Einkaufscenter-Chefin wendet sich mit Hilferuf an Chemnitzer

Vielen Ladenpassagen fehlen nach Wiedereröffnung die Kunden. Die Manager führen das nicht nur auf die Coronakrise zurück.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

32Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Wasserfass
    28.05.2020

    Hallöchen zusammen , im Vita Center bzw. im ACC war ja schon vor Corona nix los !!!! Leerstehende Geschäfte ohne Ende !!!
    Die Center ziehen doch keinen an !!!! Tut was ihr Center Bosse !!

  • 6
    2
    Conny
    28.05.2020

    "Das ständige anfassen von Obst und Gemüse und dann wieder zurück legen, war schon immer unhygienisch. Und so muss man wenigstens nicht den Dreck von Fremden auf seinem frischen Gemüse ertragen."

    Hm.
    Das musste ich bisher auch nicht.
    Ich wasche Obst und Gemüse vor der Verarbeitung oder dem Verzehr... Auf die Idee, alles direkt wie im Supermarkt gekauft in den Mund zu befördern, wäre ich auch vor Corona nicht gekommen.

  • 4
    3
    mops0106
    28.05.2020

    Saturn z.B. hat ja schon länger Probleme und plant eine Umgestaltung der Märkte. Es sollen weniger Produkte ausgestellt werden gerade im Fernsehbereich, weil das ja am meisten Ladenfläche braucht und Kosten verursacht. Stattdessen will der Markt mehr Fläche für die In-Store-Konzepte anbieten.

    @d0m1ng024: "Ich frag mich, warum die Leute immer noch wegen der Maskenpflicht rumheulen. Langsam sollte sich wohl jeder daran gewöhnt haben...."

    Das hat nichts mit Rumheulen zu tun. Für Brillenträger wie mich schränkt es das Gesichtsfeld noch mehr ein. Die Brille beschlägt. Und am allerschlimmsten für mich ist, dass ich krankheitsbedingt verbrauchte Atemluft nicht vollständig aus den Atemwegen bekomme und das was rausgeht, nun gleich wieder einatmen darf. Gestern war es ja warm und im Bus noch wärmer. Da musste ich aussteigen, weil ich sonst umgefallen wäre. Ich werde und will mich da nicht daran gewöhnen. Bitte an alle aus dem Gesundheitswesen: Keine Belehrungen, weil sie es ja auch immer tragen müssten.

  • 8
    9
    d0m1ng024
    28.05.2020

    Ich frag mich, warum die Leute immer noch wegen der Maskenpflich rumheulen... Langsam sollte sich wohl jeder daran gewöhnt haben und es ist ja auch nicht so, dass man der einzige ist, der sowas trägt. Da es alle tragen müssen (oder müssten) sollte man sich damit langsam arrangieren und nicht zu Hause hocken und sich ärgern, weil einem das Ego wichtiger ist und so eine Maske da nur stört.

    Bei einigen hat man das Gefühl, dass sie lieber verhungern als mit Maske in den Supermarkt zu gehen.

    Und Desinfektionsmittel ist ja noch nichtmal Pflicht, wenn man die Läden betritt. Das ist freiwillig und bei wem es die Hände spröde macht, muss es ja nicht nehmen. Wobei ich es gut finde, wenn das mit dem Desinfektionsmittel wenigstens in Lebensmittelmärkten auch in Zukunft beibehalten wird. Das ständige anfassen von Obst und Gemüse und dann wieder zurück legen, war schon immer unhygienisch. Und so muss man wenigstens nicht den Dreck von Fremden auf seinem frischen Gemüse ertragen.

