Einkaufen weiter nur mit Maske - das sagen Händler und Kunden

Hoffnungen auf ein schnelles Ende der Pflicht zum Mund- und Nasen-Schutz in Geschäften haben sich zerschlagen. In einem Einkaufscenter in Chemnitz endete ein Disput darum mit polizeilichen Ermittlungen.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

83Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    saxon1965
    15.07.2020

    Letztlich darf das Jeder für sich entscheiden, ob er vertrauensvoll und zuversichtlich den Herrschenden vertraut oder eben kritisch bis argwöhnisch sich Sorgen um die Zukunft macht. Für mich steht fest, dass die Menschheit sich stets nur durch Aufbegehren und Revolutionen weiter entwickelt hat. Die Herrschenden haben noch nie aus lauter Menschenliebe reformiert.
    Wem nicht klar ist, wer die Herrschenden sind, der kann bei Karl-Marx (neuerdings ein Antisemit und Rechter) und genannten Prof. Mausfeld nachlesen. Glauben muss er das dann immer noch nicht.
    Und VaterinSorge (echt unpassendes Pseudonym), erst mal Abwarten ob die Herrschenden auf den Wunsch der Millionäre eingehen. Ich für meinen Teil finde es schon sehr, nun sagen wir mal vorsichtig, überlegenswert, warum es einer Pandemie braucht, damit die Herrschenden plötzlich so viel Gutes tun?

  • 3
    2
    mops0106
    14.07.2020

    Ich empfehle das Buch von Prof. Rainer Mausfeld: "Warum schweigen die Lämmer? Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören".
    Dazu gibt es auch einen Vortrag im Netz.

  • 3
    3
    RingsOfSaturn
    14.07.2020

    @mops0106: mir ist nicht klar, wen sie mit den "Herrschenden" meinen? Die Regierung, Regierungsparteien, alle Parlamentarier, Lobbyisten?

  • 3
    3
    VaterinSorge
    14.07.2020

    Man sollte aber nicht alles und grundsätzlich dem Corona - Virus zuschieben. Gerade wir hier sind erfahren genug, um mit Veränderungen und höheren Anforderungen fertig zu werden. Die Kurzarbeit ist sicherlich schrecklich, aber nicht unbedingt ersatzlos vernichtend. Da wird gerade von staatlicher und freistaatlicher Seite viel getan. Damit Europa wieder in Schwung kommt, wurde heute ein Pandemiefond von 750 Mrd. € verabschiedet. Ich weiß nur nicht, wer das zurück zahlen soll. Doch es wird niemand verhungern, auch niemand in diesem System mit seiner Krankheit oder seinem Kummer allein gelassen. Die, die so wie ich was können, machen etwas mehr, stellen Leute ein und zahlen etwas mehr Steuern, damit die, die es brauchen nicht abstürzen. Man muss eben fair miteinander umgehen. Weltweit verlangen die Millionäre von ihren Staaten eine Steuer zu erheben, um die Auswirkungen und das damit verbundene Elend auf der Welt zu lindern. Das sind doch gute Nachrichten, oder? Hotellerie und Gastronomie werden sich wieder erholen, denn Deutschland ist als Urlaubsland dieses Jahr gefragter als je zuvor. Die Unterhaltungsindustrie hat sich doch sehr tapfer mit kleineren Veranstaltungen, Online-Konzerten und Events in den Regionen engagiert und wird sehr stark gesellschaftlich und staatlich unterstützt. Es wird nicht jeder schaffen. Was das Handwerk angeht, haben wir nach wie vor viel zu wenige Handwerker in unserem Land, alle Gewerke suchen nach wie vor gute Gesellen. Bei Kurzarbeit haben die Unternehmen die Möglichkeiten von Land und Bund Ausgleich zu erhalten und ihren Mitarbeitern als Einmalzahlung einen Ausgleich für Corona von 1.500 € netto zu zahlen. Da muss niemand hungern. Was Entlassungen angeht, wird es bestimmt nicht nur Corona - bedingt sein, da können gerade unsere Kleinunternehmer sehr flexibel umgestalten. Wo ich mir ernsthafte Sorgen mache, das sind Automobilzulieferer und verlängerte Werkbänke, die nur existieren können, wenn die Mutter das kann. Das muss aber nicht mit Corona zu tun haben.
    Ich habe jetzt auch keine Hiobsbotschaften an der Börse wahrgenommen nur dass das deutsche Autogestirn Daimler - BMW - Volkswagen gerade an der Börse um je 22% gefallen sind und einen Wert von derzeit 147,0 Mrd. $ haben, während Musk mit Tesla allein um 300 % auf 188,0 Mrd. $ Wert gestiegen ist. Nun müssten aber einige mal aufwachen und aufhören zu winseln. Hier stecken zukünftig ganz andere Probleme im System als eine halbe Million Kurzarbeiter in Sachsen.

  • 4
    2
    mops0106
    14.07.2020

    @osgar: Ich habe nie geschrieben, dass @Vater keine politische Bildung hat. Es ging hier um das Beispiel der "Herrschenden". Mal bitte keine Unterstellungen.
    Im Übrigen, wenn für Sie alles prima ist im Staat, dann ist das okay für mich. Ich muss Ihnen auch nicht leid tun. Ich habe trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein erfülltes Leben, Familie, Freunde, einen guten Abi-Abschluss, eine ordentliche Berufsausbildung, ...

  • 2
    3
    gelöschter Nutzer
    14.07.2020

    @mops, Sie tun mir echt leid. Was Ihnen von den Herrschenden Tag für Tag zugemutet und angetan wird, ist wirklich schrecklich und schwerlich auszuhalten.
    Wäre wirklich interessant zu wissen, wo Sie Ihre politische Bildung, die Sie leider @Vater nich zukommen lassen wollen, „genossen“ haben.

  • 3
    2
    mops0106
    14.07.2020

    @Vater:
    Man muss sich auch mit Beiträgen von Journalisten, Wirtschaftswissenschaftlern, Soziologen, Ärzten, Psychologen... beschäftigen, die nicht dem MSM entsprechen, um sich umfassend zu informieren und sich dann seine Meinung zu bilden.
    Viele Firmen, bei denen "auf Hygiene und Abstand geachtet" wird, wird es bald nicht mehr geben. Die Zahl der Kurzarbeiter in Sachsen allein beläuft sich schon auf eine halbe Million. Viele Menschen werden ihre Arbeit verlieren. Viele Betriebe haben schon größere Entlassungen angekündigt. Es gibt auch nicht "nur" die "Eventmanager" und die Künstler. An der Unterhaltungsindustrie hängen sehr viele Arbeitsplätze im Messebau, Handwerk, Gastronomie, Hotellerie...
    Sorry, ich möchte jetzt keinen Grundkurs in politischer Bildung geben, was die "Herrschenden" etc. betrifft.

  • 4
    4
    VaterinSorge
    14.07.2020

    Was denn für Zustände, und wo sind denn hier Herrschende? Wer einfach seiner Arbeit nachgeht, auf sich, seine Familie und Nachbarn aufpasst, spürt doch nun wirklich keine lebensbedrohlichen Einschränkungen. Vielleicht ist es auf dem Lande etwas entspannter als in einer Großstadt, aber es fehlt doch an nix.
    Und was soll noch kommen? Ja die Gefahr, dass zurückkehrende Urlauber vielleicht das Virus einschleppen. Und wenn schon, wir wissen doch jetzt wie es geht.
    Und, was noch? Bei allen Produktionsfirmen wird auf Hygiene und Abstand geachtet, Kinder können nach den Ferien wieder in KiTas und Schulen, Gastronomen, Kantinen, Theater, Kinos, Biergärten haben wieder offen. Was fehlt?

  • 3
    5
    mops0106
    14.07.2020

    Wer die Zustände, die jetzt schon eingetreten sind und in den nächsten Monaten mit Sicherheit noch eintreten werden, mit "einem blauen Auge davongekommen" beschreibt, der lebt meiner Meinung nach nicht in der Realität, ist aber genau der brave Bürger, den sich die Herrschenden wünschen.

