.09.2020

    Es ist halt leichter, in Chemnitz Verkehrswege zurück zu bauen als wenn man neue Werte schaffen will! Die Grundlage für eine Verbesserung wäre die politische Absicht, für den AUTO-Verkehr in Chemnitz etwas zu tun. Aber daran scheitert es von vorn herein. Deshalb muss man sich auch nicht wundern, wenn sich Verantwortliche bedeckt halten. Gut, wenn die Medien das Thema aufgreifen, allerdings wäre ein tiefgründigere Recherche zu den Ursachen der Misere und den Verursachern angebracht und Schuldigkeit dem Bürger gegenüber.

  • 42
    13
    Schwimmerin
    05.09.2020

    Dieser "Überflieger" ist ein Prachtbeispiel fachlich überragender Baukunst und Verkehrsführung in Chemnitz.
    Heute ständig über 50 Dauerbaustellen und nur ca 12 dort Tätige.
    Das gibts zwar woanders auch, aber nirgends in dem Umfang.

  • 60
    8
    Logistiker
    05.09.2020

    Das planen hat jede Menge Geld verschlungen, die Gründe sind immer noch aktuell also baut, den Innenstadtring endlich zur Dresdner, den Südring wenigstens runter zur Zwickauer um das Wohngebiet endlich "verkehrszuberuhigen"... das vor Jahren die Ausfahrt des Neefepark soo kurz ist sollte der Planer/Verantwortliche von damals aus seiner privaten Kasse bezahlen, jedes Tier hat mehr Weitsicht beim bauen....