  • 5
    0
    Hankman
    28.05.2020

    @saxon1965: Ich halte die Öffnungszeiten, die vor Corona üblich waren, für vernünftig. Es ist doch okay, wenn die Geschäfte in den großen Centern montags bis samstags bis 20 Uhr geöffnet haben, bestimmte Supermärkte auch bis 22 Uhr. Das gehört zum Service. Der Onlinehandel hat rund um die Uhr geöffnet. Und im Internet gibt es kein Gedränge, das wir im stationären Handel aber wieder bekämen, wenn die Öffnungszeiten auf das vor 30 Jahren übliche Maß zurückgeschnitten würden. Einkaufen ist zu einem gewissen Teil auch ein Erlebnis. Es geht nicht nur um Warenverteilung oder die Deckung des nötigsten Bedarfs. Es geht auch ums Bummeln, Schauen, darum, vielleicht ein Bedürfnis zu wecken, das der Kunde ursprünglich nicht hatte - das ist Marktwirtschaft, ob man es nun mag oder nicht. Falls sich da irgendwas nicht rechnet - gut, dann reden wir über das Überangebot an Verkaufsflächen. Mir würden zum Beispiel in Chemnitz ein großer Mediamarkt und ein großer Saturn genügen - es gibt aber je zwei (im Falle von Saturn nicht mehr so große). Die Unternehmen haben sich bewusst dafür entschieden. Und so lange es wirtschaftlich funktioniert, ist es auch in Ordnung.

  • 8
    3
    saxon1965
    27.05.2020

    Wenn es dem Einzelhandel schlecht geht, dann liegt dies insbesondere an zwei Faktoren:
    - zu wenig Kaufkraft
    - zu wenig Freizeit
    Wer viel freie Zeit hat und genügend Geld, kauft mehr.
    Wenn sich die schwierige Lage im Einzelhandel seit Mitte März verschärft hat, dann liegt dies zu 100 Prozent an den Corona-Auswirkungen. Alle anderen Faktoren waren vorher schon da und sind es nachher auch noch. Durch Corona werden sicher auch Einige beim Onlinehändler "hängen bleiben", was dem klassischen Einzelhändler vor Ort nicht gerade in die Karten spielt.
    Nur mit noch längeren Öffnungszeiten dagegen zu halten wird nichts bringen, denn dann steigen auch exorbitant die Kosten. Der Fernseher wird dennoch nur einmal gekauft. Im Gegenteil, man sollte wieder zurück finden zu vernünftigen Öffnungszeiten. In einer Gesellschaft, wo es stets Alles im Überfluss gibt, kann man sich darauf einstellen und muss nicht 20 Uhr am Samstag ins Kofiland rennen, auch kein rollende Woche arbeitender Schichtarbeiter! Das ist in meinen Augen Bequemlichkeit, Vergesslichkeit oder Faulheit und spiegelt das zunehmende Phänomen der Planlosigkeit neuer Generationen wieder.

  • 10
    2
    Pixelghost
    27.05.2020

    @Hankman, aufgrund der geringen Kundenfrequentierung sparen viele Händler an den Personalkosten und haben die Stundenzahl verringert. Zudem wird bei kürzeren Öffnungszeiten an Energie gespart, die zum Betrieb der Flächen notwendig ist.

    Viele Geschäfte haben die Öffnungszeiten auf ihren Center-Seiten aktualisiert. Die Center selbst haben eine generelle Zeitspanne.

  • 10
    8
    gelöschter Nutzer
    27.05.2020

    @Franz Udo: Egal zu welcher Uhrzeit - die Opferrolle sitzt. So kann man natürlich bei jedem Problem behaupten, das System sei schuld, oder die Kunden, selbstverständlich der Staat, das zieht immer,... bloß man selbst muss sich nie nen Kopf machen, was anders werden soll.
    Kunden kommen nicht in Geschäfte, um diese zu bemitleiden. Kunden wollen kaufen, gern auch ein Einkaufserlebnis.
    Also schafft man als Einzelhändler genau dieses und bietet den Service, der gesucht wird. Das ist nicht so schwer.
    Obwohl Jammern und Wehklagen über die schlimmen Zeiten ein beliebter Volkssport ist, kann keiner damit die Gegenwart gestalten, geschweige denn nach vorn blicken.