  • 3
    4
    VaterinSorge
    14.07.2020

    Ich bitte zu bedenken, dass wir wirtschaftlich gesehen mit einem blauen Auge davon gekommen sind und so gut wie keine Einschränkungen auf Grund von Corona haben, die exorbitant existenzbedrohend sind. Rein wirtschaftlich werden Automobilstandorte und ihre Zulieferer Arbeitsplätze verlieren, aber nicht wegen Corona. Eventmanager, Club- und Diskothekbetreiber, Prostituierte, Casino- und Spielhallenbetreiber zählen hier zum Glück nicht zum steuerzahlenden Hauptgewerbe, Gastronomen, die zwei Monate trotz staatl. Zuschuss nicht überleben können, werden andere Berufe finden und müssen sich nicht aus dem Fenster stürzen. Achten wir lieber darauf, dass uns keine zweite Welle überrascht, denn noch eine staatliche Finanzhilfe wird es sicherlich nicht geben. Daher heißt es gemeinsam mit Köpfchen den Virus und seine Ausbreitung bekämpfen und keinen Leichtsinn zulassen. Hat doch bisher auch gut geklappt.

  • 5
    3
    kartracer
    14.07.2020

    @saxon1965, Ihre Darstellung mit der Gegenüberstellung von Toten durch Rauchen, Trinken oder auch Drogensucht ist schlichtweg irrelevant, denn diese sind durch eigene Handlung mehr oder weniger bewusst gestorben.
    Diese konnten auch niemanden anstecken, und ihre Sucht übertragen, auf Menschen mit gesundem Lebenswandel.
    Ein gefährliches Virus, wie Covid19, durch Egoismus auf andere Menschen zu übertragen komplett unakzeptabel!

  • 3
    3
    saxon1965
    14.07.2020

    @RingOfSatur: Werde mir ihre Videoempfehlung später anschauen.
    Zu Langzeit- und Folgeschäden ist noch wenig bekannt und in wie weit diese dann ursächlich mit Covis19 zusammen hängen müsste wissenschaftlich bewiesen werden.
    Sterblichkeit auf Grund voller Intensivstationen bzw. der Qualität eines Gesundheitswesens und oder von Krankenhauskeimen, steht nicht im direkten Zusammenhang mit Covid19, sondern nur indirekt. Da sollten wir auch das Rauchen oder Zucker unter Strafe stellen! So gesehen macht sich die Spezies Mensch ohnehin unglaubwürdig.
    Ohne etwa Covid19 in Frage stellen zu wollen, was mir wirklich fern liegt, dreht sich meine Meinung eher um das ganze Thema "Verhältnismäßigkeit der Mittel" und was die Spät- und Langzeitfolgen für die Welt und uns Menschen sein werden.

    @arnoldu: Nein es "müssen nicht noch mehr Menschen sterben"! Es macht jedoch einen gravierenden Unterschied, ob von 20 Millionen Raucher und Trinkern 9.138 Menschen sterben oder von den bekannten 200.431 positiv Getesteten.
    Äpfel und Birnen? Ja, es gibt zirka 20 Millionen Raucher und Alkoholkranke in Deutschland. Davon sterben jährlich zirka 140.000 in Zusammenhang mit ihrer Sucht (zu Alkoholkranken habe ich keine Zahl auf die Schnelle gefunden).
    Wie viele Menschen haben sich in Deutschland mit Covid19 infiziert? Keiner weiß es! Wir wissen nur, dass 9.138 (Stand 14.07.2020) in Zusammenhang mit dem Virus gestorben sind.

  • 2
    4
    mops0106
    14.07.2020

    Das Virus kann dem Einzelnen gefährlich werden, den meisten Menschen nicht. Und für Verlust des Arbeitsplatzes, Kurzarbeit, Zusammenbruch ganzer Unternehmensbereiche etc. ist nicht das Virus, sondern die Politik verantwortlich.
    Ja ,es werden viel mehr Menschen sterben, aber nicht an den Folgen des Virus, sondern deswegen, weil ein starkes Gesundheitssystem eine starke Wirtschaft voraussetzt und das dann nicht mehr gegeben ist. Weil Menschen, die ihre Existenz verlieren, krank werden, eventuell Selbstmord begehen. Weil die Gewalt in den Familien zunehmen wird, nach einzelnen Auswertungen schon zugenommen hat...

  • 4
    2
    RingsOfSaturn
    14.07.2020

    @saxon1965
    "Warum lässt nur (fast) Jeder außer Acht, dass ein Virus nur so gefährlich ist, wie seine Letalität (Sterberate)."

    Weil das eben nicht stimmt. Was ist mit dem Langzeit- bzw. Folgeschäden der schweren Verläufe? Was ist mit dem Menschen, die sterben obwohl sie es nicht müssten, wenn die Intensivstationen voll sind? All das gehört zur "Gefährlichkeit eines pandemischen Virus" ebenfalls dazu.

    Zum besseren Verständnis von exponentiellen Verläufen (hier Krankheitsfälle), die intuitiv schwer bis gar nicht einzuschätzen sind, empfehle ich dieses sehr anschauliche und ohne weitere Mathematische Vorkenntnisse verständliche video von Prof. Weitz:

    https://m.youtube.com/watch?v=2hkpfR-J5os

  • 3
    2
    RingsOfSaturn
    14.07.2020

    @891994: da setzen sie aber eine Menge steiler Thesen in die Welt.

    "Selbst die WHO hat gesagt, dass Menschen ohne Symptome auch niemanden anstecken"

    Aha, wann soll das denn gewesen sein? Haben sie eine Quelle für diese Aussage?

    "selbst Herr Spahn hat gesagt, dass bei vielen Tests mit wenig Infizierten , die Anzahl der falsch positiv getesteten zunimmt."

    Schauen sie doch mal hier rein, vor allem der Abschnitt über die Relevanz der "Vortestwahrscheinlichkeit" dürfte für sie interessant sein:

    https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/06/18/corona-pcr-test-und-vortestwahrscheinlichkeit-so-kann-es-zu-falschen-ergebnissen-kommen

    "Der Test von Herrn Drosten ist ja nicht einmal validiert."

    Das stimmt nicht. Lesen sie die Abschrift des Podcast Nr. 16, da hatte Drosten schon vor geraumer Zeit zu dieser Art von Vorwürfen Stellung genommen und sehr ausführlich über den Test und auch dessen Entwicklung gesprochen. Zu diesem Thema geht es los bei der Frage die beginnt mit:

    "Die kritischen Stimmen, insbesondere der zitierte Wolfgang Wodarg (...)"

    https://www.ndr.de/nachrichten/info/16-Coronavirus-Update-Wir-brauchen-Abkuerzungen-bei-der-Impfstoffzulassung,podcastcoronavirus140.html

  • 4
    2
    arnoldu
    13.07.2020

    @saxon1965: also müssen wohl noch viel mehr MENSCHEN sterben, bevor man Covid19 als gefährlich einstufen kann? Für die davon direkt Betroffenen, welche nicht zuletzt aufgrund eines hochstrukturierten Gesundheitssystems hierzulande überlebt haben, war der Krankenhausaufenthalt, vielleicht noch auf einer Intensivstation maschinell assistiert beatmet, mit Sicherheit kein Wellness-Event! Oder mindestens zweiwöchige Quarantäne für nicht ganz so gravierend Erkrankte, oder auch einfach für positiv Getestete ohne Symptome, und jeweils deren Kontaktpersonen? Familien, deren Kinder wochenlang unvermittelt aus dem Tagesrhythmus von Schule oder KITA herausgenommen wurden, die Eltern dazu (teilweise alleinerziehend) auf Kurzarbeit null (Einkommensverlust bis zu 40%) oder im Homeoffice? Patienten in Kliniken, Bewohner von Pflegeeinrichtungen, welche wochenlang auf den immens wichtigen Kontakt zu ihren Angehörigen verzichten mussten? x hundert kleine Unternehmen allein in Sachsen, die noch nicht wissen, wie sie den Lockdown wirtschaftlich meistern können? ...usw...usw!
    Wenn das nicht gefährlich genug ist...Was soll denn da noch alles geschehen?
    Was Ihre Rechnerei mit Fallzahlen etc betrifft, damit kann ich schon umgehen, aufgrund meines qualifizierten beruflichen Staatsexamens im allgemeinmedizinischen Bereich, wo auch Hygiene und Infektiologie Prüfungsthema war, mit 25 Jahren Berufserfahrung. Und was meine Einschätzung zum Diskussionsteilnehmer ----> 891 944 betrifft, kommt noch ein zusätzlicher Abschluss vor 15 Jahren im Fachgebiet Psychiatrie und Psychotherapie dazu.