  • 15
    3
    Hankman
    27.05.2020

    Noch ein anderer Aspekt: Ich war vorige Woche in Leipzig in einem großen Einkaufszentrum. Gegen Abend. Wie konnte ich nur? Etwa die Hälfte der zahlreichen Geschäfte hatte bereits 18 Uhr zugemacht. Aber nirgendwo am Center-Eingang ein Hinweis, auch nicht auf der Internetseite des Centers. Betroffen waren keineswegs nur kleinere Läden, sondern auch große Ketten. Mag sein, dass das mit Kurzarbeit usw. zusammenhängt. Aber für mich als Kunden ist das schlecht, wenn ich 18.10 Uhr vor verschlossener Tür stehe, weil ich mich nicht darauf einstellen konnte. Ich hoffe, das ändert sich ganz schnell wieder.

  • 17
    4
    Hankman
    27.05.2020

    @franzudo2013: Wie kommen Sie denn auf sowas? Kein Unternehmer wird kriminalisiert, es sei denn, er ist wirklich kriminell. Und der Mindestlohn ist einfach eine Notwendigkeit. Zuvor war es so, dass ein Teil der Beschäftigten für Billiglöhne geschuftet hat. Der Steuerzahler durfte ihm dann das Gehalt noch aufstocken, weil es nicht zum Leben reichte. Das ist parasitäres Wirtschaften. Und selbst mit Mindestlohn ist es schwer, später eine Rente oberhalb der Grundsicherung zu bekommen. Auch dann greift unter Umständen wieder der Steuerzahler helfend ein, weil ein Teil der Unternehmen nicht in der Lage war, seine Leute anständig zu bezahlen. Geschäftsmodelle, die nur mit Dumpinglöhnen funktionieren, sollten der Vergangenheit angehören.

  • 7
    25
    franzudo2013
    26.05.2020

    DS91, der Einzelhandel hat nicht nur ein Imageproblem. Er hat das Problem des deutschen Sozialismus. Der kleine Unternehmer wird verteufelt. Es werden ihm Themen aufgebuerdet, die in keinem Verhältnis zum Risiko stehen. Mindestlohn ist nur eines davon. Jeder Unternehmer wird in Deutschland kriminalisiert. Jeder Laden sichert Existenzen, belebt die Stadt und gibt dem Hauseigentümer ein Auskommen. Aber die Gleichmacher werden erst ruhen, wenn alle gleich arm sind.

  • 8
    10
    vonVorn
    26.05.2020

    Es gibt ne einfache Lösung für alle Shopping geplagten, ziehen Sie aufs Land, da gibt es eh kaum noch Einzelhandel.

  • 21
    6
    Pixelghost
    26.05.2020

    @Conny, das entspannte Shopping-Erlebnis wird wohl noch eine Weile hinter der Fürsorgepflicht der Ladeninhaber gegenüber ihren Beschäftigten zurücktreten müssen.
    Denn wenn sich nur ein Beschäftigter ansteckt, werden ALLE in Quarantäne geschickt und der Security_Check, das ganz schlimme Malträtieren der Hände mit Desinfektionsmitteln und alles andere fällt auch weg:

    Weil die „Erlebnisbude“ dann wegen fehlendem Personal zu ist.

    Die erlaubte Anzahl der Kunden wird mittels Vergabe der Einkaufskörbe gezählt.

    Apropos Entspannung beim Einkaufen: warum haben - schon vor Corona - die Leute an der Kasse so genervt getan, wenn sie mal ein bisschen warten mussten?

    Von Entspannung war da schon keine Spur.

  • 22
    2
    harzruessler1911
    26.05.2020

    Ich kann mich DS91 zumindest teilweise anschließen, habe aber leider auch schon die Erfahrung bei einem großen Elekrtonikhändler wie Lexidark sie beschreibt machen müssen, war nur Pech für den Verkäufer da ich mich grundsätzlich vorher informiere bei hochpreisigen Artikeln.