    Ich weiß schon was ich schreibe! Zumal ich in vielen erwähnten Punkten halt beruflich ebenso wie privat betroffen war.

  • 3
    0
    VaterinSorge
    13.07.2020

    @saxon die Sterberate ist für jeden wichtig, noch wichtiger ist jedoch, was das Virus mit jedem von uns anstellen kann und wie sehr es die Gesundheitssysteme belastet. Wenn noch keinen wirksamen Impfstoff gibt, sich jetzt auch fast die Hälfte aller Menschen nicht impfen lassen möchte, dann bleibt doch nur Abstand und MNS in Gebäuden oder ÖPNV, u.U. auch im Gedränge von Fußgängerzonen, bei Events o.ä. Man muss es nicht erzwingen, klar, aber man darf es auch nicht unter den Teppich kehren.

  • 2
    0
    VaterinSorge
    13.07.2020

    Ich glaube nicht, dass es was mit Macht oder gar Geld zu tun hat, wie wir mit unserer Umwelt, Natur oder untereinander umgehen. Es ist nicht teurer auf Konsum zu verzichten, wenn man weiß unter welchen Bedingungen produziert und transportiert wird. Es ist auch nicht teurer, auf Events oder Veranstaltungen derzeit zu verzichten, wenn man Gefahr läuft anderen zu Nahe zu kommen. Es ist auch nicht teurer, wenn man mal nicht überall gleich hin muss, sondern auch mal einen Brief schreibt. Wir leben hier in einer sehr komfortablen Situation, die weder Grund zur Panik, aber auch nicht zu Leichtsinn bietet. Wir sollten mehr den gesunden Menschenverstand einschalten, insgesamt mehr auf Hygiene achten und uns vorwiegend dort bewegen, wo Abstand unproblematisch ist und man sich wenigstens problemlos die Hände waschen und ordentlich abtrocknen kann. Im Großen und Ganzen nehme ich hier jedenfalls hauptsächlich gut funktionierende Maßnahmen in der Gastronomie und im Einzelhandel wahr. Wie gesagt, weniger ist oft mehr.

  • 2
    4
    saxon1965
    13.07.2020

    @arnoldu: Warum lässt nur (fast) Jeder außer Acht, dass ein Virus nur so gefährlich ist, wie seine Letalität (Sterberate).
    Mal ganz extrem erklärt, wenn sich in Deutschland 10 Millionen Menschen anstecken würden, und davon sterben durch Corona 50.000, dann wäre das eine Sterblichkeit von 0,5 Prozent.
    Wie wollen sie diese Letalität und damit die Gefährlichkeit ermitteln, wenn ihnen die Rechengröße der Infizierten fehlt?
    Dazu kommt, dass man grob weiß, welche Menschen besonders gefährdet sind. Beispiel: Es wird ein allgemeines Badeverbot ausgesprochen, weil 10 Prozent der Bevölkerung nicht schwimmen kann?

  • 3
    3
    arnoldu
    13.07.2020

    @891994: Der Test auf SARS CoV2 ist entweder positiv oder negativ. Dazwischen gibt es nichts! Wenn man positiv getestet ist, dann ist das Virus in den Atemwegen vorhanden, und der betreffende Patient ist definitiv hochgradig infektiös! Sicher sind die Infektionszahlen insgesamt rückläufig, mit Ausnahme einiger Hotspots. Und das aufgrund der Schutzmaßnahmen, nicht etwa, weil das Virus sich's anders überlegt hat! Zum Beginn der Pandemie waren auch nur Einzelne infiziert, was daraus geworden ist, dürfte Ihnen eigentlich bekannt sein? Und genauso können jetzt die Einzelnen ohne Schutzmaßnahmen eine 2. Welle auslösen. Das kann ich eigentlich schon einem Grundschüler verständlich machen. Und seien Sie doch mal ehrlich: wenn Sie zu den Infizierten gehören würden, dann wäre das Gekeife Ihrerseits doch genauso groß, weil der Staat Sie dann angeblich vielleicht nicht genug geschützt hätte.

  • 4
    2
    saxon1965
    13.07.2020

    @VaterinSorge: "Nun werden wir einmal mehr gezwungen, die Natur ernster zu nehmen und mit ihr und nicht nur von ihr zu leben. Grundrechte hin oder her, die Natur zeigt uns die Grenzen der platzenden Konsumblase und der Erdbevölkerungsentwicklung."
    Leider werden die, die es betrifft, ihre Macht nicht dazu benutzen etwas Grundlegendes zu ändern. Aber Jene, die die Macht ausüben, werden nicht umsteuern, denn dann müssten sie ja auf ihr Liebstes Verzichten. Geld und Macht!

  • 4
    3
    VaterinSorge
    13.07.2020

    Das ist ja das Problem: Die Einen sagen dies, andere das... Doch erinnern wir uns: In Ischgl wusste der Barkeeper nicht, dass er bereits an Corona erkrankt war, weil er (noch) keine Symptome spürte. Das passierte auch der Mitarbeiterin im Stil-Werk im schwäbischen Winnenden, der Lehrerin der DPFA in Augustusburg usw. Auch die tausenden Wahlkampfveranstaltungsteilnehmer Trumps in Tulsa/ USA waren plötzlich einer Pandemie ausgesetzt, obwohl niemand mit Symptomen dabei war. Nahezu alle Balkanländer, Südamerika und sicherlich in Kürze die Balearen sind betroffen, da eben viele Menschen nur glauben mögen, dass es nur eine Hysterie wäre. Aber beispielsweise das recht disziplinierte Tokio, mit 38 Mio. EW die größte und am dichten besiedelte Stadt der Welt hat 7.900 Fälle, ganz Japan bei 125 Mio. EW lediglich 12.000 Infizierte. Hier kann jeder schreiben oder machen was er möchte, aber wenn man Abstand, Diskretion oder Verhinderung von Tröpfchenverbreitung durch MNS einfordern darf oder entsprechende Risikosituationen meiden möchte, sollte das auch respektiert werden. Viren und Bakterien gibt es länger als die Menschheit. Nun werden wir einmal mehr gezwungen, die Natur ernster zu nehmen und mit ihr und nicht nur von ihr zu leben. Grundrechte hin oder her, die Natur zeigt uns die Grenzen der platzenden Konsumblase und der Erdbevölkerungsentwicklung.

  • 3
    4
    891994
    13.07.2020

    So langsam ist die Diskussion unterstes Niveau. Es gibt viele Ärzte, die hier andere Auffassungen haben. Und ich informiere mich eben nicht nur einseitig. Das hat nichts mit irgendwelchen Spaziergängern zu tun. Aber wenn man die Maskenpflicht einführt, wenn die Infektionen kaum noch vorhanden sind und nicht dann wo die Infektiionen auf ihrem Höhepunkt war, verwundert das schon.
    Selbst die WHO hat gesagt, dass Menschen ohne Symptome auch niemanden anstecken und selbst Herr Spahn hat gesagt, dass bei vielen Tests mit wenig Infizierten , die Anzahl der falsch positiv getesteten zunimmt. Der Test von Herrn Drosten ist ja nicht einmal validiert.

  • 6
    3
    d0m1ng025
    13.07.2020

    Aber ein Virusträger ohne Symptome kann es trotzdem weiterverbreiten und somit andere Leute anstecken. Und wenn dann ein Risikopatient unter den angesteckten ist, ist das Gejammer groß.

    Wenn man nichts von dem Virus im Körper weiß, da keine Symptome, steckt man automatisch auch mehr Leute an, als wenn man Symptome hat und deswegen in Quaratäne ist. Und mehr Leute bedeudet auch signifikant, dass es auch mehr mit schweren Krankheitsverläufen sind.

    Das ist ja die Crux an diesem SARS-COV-2 Virus, es ist einer der ansteckensten und somit am schnellsten verbreitenten Viren. Und da können Masken auf jeden Fall die Umgebung schützen, weil das Virus durch den Mundschutz abgebremst wird und die Aerosole nicht soweit fliegen.

  • 6
    3
    arnoldu
    12.07.2020

    @891994: was Sie hier alles so von sich geben, ist ja schon paranoid! Für Ihren Urlaub, während dem sie sich von der "Gesundheitsdiktatur" erholen wollen, empfehle ich Ihnen ein Risikogebiet, da geht's momentan vom Tourismus her ganz entspannt zu. Oder Sie wandern gleich aus. Gibt's leider nur kaum Optionen, weil in der zivilisierten Welt in jedem Staat, teils noch viel beeinträchtigterende, Schutzmaßnahmen gelten.
    Ich weiß nicht, aus welchen Medien mit Niveau unterster Schublade Sie ihr Pseudowissen haben, einen Teil sicherlich aus sinnfreien Gesprächen mit anderen "Spaziergängern". Was zum Beispiel sind
    "falsch positiv Getestete " ??? Und wenn Sie wirklich so schlau sind, wie sie denken, dann wüssten Sie, dass die Masken vorwiegend dem Schutz vor Weiterverbreitung dienen und zweitrangig dem eigenen! Wenn Sie das so stört, dann bleiben Sie doch einfach zu Hause, man kann sich alles liefern lassen. Haben Sie eigentlich irgendeine Vorstellung davon, was an Covid19 Erkrankte und ihre Familien durchmachen mussten/müssen? Als egozentrischer Mensch wahrscheinlich nicht die geringste. Sicher ist
    SARS CoV2 nicht der Weltuntergang, aber eben auch nicht ne Erkältung nebenbei, die man mit heißer Zitrone bekämpft!

  • 4
    1
    mops0106
    12.07.2020

    @osgar: Vielleicht meinte @891994, dass Virusträger zu sein nicht gleichbedeutend mit Kranksein ist, was ja stimmt.

  • 5
    6
    gelöschter Nutzer
    12.07.2020

    @89
    "Außerdem kann man niemanden anstecken, wenn man nicht krank ist, schon gar nicht Tausende..."
    "Die Masken lassen das Virus sowieso durch, also kann ich die Maske auch weglassen."

    Bestechende Logik

  • 6
    5
    891994
    12.07.2020

    @VaterinSorge
    Sie verbreiten nur Panik. Im Laden wird ja Abstand gehalten und selbst wenn man mal ganz kurz an jemandem vorbei geht, passiert da nichts. Außerdem kann man niemanden anstecken, wenn man nicht krank ist, schon gar nicht Tausende...
    Die Masken lassen das Virus sowieso durch, also kann ich die Maske auch weglassen.

  • 3
    7
    VaterinSorge
    12.07.2020

    Abschließend nur ein Bild, was mir hilft die Situationen auch mit Maske zu ertragen. Ein einziger Mensch, der nicht mal wissen muss dass er Corona hat, kann innerhalb kürzester Zeit tausende unschuldige Menschen anstecken und diese wiederum wieder tausende Menschen, bevor die Krankheit überhaupt ausgebrochen ist. Doch wer ist es? Wie können wir uns vor dem einen, der selbst nichts davon weiß, schützen? Indem alle einen MNS tragen und Abstand halten! Das darf ich einfordern und wenn mir das Gedränge zu heikel ist, dann gehe ich, oder meide es von vorn herein. Es ist zudem für die hiesige Bevölkerung und ihren Nachwuchs viel besser, wenn man wieder das heimische kochen, seine vier Wände und seine nähere Umgebung für sich und seine Familie entdeckt und schätzen lernt. Der Besuch der Gastronomie, der Einkaufsbummel oder großartige Events, Partys oder Kulturprogramme sollten sehr viel seltener, aber dafür wertiger werden, damit es eben was besonderes ist. Dann braucht man nicht so oft eine Maske und konzentriert sich auf das Wesentliche im Leben...

  • 3
    2
    mops0106
    12.07.2020

    @MuellerF: Nein wäre es nicht.

    @Rings: Sorry, aber ob die Tipps konstruktiv sind, können nur meine Ärzte und ich selber entscheiden.

  • 4
    3
    MuellerF
    12.07.2020

    @mops: Wäre dann für SIe nicht eher eine Sauerstoffmaske angebracht?
    Die schirmt ja auch ab & verbessert gleichzeitig Ihre Atmung.

  • 4
    4
    891994
    12.07.2020

    Die Politiker halten sich ja selbst nicht an ihre eigenen Vorgaben. Erst ging es um die Verdoppelung innerhalb von 10 Tagen, dann von 14 Tagen, dann R-Wert unter 1.
    Der R-Wert war allerdings schon zu Beginn des Lockdown unter 1. Also den glaube ich nichts mehr. Und da ist mir auch egal, was denen passiert. Den ist bis jetzt nichts passiert. Sie haben Tote auf dem Gewissen, die wegen der Maßnahmen und nicht wegen des Virus gestorben sind. Da sollte ein Untersuchungsausschuss her. Zum Glück gibt es ja schon einen - ACU.
    Ich bin froh, wenn ich bald Urlaub habe und raus aus Deutschland komme. Wer weiß, ob ich das nächstes Jahr noch darf, wenn ich mich nicht impfen lasse.

  • 5
    4
    RingsOfSaturn
    11.07.2020

    @891994: was meinen sie, was mit einem Politiker passiert, der in der Verantwortung steht, und sagt "also weg damit!", wenige Wochen, bevor eine zweite Welle hochkocht? Das wird, vollkommen zurecht, niemand riskieren, der bei Verstand ist.

    @mops0106: arnoldu hat doch bereits einen konstruktiven Tipp gegeben.

  • 5
    1
    mops0106
    11.07.2020

    @arnoldu: Für mich sind schon kleinste körperliche Anstrengungen sehr kräftezehrend. Jetzt brauche ich für alles noch länger und auch die Erholungsphasen in den Tagen danach müssen länger sein. Und gerade Busfahren in der Wärme ist die Hölle. Das ist der mich medizinisch fertig machende Teil des Lappens.

  • 3
    3
    891994
    11.07.2020

    @arnoldu
    für manche Leute ist schon das einfache Laufen eine große Anstrengung. Das muss man schon die Leute selbst beurteilen lassen.

  • 4
    6
    arnoldu
    11.07.2020

    @mops0106: aus medizinischer Sicht völlig korrekt. Aber Einkaufen sowie Bus und Bahn fahren sind nun echt keine starken körperlichen Anstrengungen!

  • 5
    2
    mops0106
    11.07.2020

    Ärzteblatt: Edwin Bölke, Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Strahlentherapie und Radio­onkologie des Universitätsklinikum Düsseldorf:

    "Nicht für jeden Menschen ist das Tragen einer Maske unbedenklich. Das gilt für alle Patienten mit einer symptomatischen und instabilen Angina pec­toris und einer symptomatischen chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) beziehungsweise einge­schränkter Lungenfunktion.

    Bei starker körperlicher Anstrengung besteht bei ihnen die Gefahr der Hyperkapnie. Kann das Kohlendioxid (CO2) aufgrund des erhöhten Luftwiderstands in der Maske nicht richtig abgeatmet werden, könnte es sich im Blut anreichern und den pH-Wert im Blut senken. Der erhöhte CO2-Partialdruck würde dann zu einer respiratorischer Azidose führen.