    Gleichfalls zu DS91 habe ich festgestellt, dass die Preise der Onlinehändler schon lang nicht mehr perse günstiger sind und bin wieder deutlich mehr im Einzelhandel unterwegs. Auch muss man aufpassen, da selbst wirklich große Händler mit jahrelanger Tradition, offensichtlich nicht den Unterschied zwischen der gesetzl.2 jährigen Mängelhaftung (Gewährleistung) und einer freiwilligen Garantie kennen ( wollen).
    Allerdings weiß ich auch, dass solche Einkaufscenter nicht gerade die günstigste Miete/ Pacht verlangen. Aus diesem Grund ist auch bei uns hier solch ein Center am Absterben immer mehr Geschäfte sind abgewandert und werden auch nicht wieder belegt und dies seit mehreren Jahren.

    Ich habe sogar den Verdacht, dass es die Besitzer gar nicht weiter stört. Denn die Mieten günstiger machen - kein Gedanke daran, so dass ich vermute, dass man den Leerstand in irgendeiner Weise immer noch rentabel abschreiben kann oder ähnliches.

    Eine Rückgabe für nicht benutzte Artikel bieten meiner Erfahrung nach aber schon sehr viele an , meist sogar mit Geld zurück. Selbst bei Aldi, Lidl, Globus usw. kann man Ware wieder zurück geben ohne Angabe von Gründen.

    Das horrente Parkgebühren nicht förderlich sind ist unbestritten. Auch die Masche Parkzeitüberschreiter von irgendwelche dubiosen Unternehmen regelrecht abzocken zu lassen trägt nicht dazu bei Vertrauen zu schaffen.

    Wenn man z.B. einen Parkplatz nur 1h nutzen darf, in einem Center ( nicht Chemnitz) zu welchem ein Friseur gehört... muss man sich schon fragen was man sich dabei gedacht hat??

    Ich persönlich möchte z.B. gar nicht, dass mir die ganze Zeit jemand hinterher stiefelt, wenn ich mich erst einmal umschaue. Aber wende mich gern an die Verkäufer, wenn ich dann Hilfe brauche. Die Meisten machen ihre Sache auch gut, aber natürlich gibt es auch immer wieder welche die keine Lust oder einem nur was verkaufen wollen, damit die Provision stimmt. Schwarze Schafe gibt es immer , egal ob nun online oder im Einzelhandel vor Ort.

  • 17
    2
    KTreppil
    26.05.2020

    Corona und die daraus folgende Sensibilisierung der Bevölkerung (oder gelungene Panikmache, wer weiß es...) und ein gesunder Menschenverstand führen zu leeren Einkaufszentren. Lange Schlangen vor und in den Läden müssen momentan einfach auch nicht sein. Wird wohl eine Mischung aus Vernunft und Vorsicht (nicht nur vor Viren, auch vor finanziellen Folgen von Corona) sein. Muss meiner Meinung nach einfach akzeptiert werden. Reisebüros, Reiseunternehmen und vielen anderen Unternehmen geht es momentan nicht besser. Konsum hat auch irgendwie was mit Zuversicht und Perspektive zu tun, woher nehmen, wenn in vielen Unternehmen Kurzarbeit angesagt ist und niemand weiß wohin die Richtung geht. Da muss auch der Einzelhandel leider durch, wie so viele andere angeschlagene Unternehmen auch.

  • 27
    3
    Lexisdark
    26.05.2020

    Bezüglich Beratung und Service würde ich gerade bei Unterhaltungselektronik nicht mehr in den Laden gehen. Was man da manchmal als Empfehlung bekommt ist haarsträubend. Und meinen Großeltern wurde mal ein 50 Zoll Smart TV angedreht. Sie hatten kein Internet, keine DVDplayer oder USB Datenträger, nix. Doppelter Preis natürlich für Sachen, die sie nicht benötigten.