    Anfängliche Symptome einer Hyperkapnie sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautrötung, Muskelzuckungen, kardiale Extrasystolen. Im fortgeschrittenen Stadium können Panik, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen auftreten. Ein hyperkapnisches Atemversagen findet man bei einer plötzlichen Verschlechterung einer COPD."

  • 7
    6
    891994
    11.07.2020

    Also heute musste ich wieder Lebensmittel kaufen. Es war wieder ein Grauen mit dem Lappen vorm Gesicht. Es wird einem warm und man bekommt Panik. Genau das ist es, was die Politiker wollen. Sie wollen nicht unsere Gesundheit schützen, dann würden sie uns nämlich aufklären zu gesunder Ernährung, zur Stärkung des Immunsystems,..
    Heute hat nun Herr Altmaier gesagt, dass man erst über eine Aufhebung der Maskenpflicht nachdenken kann, wenn pro Tag in Deutschland nur noch unter 100 neu infiziert sind. Wenn man das auf Sachsen umrechnet haben wir diesen Wert schon längst erreicht. Also weg damit!
    Aber nein wir testen immer mehr, damit wir immer mehr auch falsch positive Infizierte und nicht Kranke finden. Damit die Zahlen oben bleiben und wir die Leute weiter demütigen können.
    Das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Wir sind hier in einer Gesundheitsdiktatur!

  • 6
    5
    arnoldu
    10.07.2020

    @mops0106: also "krank" machen die Masken nun definitiv nicht! Dennoch kann ich Ihr Argument bezüglich gewisser, aber nun nicht gerade bedrohlicher respiratorischer Einschränkungen nachvollziehen, wenn man an einer pneumopathologischen Krankheit leidet.
    Als medizinisch-fachlich qualifiziert ausgebildeter Mensch rate ich Ihnen daher zu einer
    FFP zertifizierten Maske mit Ausatemventil, welche dazu noch einen ganz guten Eigenschutz bietet.

  • 6
    3
    mops0106
    10.07.2020

    @Hankman: "Neulich beim Bäcker schlug ein Typ ohne Maske auf und wedelte mit einem Attest herum, keine Ahnung, wie und warum er das bekommen hat."

    Die Masken machen krank, da man die verbrauchte Atemluft teilweise sofort wieder einatmet. Ich bekomme krankheitsbedingt verbrauchte Atemluft nur sehr schwer aus meinen Atemwegen und müsste dieses Teil gar nicht tragen. Man braucht ein Attest oder wie ich einen Schwerbeschädigtenausweis.

    Aber da ich keine Lust und Kraft für Diskussionen habe, nachdem bei einem Teil der Bevölkerung diese ständige Angstmacherei wirkt, trage ich dieses Ding trotzdem. Allerdings muss ich, wenn es gar nicht mehr geht, die Nase zwischendurch freilassen, wofür man auch gemaßregelt wird.

  • 4
    1
    saxon1965
    10.07.2020

    "Bei den auf mRNA basierenden Medikamenten stellen Zellen nach der hierdurch eingebrachten Information dann das jeweils wirksame Protein her."
    Man bringt also Informationen in eine Zelle? Verstehe ich das richtig?
    https://de.wikipedia.org/wiki/MRNA

  • 9
    8
    Hankman
    10.07.2020

    Ja, mit Maske shoppen ist ein bisschen anstrengend, aber für mich kein Problem. Es gibt inzwischen eine Reihe Studien und auch Experimente, die für einen Nutzen dieser Maßnahme sprechen. Das motiviert ein bisschen. Natürlich ist die Maskenpflicht kein Allheilmittel, man sollte auch andere Vorsichtsmaßnahmen beachten, etwa Abstand halten. Keiner kann mit Sicherheit sagen, ob es schon vorbei ist. Es gibt immer wieder lokale Ausbrüche, wenn Vorsichtsmaßnahmen missachtet werden. Also lieber ein paar Einschränkungen akzeptieren und etwas Vorsicht walten lassen. Noch ein paar Wochen, dann sehen wir weiter.

    Die Maskenpflicht hält mich nicht vom Shoppen ab. Ich halte mich ein bisschen zurück, weil ein Teil der Leute einfach unvernünftig ist und ich mich nicht bei solchen Typen anstecken will. Neulich beim Bäcker schlug ein Typ ohne Maske auf und wedelte mit einem Attest herum, keine Ahnung, wie und warum er das bekommen hat. Und dann rückte er mir noch auf die Pelle, um auch ja jede Kuchensorte aus nächster Nähe betrachten zu können. Abstand? Fehlanzeige. Es sind solche Typen, die mich von manchem Einkaufsbummel abhalten, nicht die Masken. Auch wenn sich nach meiner Erfahrung eine große Mehrheit vernünftig und verständnisvoll verhält. Und übrigens: In meinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis gibt es einige, die von der Maskenpflicht genervt sind. Natürlich. Aber es gibt da trotzdem keinen, der sie ablehnt oder boykottiert. Nicht einen einzigen!!

  • 10
    5
    d0m1ng025
    10.07.2020

    @891994
    Wenn man sich dann gegen Covid-19 impfen lassen kann, sollte es man lieber lassen. Das ist ein Impfstoff, der das menschliche Genom verändert.


    In welchem Verschwörerbuch haben Sie denn das gelesen? Ein RNA Impfstoff verändert nicht das menschliche Genom. Dieser Impfstoff ist aus der Virus-RNA entwickelt. Das ist auch keine echte Viren-RNA, sondern der Nachbau.

    Ein RNA-Impfstoff enthält den Bauplan/Information des Virus, anhand dessen der Körper Antikörper bilden kann, ohne jemals mit dem Virus überhaupt in Kontakt gekommen zu sein. Im Gegensatz zu den bekannten Impfstoffen die tote oder abgeschwächte Viren enthalten, weil da kommt der Körper mit dem Virus in Kontakt um Antikörper bilden zu können. Das entfällt bei RNA-Impfstoffen...

    Bildung von Antikörpern ist nicht gleichzusetzen mit einer Änderung des menschlichen Genoms...

    Diese Methode wurde bislang noch nie in einem Impfstoff eingesetzt, weil die Forschung erst seit ein paar Jahren daran arbeitet. Wenn man die Dauer der Entwicklung eines Impfstoffes zu Grunde legt, dann ist es logisch, dass es bisher noch nie einen RNA-Imfpstoff gegeben hat. Weil die Zeit der Impfstoff-Entwicklung viel länger ist, als die wo effektiv an RNA-Impfstoff gearbeitet wird.

    Ihre Aussagen sind solche, wie von jemanden der alles so zurecht legt, wie es ihm am besten passt. Hauptsache die anderen haben unrecht... Sie haben keine Ahnung und schreiben nur Unsinn, das ist der einzige Fakt an ihren Aussagen.

  • 12
    10
    RingsOfSaturn
    09.07.2020

    @891994
    "lässt ja keinen Meinungsstreit mit denen zu(...)"
    Es geht in der Wissenschaft eben nicht um Meinung, sondern um wissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten.

    "Warum ist das Buch "Corona Fehlalarm? zum Bestseller geworden?"

    Vielleicht des Titels wegen?

    Zufälligerweise habe ich es heute in der Buchhandlung in der Hand gehabt. Habe es aber nur kurz durchgeblättert. Wenn ich es richtig gesehen habe, hat der Autor das neue Sars CoV2 mit den bisher umlaufenden Corona Viren in einen Topf geworfen. Wenn das wirklich stimmt, muss ich über das Buch nicht mehr wissen.

    Aufschlussreich sind übrigens auch die negativen Bewertungen bei Amazon, die inhaltliche Kritik üben (im Gegensatz zu den positiven Kommentaren, die das meist ohne Begründung total super finden).

  • 10
    8
    diewildenfelserin
    09.07.2020

    Fast die einzigen Orte, wo es meiner Meinung nach sinnvoll ist, Maske zu tragen, sind die Wartezimmer der Ärzte. Ansonsten nerven die Masken uns (Ehepaar). Und ich kenne nur wenige Menschen, die die Dinger gut und nützlich finden.
    Wir waren am Sonntag in Schwarzburg (Thüringen). Haben uns eine Ausstellung auf der gleichnamigen Burg angeschaut, war ein Vergnügen mit Maske (Ironie!). Keine Führung, nur Notbetrieb, um wenigstens etwas Kultur zu präsentieren.
    Es geht also nicht nur ums Shoppen. Es geht ja weiter mit den Restaurants.
    Und wenn jemand erzählt, dass man dann eben nicht shoppen gehen muss oder ins Restaurant, ja was sollen denn die - vor allem - kleineren Läden und Kneipen machen? Die halten bestimmt noch 2-3 Jahre durch...
    Und hinterher wird sich beschwert, dass es in den Innenstädten auch den Berg heruntergeht, und das Amazon immer größer wird usw.

  • 11
    11
    arnoldu
    09.07.2020

    Kurz und knapp: Wer gegen die Maskenpflicht beim Einkaufen ist und sich bis zum geht nicht mehr daran aufgeilt, hat wahrscheinlich im Leben keine wirklichen Probleme.
    Als wäre das beim Shoppen ein echtes Problem? Wirkliche Probleme dabei haben zum Beispiel Rollstuhlfahrer, die ohne Begleitung oder Hilfe der Verkäufer an die meisten Artikel gar nicht rankommen, oder gleich draußen bleiben müssen, weil es keinen barrierefreien Zugang gibt!
    Manche Leute...man oh man...!
    Da sind doch viele dabei, die, wenn an Covid 19 erkrankt, der Politik und Wissenschaft die Schuld geben würden, wenn die Maskenpflicht nicht eingeführt worden wäre!

  • 18
    9
    Chiemsee
    09.07.2020

    @mops: ich reiße mir den MNS auch sofort runter wenn ich den Laden verlasse. Aber für mich ist es das kleinere Übel. Abstand halten im Geschäft - unmöglich! Deshalb lieber für paar Minuten die Maske tragen.

  • 13
    17
    891994
    09.07.2020

    Man lässt ja keinen Meinungsstreit mit denen zu und das sind Wissenschaftler, die anerkannt sind, zumindest waren sie es auch bis zu Corona.
    Warum ist das Buch "Corona Fehlalarm? zum Bestseller geworden? Ich kann es nur empfehlen, ebenso die Doku von Arte "Profiteure der Angst"

  • 14
    12
    mops0106
    09.07.2020

    @Chiemsee: Mein Lebensinhalt ist nicht das tägliche Shoppen (ich gehe ungern einkaufen, auch wenn ich eine Frau bin), aber ich habe mehrere Probleme mit diesem Teil. Soll es geben.

  • 12
    12
    Kaßberger85
    09.07.2020

    891994...nein die Wissenschaftler werden nicht diffamiert, sondern aufgrund ihrer Aussagen faktisch widerlegt. So läuft das in der Wissenschaft im Normalfall halt ab. Es gibt immer verschiedene Meinungen, aber die Mehrheit der Wissenschaftler ist sich auch bei covid19 einig. Natürlich findet man immer auch irgendwo einen Wissenschaftler der eine Aussage trifft die dem eigenen Wunsch mehr entspricht. Das ist aber eben dann in keinsterweise wissenschaftlich fundiert.

  • 14
    9
    891994
    09.07.2020

    @Kaßberger85
    Hatte versucht, darauf zu antworten, aber das ist wahrscheinlich nicht gewünscht. Soweit zur Meinungsfreiheit und einer sachlichen Diskussion.
    Die Wissenschaftler werden eben diffamiert, weil sie eine andere Meinung haben, anstatt sich wissenschaftlich mit ihnen auseinanderzusetzen.
    Mehr schreibe ich jetzt nicht, dann wird es wieder nicht veröffentlicht

  • 16
    11
    klapa
    09.07.2020

    Hat das etwas mit Hetze zu tun, wenn man den Eindruck hat, dass, wenn viele Menschen gegen die Maske eingestellt sind und sie als Maulkorb empfinden, die Medien dazu übergehen, positive Meinungen zu ihr in den Vordergrund zu schieben?

  • 25
    18
    Chiemsee
    09.07.2020

    Ich trage lieber weiterhin einen MNS weil ich auf neue Kontaktbeschränkungen usw. gerne verzichten kann. Natürlich haben Leute, deren Lebensinhalt das tägliche "Shoppen" ist, damit ein Problem. Aber mal ehrlich, geht man wirklich täglich für mehrere Sunden einkaufen?
    Vielleicht sollten wir alle mal wieder etwas runterkommen und noch eine Weile die Einschränkung durch den MNS aushalten. Es wird ja keine Unmöglichkeit von uns verlangt.

  • 14
    15
    mops0106
    09.07.2020

    @1212178: Ich habe das Wort Lockdown in Anführungszeichen geschrieben. Im Übrigen wurde/ wird es auch von den Medien etc. verwendet. Und wenn sie noch lachen können bei dieser Einschränkung der Grundrechte, dann ist das Ihre Sache. Auch das Sie Angst haben und/ oder alles glauben, das ist auch Ihre Sache. Ich hatte ja geschrieben, dass jeder, der möchte, die Maske auch immer tragen kann. Ich möchte das nicht.

  • 17
    10
    Kaßberger85
    09.07.2020

    @891994

    Nimm es mir nicht übel, aber wenn ich nach den Namen die du genannt hast Google, dann finde ich vorallem seriöse Seiten die vor den Falschaussagen dieser Leute warnen und inhaltlich aufklären warum diese 3, mit Wodarg, faktentechnisch falsch liegen. Eventuell solltest du deine Quellen zu den 10% die an einer künftigen Impfung sterben nochmal überprüfen.

  • 8
    11
    Ramomba
    09.07.2020

    @mops0106 Was hat ein Gesundheitssystem mit der Ansteckung zu tun?????? Wir sprechen hier darüber, wie sich das Virus verbreitet und nicht, wie die Chancen der Heilung und des Überlebens sind.

  • 11
    7
    MuellerF
    09.07.2020

    Hier mal eine Übersicht zur CoVid19-Impfstoff-Forschung:

    https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov

  • 15
    11
    OlafF
    09.07.2020

    Wenn die Kritiker der andauernden Maßnahmen und Einschränkungen der Grundrechte aus dem wissenschaftlichen Diskurs ausgeschlossen werden ist der Vertrauensvorschuss genauso aufgebraucht, wie die Angst. Wem kann man nun noch trauen, wo die Gefahr für Risikogruppen von der Leiter zu fallen und zu versterben höher ist, als an den Folgen einer nach geänderten Begriffsbestimmung als Pandemie eingestuften Erkrankung zu versterben. Der Altersdurchschnitt der Italiener, immerdieselben Bilder, von überfüllten Notaufnahmen, coronabedingte Feuerbestattungen im erzkatholischen Italien und endlose Zahlenkolonnen, welche im Verhältnis zu Sterbefällen durch Herz-Kreislau-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Folgen durch Tabak und Alkoholmissbrauch immer und immerwieder in den Vordergrund gebracht werden. Irgendwann muss jeder daran zweifeln. Deswegen Kritiker und Befürworter gemeinsam am den Tisch, sonst ist das Vertrauen verspielt!

  • 21
    5
    MuellerF
    09.07.2020

    891994: Es wird von verschiedenen Firmen an verschiedenen Arten von Impfstoffen geforscht, einige davon forschen an mRNA oder DNA-Impfstoffen, andere an auf Totimpfstoffen, Vektorviren, oder Antigenen basierenden.
    Welche dieser Forschungen letztlich erfolgreich sein werden, ist noch unklar.
    Welche Impfstoffe letztlich auch zugelassen werden, ebenfalls.
    Noch unklarer ist, wann dieser oder jener Impfstoff überhaupt in ausreichender Menge verfügbar wäre.

  • 14
    6
    klapa
    09.07.2020

    872889, woher bitte nehmen Sie diese Behauptung. Sind Sie an irgendwelchen Umfragen beteiligt, die das belegen können?