  • 24
    26
    Conny
    26.05.2020

    Solange man vor Türen warten muss, um handverlesen eingelassen werden (sogar bei Rossmann ein bulliger Security-Mitarbeiter wie vor einem Szeneclub), dann auch noch gezwungenermaßen einen Einkaufswagen oder -korb nehmen MUSS (hilfsweise, manchmal auch plus irgendeinen Clip, Nummer, Schildchen), selbst wenn man nur nach etwas schauen möchte und zu allem Überfluss auch noch beim Raus- UND reingehen seine Hände mit Desinfektionsmittel malträtieren muss, wobei man durch die entsprechene Wolke läuft, während die Körbchen mittels Sprühdusche (viel hilft viel!) eingehüllt werden, zudem überall Plastikvorhänge und -abtrennungen, als wenn man grad in die Grundrenovierung des Gebäudes geraten ist, vorfindet ...
    .... wird das nix mit entspanntem Shopping Erlebnis.

    Die Masken und die Vorgabe zum Abstandhalten sind echt das kleinste Problem.

  • 14
    17
    Suppenfrosch
    26.05.2020

    @DS91

    Es gibt aber reichlich Produkte, die keiner Beratung bedürfen.

    Und wenn man das Internet samt seiner Möglichkeiten einigermaßen händeln kann und ggf auch nicht ad hoc kaufen will/muss findet man für nahezu jedes Produkt (also tatsächlich das gleiche Produkt, nicht billiger Schrott) einen zum stationären Handel unschlagbaren Preis.

    Ich kann die Erfahrung definitiv so nicht teilen.

    Mich piept es außerdem schon an wenn ich in mehr als 2 Läden rennen muss um überhaupt annähernd zu finden was ich will und dann dennoch nur eine minimale Auswahl habe. Von den katastrophalen Parksituationen bzw den Parkgebühren der Städte (Einkaufzentren ausgenommen) mal ganz zu schweigen. Also da muss der stationäre Einzelhandel schon deutlich nachholen das ich sie mich anlocken.

  • 26
    5
    DS91
    26.05.2020

    Ich kann das alles nicht bestätigen was teile meiner Vorredner gesagt haben.

    Der Einzelhandel hat meiner Meinung nur ein Image-Problem. Vom Alter her bin ich die typische Generation Online, aber was mein Kaufverhalten angeht habe ich andere Erfahrungen gemacht.

    Neulich in einen großen gläsernen Kaufhaus in der Innenstadt, Thema Haushaltswaren:

    Vorher hatte ich online geschaut und verschiedene Qualitäten zu verschiedenen Preisen recherchiert, Ergebnis sehr enttäuschend. Es gab die absurden niedrigpreis Angebote die qualitativ eben auch so aufgestellt waren, aber optisch sehr an hochwertigen Produkten angesiedelt sind (meiner Meinung nach totaler "Betrug an Kunden") oder ich fände Markenprodukte zum sogenannten Listenpreis (der selbst im Vergleich zum Kaufhaus echt teuer war.. aber wer die Preispolitik von Unternehmen kennt weiß das im Internet meist entweder spezielle Qualitätsstufen oder Mondpreise angesetzt werden, sonst würde man ja seine Geschäftspartner vor den Kopf stoßen)

    Ich war aber kurz davor trozdem online zu kaufen und damit schmerzliche Kompromisse einzugehen... (Geschäfte hatten leider geschlossen)

    Plötzlich hatten die Geschäfte wieder geöffnet und ich erfuhr eine wirklich umfangreiche Beratung mit Hintergrundwissen welches ich nicht hatte und konnte so nach langen suchen genau die Qualität(sogar etwas besser) die ich suchte zum wirklich perfekten Preis&Leistungsverhältnis (untern Budget) gefunden.

    Ich bin echt heute noch sehr begeistert!

    Und ähnliche Erfahrungen habe ich auch in kleineren Geschäften in der City erlebt!!

    Klar der Einzelhandel muss sich weiter entwickeln, ABER wir alle sind keine Experten in jeden Segment, weshalb ich gerne auf die Kompetenzen der Verkäuferinnen und Verkäufer zurückgreife und im Einzelhandel kaufe!