  • 13
    16
    872889
    09.07.2020

    Dumm nur @Peggy01, dass es gerade die älteren Menschen sind, bei den die Akzeptanz der Maske sehr hoch ist. Und letztlich ist das auch gut so, denn genau vorrangig um deren Schutz geht es auch.

  • 14
    6
    891994
    09.07.2020

    ich bin sonst kein Impfgegner, aber lasse nicht gern an mir experimentieren.
    Impfstoffe brauchen im Normalfall bis zu ihrer Zulassung mehrere Jahre, um auch Langzeitfolgen einzuschätzen.

  • 22
    9
    MuellerF
    09.07.2020

    " dass der Impfstoff das menschliche Genom verändert, wo es doch überhaupt noch keinen Impfstoff gibt "

    Standard-Argument von Impfgegnern - da spielt es keine Rolle, ob ein Impfstoff existiert.

  • 12
    22
    891994
    09.07.2020

    @Kaßberger85
    Prof. Bhakdi, Prof. Hockertz sind nur einige. Es wird an einem mRNA Impfstoff geforscht. Bisher ist das noch nie bei Menschen getestet worden. Und jetzt will man so schnell wie möglich diesen Impfstoff haben.

  • 26
    9
    Kaßberger85
    09.07.2020

    @891994

    Welche "Experten" sollen das sein, die diese 10% Sterberate an einem mögliche Sars-CoV19 Impfstoff herbereiden? Gibt es dazu eine Quelle, ich finde nämlich absolut gar nix dazu. Und woher wissen sie, dass der Impfstoff das menschliche Genom verändert, wo es doch überhaupt noch keinen Impfstoff gibt?

    Und an die anderen Zweifler hier. Nur mal 5 Minuten in euch gehen und die Frage für euch selbst beantworten.

    Ist es möglich, dass die Zahl der erkrankten in Deutschland nicht trotz der Maßnahmen, sondern wegen ihnen so niedrig ist?

  • 26
    15
    1212178
    09.07.2020

    @mops0106: Selten so gelacht: Mir scheinen Ihre Informationsquellen nicht sehr zuverlässig: Danke an unser Gesundheitssystem und die - auch mir lästigen - Maßnahmen vom sog. Lockdown (Nachlesen der Definition hilft weiter), die halfen dass andere Länder uns wegen vergleichsweise niedriger Infektionszahlen beneiden. Danke auch für die späte Verfügbarkeit eines Schrankes, dass mit der gesamten Schiffsladung aus China vor der Lieferung an ein Möbelhaus im Chemnitzpark in Quarantäne musste. Die Quelle, nach der die vielen billigen chinesischen Arbeitskräfte der italienischen Textilindustrie am Jahresanfang in China waren interessiert mich. Als Risikopatient nerven auch mich beschlagene Brillengläser und die schlechtere Atembarkeit der Luft, aber die paar Minuten die man beim Einkaufen verbringt, lässt sich das aushalten.

  • 17
    6
    1371270
    09.07.2020

    @Urlaub2020: Ich könnte sagen: "Thema verfehlt!"
    Wir diskutieren hier über das Maske tragen beim Einkaufen.
    Krankenhaus ist ein völlig anderes Thema. Da liegt immer schon viel schief - auch ohne Maskenpflicht.

  • 15
    35
    891994
    09.07.2020

    @flehne64
    Gegen die Influenza kann man sich impfen lassen.

    Auch diese Impfung hilft nur begrenzt, da gegen die Viren des Vorjahres mit vermuteten Veränderungen geimpft wird.
    Wenn man sich dann gegen Covid-19 impfen lassen kann, sollte es man lieber lassen. Das ist ein Impfstoff, der das menschliche Genom verändert. Außerdem wird von Experten davon ausgegangen, dass 10% an den Folgen der Impfung sterben werden, also deutlich mehr als an der Krankheit sterben.
    Also lieber erst einmal ordentlich informieren.
    Es ist wie bei der Schweinegrippe. Panik machen, viel Geld in Impstoffe stecken. Viele haben jetzt noch mit Nebenwirkungen wie Narkolepsie zu kämpfen. Und dann wurden die zu viel georderten Impfstoffe auf Steuerkosten entsorgt.
    Wer hat verdient ? Die Pharmaindustrie.

  • 25
    25
    flehne64
    09.07.2020

    891994:
    "Influenza (...) war teilweise viel gefährlicher, zumindest sind mehr Leute daran gestorben.
    Ein ordentlicher Hygienestandard ist ausreichend."

    Das ist egoistisch und gefährlich!
    Gegen die Influenza kann man sich impfen lassen. Es müssten nicht so viele Menschen daran sterben. Sollte jemand noch keine Erfahrungen mit der Influenza haben, nicht ein einfacher grippaler Infekt, wünsche ich dies auch keinem.
    Ich war diese Woche erst im Chemnitz Center und kann auch mit Maske entspannt shoppen. Die Abschaffung der Tragepflicht würde für mich einen Wechsel zum Internetkauf bedeuten und Sachen des täglichen Bedarfs werden in die Randzeiten verlegt.

  • 28
    15
    MuellerF
    09.07.2020

    Dass die Masken oft falsch getragen werden, stimmt. Habe ich letzte Woche im ÖPNV mehrfach gesehen - die Nase war frei. Manche Leute verstehen unter "Maske tragen" offenbar auch das bloße Mitführen in einer Tasche...

  • 32
    9
    891994
    09.07.2020

    @Urlaub2020
    Kranke Angehörige brauchen manchmal einfach nur Liebe und wollen in den Arm genommen werden. Das hilft mehr als ständige Isolation.
    Als die Einschränkungen noch größer waren, hatte meine Mutti 83. Geburtstag. Da habe ich sie vorher gefragt, ob sie möchte, dass ich sie besuche. Sie wohnt 80 km entfernt und da wollte ich nicht umsonst fahren. Und sie hat sich riesig gefreut, dass sie zu ihrem Geburtstag nicht allein war. Freude trägt auch zur Stärkung des Immunsystems bei, Einsamkeit schwächt es und macht depressiv.

  • 26
    32
    gelöschter Nutzer
    09.07.2020

    Pixelhorst: Die Maske ist völliger Schwachsinn und nur Fassade. Besonders ältere Menschen leiden im Sommer unter den Masken und es ist schädlicher mit Maske als ohne.

  • 20
    27
    mops0106
    09.07.2020

    Und dieser ständige Vergleich mit anderen Ländern, den viele immer wieder anführen, ist wie Äpfel und Birnen zu vergleichen. Das Gesundheitssystem in den USA, Brasilien, Italien ist bei allen Schwächen unseres Systems nicht mit diesem zu vergleichen. Dort gehen viele erst zum Arzt, wenn sie schwerkrank sind, da alles selber bezahlt werden muss. In Norditalien, wo dieser große Ausbruch war, ist die Luft immens schlecht und Lungenkrankheiten sind überproportional hoch. Außerdem ist dort die Textilindustrie ansässig und in dieser sind überwiegend chinesische (billige) Arbeitskräfte im Einsatz, von denen viele Anfang des Jahres in China waren....

  • 32
    29
    mops0106
    09.07.2020

    @1371270: Ich würde vorschlagen für immer, denn es herrscht Maulkorbpflicht. Ich bin als chronisch Kranker Risikopatient, möchte aber nicht, dass hier alles weiter den Bach runter geht. Sie dürfen die Masken gern absetzen, denn diese "Volksmasken" schützen nicht; auch nicht das Gegenüber. Wovor auch?
    Ich habe mich mit vielen Menschen unterhalten, wenn ich unterwegs bin. Viele haben zu mir gesagt, wir machen das, weil wir es müssen, aber nicht, weil wir es für richtig halten. (Bei Befragungen kaufen auch viel mehr Menschen ständig nur bio, als man sie aus dem Bekanntenkreis kennt.) Wer die Maske gern weiter tragen möchte, kann das ja tun. Ich möchte die verbrauchte Luft, die ich krankheitsbedingt nur schwer aus meinen Atemwegen bekomme, endlich nicht mehr sofort einatmen müssen. Da ich schwerbehindert bin, müsste ich die Maske eigentlich gar nicht tragen, aber ich habe keine Kraft, ständig Diskussionen im ÖPNV und in Geschäften führen zu müssen. Wollen wir erst aufhören, wenn auch der letzte Einzelhändler pleite ist und es nur noch Amazon & co. gibt? Die Krankheitswelle hatte den Höhepunkt schon überschritten, als der "Lockdown" eingeführt wurde. Bis einschließlich Ende Mai liegt keine Übersterblichkeit vor.