    Wer halbwegs weiß wie das Geschäftsmodell der großen Onlinehändler funktioniert, weiß das der Einzelhandel meist ein besseres Preis-Leistungsgefüge bietet - es ist aber nicht so bequem wie Online.

    Großes Lob an alle Einzelhändler die mit Leidenschaft und viel Fachwissen uns ahnungslose Kunden beraten. Und beste Grüße an die Kunden und Käufer die dieses Fachwissen schätzen und im Einzelhandel kaufen!

  • 37
    4
    Lexisdark
    26.05.2020

    Ich bin gerade in Schweden, in der Nähe von Stockholm. Trotz der recht lockeren Regeln hier (keine Maskenpflicht, Abstand halten juckt hier auch keinen) sind die Restaurants relativ schwach besucht und Läden geschlossen. Das hat mit Vorschriften nix zu tun. Sondern mit gesundem Menschenverstand, dass man alles nicht unbedingt Notwendige reduziert oder gleich ganz sein lässt. Klamotten brauch ich derzeit nicht zwingend.

  • 31
    18
    MuellerF
    26.05.2020

    Dass die Masken viele Menschen stören, ist nachvollziehbar. Eventuell sollten daher auch die transparenten Visiere als Alternative möglich sein.
    Ganz ohne "Spuckschutz" wird es aber (noch) nicht gehen, denn wenn die Belegschaften der Läden sich anstecken, müssen diese auch schließen, was dann weder Kunden noch Unternehmern nützt.

  • 16
    27
    Pixelghost
    26.05.2020

    Tja die Masken. Ich habe sie im Beruf sehr oft getragen - im Labor, im Außendienst - auch unter schweren Bedingungen.

    Gestern traf ich einen befreundeten Sektionstechniker. Ich konnte ihn hinter der Maske gut erkennen, da ich ihn gar nicht anders kennen gelernt habe.

    Ist jemand mal auf die Idee gekommen mit einer OP-Maske in die neunte Etage zu steigen? Ich mache aus Spaß das jeden Tag - als Training.

  • 16
    40
    AliceAndreas
    26.05.2020

    Im übrigen ist das, was der Einzelhandel jetzt beklagt, ja genau so von unserer Regierung gewollt worden.

    Man hat irgendwann dem Druck nachgegeben, hat den Läden erlaubt zu öffnen, gleichzeitig aber 800 qm Regel eingeführt (in Sachsen ohne Möglichkeit zur Reduzierung) und den Einkaufspassagen verboten zu öffnen um die Citys nicht zu überfüllen.
    Zusätzlich die Maskenpflicht (Vorreiter Sachsen) eingeführt.

    Dazu, wie gesagt, noch Passagen und Läden, die noch mehr Vorschriften erfunden haben ... das alles rächt sich nun.

  • 36
    25
    Echo1
    26.05.2020

    Wenn der Mundschutz freiwillig wäre, würde ich mich mit klarem Brillenblick
    Schuhe, Textilien auszusuchen und dann auch kaufen.
    Einkaufen muss Spass machen. Aber so nicht.
    Und als älterer Mensch wird man in den Einkaufstempeln besonders gemieten.
    Das kotzt mich doppelt an.
    Ich hab nicht die Pest. Alt ist nicht gleich krank.

  • 44
    0
    Urlaub2020
    26.05.2020

    Vielleicht sollte man mal Überlegen warum im Vita Center so wenig Leute sind .Viel Angebote gibt es nicht mehr.Geschlossene Geschäfte ,wenig Atmosphäre.viel Schaufenster mit nichts.

  • 32
    26
    AliceAndreas
    26.05.2020

    Ich glaube, der Einzelhandel hat es sich selbst schwer gemacht, und gerade in der Anfangsphase der Lockerung viele Kunden verschreckt.

    Bestes Bsp ist hier das Chemnitz Center. Dort war man anfangs der Meinung zu den staatlichen Auflagen noch einen drauf zu setzen, Maskenpflicht im gesamten Center und Absperrungen durch gefühlt Dutzende Sicherheitskräfte.