  • 30
    19
    RingsOfSaturn
    09.07.2020

    891994:
    "Influenza (...) war teilweise viel gefährlicher, zumindest sind mehr Leute daran gestorben.
    Ein ordentlicher Hygienestandard ist ausreichend."

    Das ist leider gefährlicher Unsinn.

    Absolute Zahlen (die nicht genannt wurden) ohne zugrunde liegende Zeiträume sind nicht vergleichbar. Ein Stadion voller Menschen wird durch Händewaschen nicht vor einer Infektion durch Tröpfchen und Aerosole geschützt.

  • 29
    38
    891994
    09.07.2020

    Es wird uns eingeredet, dass Masken tragen etwas mit Solidarität zu tun hat.
    Ich bin bestimmt solidarisch, und auf Gemeinwohl bedacht, aber ich lasse mich nicht durch Masken einschüchtern. Durch die ganze Angst, die geschürt wird, tragen die Menschen die Masken. Ich würde gerne mal wieder einen Einkaufsbummel machen, habe sogar noch Gutscheine vom Chemnitz Center, aber das werde ich bestimmt nicht machen, wenn ich Maske tragen muss. Ich bekomme kaum Luft und bekomme schon vom Ansehen der vielen Leue mit Maske Beklemmungen. Das muss ich mir nicht antun. Schade für den Einzelhandel. Es gibt sehr viele Ärzte, die sagen, dass Masken krank machen. Man atmet die eigene ausgeatmete Luft wieder ein, also Kohlendioxid statt Sauerstoff. Das ist nicht gesund.
    Die Leute, die Angst haben, können ja jetzt lebenslang Masken tragen. Ich will das nicht und werde mich auch immer dafür einsetzen, dass endlich mal mit der Panikmache Schluss gemacht wird und wirklich wissenschaftlich an die Sache rangegangen wird.
    Ich sehe nur, dass Grundrechte eingeschränkt werden und wir von der Demokratie zur Diktatur gehen.

  • 29
    10
    Urlaub2020
    09.07.2020

    Solange wie nötig ,wenn man sieht das Besucher im Krankenhaus bei Ihren kranken Angehörigen nicht mal die Regelung einhalten weiß ich nicht was das soll.Wie kann man nur so Egoistisch sei.

  • 37
    46
    1371270
    09.07.2020

    Seit 14 Tagen ist kein einziges Corona-Virus mehr in Chemnitz gesichtet worden. Da freue ich mich ungemein, dass ich weiter die Maske tragen muss!
    Ich frage mich nur, wie lange noch: einen Monat, ein Jahr, vielleicht 5 Jahre?

  • 42
    25
    stiggi
    09.07.2020

    Wir haben in Sachsen nur noch sehr wenige Corona-Fälle. Das ist schön, öffnet aber auch der Diskussion um die Maskenpflicht Tür und Tor.

    Jetzt geht die Urlaubszeit wieder los, d.h. die Mobilität wird größer - ebenso die Anzahl der Kontakte zu anderen Menschen. In anderen Ländern wie Israel oder auch Österreich sehen wir, wohin Lockerungen führen können. Wir sollten unsere gute Lage nicht verspielen.

    Ich finde, die Maskenpflicht soll bleiben. Ein Bußgeld gibt es eh nicht, wer keine Maske aufsetzen möchte kann das tun. Damit wird auch gleich die Einstellung zur Solidarität mit Anderen sichtbar ;)

  • 43
    40
    891994
    09.07.2020

    Man sollte endlich damit aufhören von Schutz durch Masken zu reden. Ich schütze mich auch nicht vor Mücken mit einem Maschendrahtzaun. Wir werden mit dem Virus leben müssen und da will ich nicht ständig nur mit Maske rumrennen.
    Bei der Influenza wurde auch nie so ein Theater veranstaltet und die war teilweise viel gefährlicher, zumindest sind mehr Leute daran gestorben.
    Ein ordentlicher Hygienestandard ist ausreichend.
    Außerdem habe ich bei der ganzen Diskussion in den normalen Medien so gut wie nichts zur Stärkung des Immunsystems gehört oder gelesen. Das ist doch aber das wichtigste, denn unser Körper muss sich ständig mit Bakterien und Viren auseinandersetzen.

  • 38
    21
    Ramomba
    09.07.2020

    Danke für diesen Beitrag. Er spiegelt gut die unterschiedliche Einstellung in der (Chemnitzer?) Gesellschaft wieder. Da ist es für die Entscheider schwer, es allen recht zu machen. Doch geht es darum? Geht es darum, dass wir alle wieder Spaß haben? Beim Einkaufen, auf Partys, Konzerten etc.? Geht es um steigende Umsatzzahlen, um die Krise zu stoppen? Oder geht es darum, einen Virus, der in seiner Verbreitungen, seinen Auswirkungen auf die Gesundheit und seine Mortalität immer noch nicht ausreichend untersucht ist und somit noch immer eine Gefahr darstellt? Dass er das tut, sieht man in anderen Ländern, die immer wieder mit steigenden Zahlen – Infizierten, Erkrankten und Toten – zu kämpfen haben. Was mich persönlich fast beleidigt sind die Menschen, die der Risikogruppe über 65 Jahre angehören und die den Mund-Nasen-Schutz beklagen. Genau diese Leute sollen geschützt werden und das tun wir, in dem wir uns „einschränken“! Was Frau Steinert da von sich gibt, ist für mich erschreckend. Danke, für alle, die mit Verstand und solidarisch auf diese Frage geantwortet haben. Ich selbst war schon häufig mit der „Maske“ in der Innenstadt einkaufen – klar, ohne ist bequemer, aber mit ist es sicherer – vor allem für andere! Das ist für mich ausschlaggebend.

  • 35
    25
    fnor
    09.07.2020

    Mit dem Fortschreiten von Corona gibt es auch immer neue Erkenntnisse. Studien zeigen im April, dass Masken helfen, nur das Robert-Koch-Institut und die Politik raten dringend vom Maskentragen ab. Gleichzeitig führt Sachsen die Maskenpflicht ein. Jetzt will Sachsen sie wieder abschaffen. Machen wir jetzt jeden Monat was Neues oder sollte man Maßnahmen nicht besser nach ihrer Wirksamkeit bewerten? Da mir keine gegenteiligen wissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt sind, sollte die Maskenpflicht weiter beibehalten werden. Gerade die Menschen mit Atemproblemen, halten sich an die Pflicht. Weil sie wissen, dass sie von Corona am schlimmsten betroffen wären. Der Onlinehandel boomt doch nicht wegen der Maskenpflicht, sondern weil die Menschen Läden generell meiden. Wird die Maskenpflicht aufgehoben, würde ich "unnötige" Läden auch wieder meiden. Ein Problem ist wirklich das absichtlich falsche Aufsetzen der Maske oder gar Absetzen. Hier fehlt die Kontrolle durch die Ladenbetreiber und Polizei.

  • 51
    36
    Pixelghost
    09.07.2020

    Kerstin Weiß (44, Sekretärin): "Die Maskenpflicht beim Einkaufen ist vernünftig und bleibt hoffentlich auch weiter bestehen. Ich habe Angehörige, die der Risikogruppe angehören, diese möchte ich schützen. Dabei hilft die Maskenpflicht."

    Diese Solidarität sollte sich jeder zu eigen machen.

    Danke Frau Weiß, denn Sie schützen so nicht nur Ihre Angehörigen sondern in gewisser Weise auch mich.