    Nimmt Sachsen die Maskenpflicht zurück, fällt die Beschränkung der Kundenanzahl, kommen die Leute auch zurück in die Läden.

  • 45
    11
    chriserlau82
    26.05.2020

    Bei mir ist das so, dass die Maske das Problem ist. Ich habe schlicht keinen Bock mit dem Ding einkaufen zu müssen.
    Zum Schutz solle sie aber wohl getragen werden. Also schränke ich mein Shopping aufs Nötigste ein. Oder ich bestelle online.

  • 44
    14
    fpleser65
    26.05.2020

    Der behördlich verordneter Maskenzwang und Klinikatmosphäre stehen einem entspannten Einkaufserlebnis entgegen. Da kann ich letzten Endes schon nachvollziehen, dass viele Kunden lieber online einkaufen, als sich mit beschlagene Brille und komischem Gefühl in ein Einkaufszentrum zu begeben. Hinzu kommen noch die ohnehin deutlich größere Auswahl und günstigere Preise im Onlinehandel. Hart aber herzlich - sorry.

  • 45
    4
    hkremss
    26.05.2020

    Der stationäre Einzelhandel hat gegenüber dem Onlinehandel nicht nur ein Preisproblem, sondern auch selbstgemachte Nachteile. Wenn ich mehr zahlen soll, will ich als Kunde auch das Gefühl haben, dass es 'mehr wert' ist. Mehr Auswahl, mehr Beratung, mehr Service, mehr 'Einkaufserlebnis', irgendwas. Statt dessen ist es oft eher weniger. Warum gibt man nicht (unabhängig der gesetzlichen Regelung) auch 30 Tage Rückgaberecht? Warum verweisen die Verkäufer im Geschäft teilweise selber (!) auf die Online-Bestellmöglichkeiten, speziell bei den Ketten? Warum hat man in den Geschäften oft das Gefühl, der Verkäufer hat irgendwie gar keine Lust, einem etwas zu verkaufen? Vom Sortiment, speziell in Chemnitz, ganz zu schweigen. Man sollte nicht verallgemeinern, es gibt auch engagierte Händler. Und die werden das wohl auch überleben. Aber manchmal ist es eben einfach noch ein bisschen wie Centrum-Warenhaus.

  • 40
    9
    Suppenfrosch
    26.05.2020

    Dieses ewige Gejammer seitens Einzelhandel ist doch nichts Neues.

    Viele Händler bieten 1:1 das gleiche Sortiment wie der Onlinehandel, natürlich zu höheren Preisen. Bei Produkten die kaum oder wenig Beratung erfordern ist das quasi schon der Todesstoß.

    Wie im Artikel angedeutet, benötigt der stationäre Einzelhandel ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Onlinehandel. Zum Beispiel mit individuellen Sortimenten mit geringer Vergleichbarkeit oder der besonderen Ausrichtung auf die Bedürfnisse besonderer Kundengruppen, oder, oder... Jammern nützt da nichts, sondern mal anpacken, eine Chance in der Situation sehen etwas zu verändernern und sich selbst neu zu erfinden.

  • 68
    5
    fnor
    26.05.2020

    Liebe Frau Bock unterstützen auch Sie die Natur und sorgen Sie für ein grünes Chemnitz. Da Sie den ACC-Parkplatz gerade umbauen lassen: Fällen Sie nicht die Bäume und ersetzen Sie diese durch neue, die wieder Jahre zum Wachsen brauchen, um die Größe der aktuellen Bäume zu erreichen. Ersetzen Sie nicht Sträucher und Bodendecker mit grauem Schotter. Sicher muss der Parkplatz erneuert werden, wenn ein paar mehr Pflanzen stehen bleiben würden sieht das schöner aus. Jetzt geh ich betrübt ins ACC und mir vergeht die Lust zum Shoppen.

  • 59
    4
    ArndtBremen
    26.05.2020

    Das ACC und das Vita Center waren doch auch vor Corona schon tod.