Eins hebt Strompreise an - Tarifdschungel immer dichter

Ständig neue Produkte, kaum noch Vergleichsmöglichkeiten: Für Kunden des Chemnitzer Energieversorgers wird es zunehmend schwieriger, den Durchblick zu behalten.

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2323 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    6
    jbi40
    18.01.2021

    @lupus
    Ich wechselte etwa 10mal Strom und Gas und sparte bisher einen vierstelligen Betrag ..

    ***
    Ich sparte mir die Zeit für diese ständigen Wechsel, war dafür in meinem Job fleißig und verdiente dabei einen fünfstelligen Betrag (mehr)

  • 13
    9
    Tifi
    17.01.2021

    Was soll die Diskussion? Der im Netz gespeicherte Strom kommt aus der Steckdose und das Geld dafür aus dem Automaten! Basis ist die gesamtgesellschaftliche Solidarität! Dieses Misstrauen nach so vielen Jahren verstehe ich nicht.

  • 11
    3
    Kerstin1258
    17.01.2021

    @Dickkopf100
    Ihr Lokalpatriotismus in allen Ehren. Die Strompreissenkung der Stadtwerke ist nicht mehr als der Tropfen auf den heißen Stein.
    Die Preise der Stadtwerke liegen schon seit Jahren sehr weit von günstigeren Anbietern entfernt.
    Bei einem Verbrauch von 3.000 kwh p.a. liegen zwischen den Stadtwerken und den günstigsten Anbietern stolze ca. 200,00 EUR o h n e Berücksichtigung irgrndwelcher Boni.
    Allerdings ist in den Preisen auch die Quersubventionierung der Straßenbahn kalkuliert.
    Mit anderen Worten zahlen Kunden der Stadtwerke Plauen mit ihrem Strombezug die Straßenbahn mit. Ob sie diese nutzen können oder nicht ist dabei völlig unerheblich.

  • 10
    2
    Steuerzahler
    17.01.2021

    Man sollte sich genau die Bilanz des Konzerns anschauen und wer
    in dem Vorstand sitzt. Welche Rolle spielt dabei die Stadtspitze, wie vertritt sie ihre Bürger und an wen werden Gewinne abgeführt. Dann sieht man klarer. Aber leider ist das vielen ein zu hoher Aufwand.

  • 5
    8
    lupus
    16.01.2021

    Die hier geforderte Preisbildung fast nach DDR-Modell wird es nicht geben.
    Wem die jetzige Handhabung der Anbieter , die es etwas undurchsichtig machen wollen, zu kompliziert ist der muss eben zahlen (da gibts einen Spruch dafür)
    Richtig ist, dass die Macher freie Hand haben ist und denen kann am besten mit jährlichen Wechsel begegnet werden.
    Nicht ist einfacher als der Wechsel mit Hilfe von Plattformen wie z.B. Verifox.
    Ich wechselte etwa 10mal Strom und Gas und sparte bisher einen vierstelligen Betrag

  • 31
    2
    Einspruch
    16.01.2021

    Die fürstlichen Gehälter und die Glaspaläste kosten halt. Da man sich nicht wie andere die Diäten erhöhen kann, macht man es eben mit jährlichen Preissteigerungen. Sehr witzig fand ich im mittlerweile regelmäßigem Schreiben zur Preiserhöhung den Hinweis auf die Tarifalternative von einsstrom Garant, macht bei uns einen Unterschied von knapp 70 Cent aus, mehr. Eins brachte es auch schon fertig, für weniger als 0,50 € aufs Jahr gerechnet eine Nachforderung per Brief raus zu schicken und dann den Abschlag pro Monat um knapp 3€ vorsorglich zu erhöhen. Also mir fällt grad kein Grund ein, warum es vorteilhaft sein soll, dort Kunde zu bleiben.

  • 8
    12
    Pixelghost
    16.01.2021

    @Kerstin, meine Raucher auf Arbeit haben auch immer so reagiert. Jeden Tag 30 Minuten von der Arbeitszeit verpaffen. Und dabei ist man dann aber nicht so genau, was die fürs Rauchen bratende Arbeitszeit für einen Monat und das Jahr betrifft.

    Aber das ist ja was ganz anderes - ich weiß.

    Mir beliebt eine Begebenheit für immer im Gedächtnis: Kantine, Kasse. Ich mit 5 belegten Brötchen für damals jeweils 75 Westpfennige, hinter mir wirft einer 2 Schachteln für je 3.50 DM auf die Kassentheke mit den Worten zu mir: Na Du musst ja ein Geld haben.

  • 24
    4
    Dickkopf100
    16.01.2021

    Alles wird teurer, Strom sowieso. CO² Zertifikate müssen ja auch bezahlt werden. Damit wird eben auch der Kleinbürger belastet. Aber es gibt ja die vielen anderen Anbieter mit ihren tollen Angeboten. Im ersten Jahr könnte es sich lohnen, doch dann... Wieder wechseln? Macht man es zu häufig, "spricht es sich rum" und nix geht mehr. Sowieso lächerlich, denn die vielen Anbieter sind meist Tochterfirmen der großen Konzerne, da ist es egal was für ein Name auf dem Firmenschild steht. Am Ende kassiert ein Großkonzern. Die Strompreispolitik in Deutschland ist in meinen Augen ein einziger großer Betrug an Verbraucher, nicht mehr und nicht weniger.
    Übrigens, als Plauener bin ich bei unseren Stadtwerken und bei uns wurde dieses Jahr der Strom günstiger. Gut, kaum der Rede wert, aber eben günstiger. Lustig, nach etlichen Erhöhungen. Naja, irgendwas ist ja immer...

  • 22
    1
    Zappi
    16.01.2021

    Ein Anbieterwechsel wäre da empfehlenswert. Ich mache das seit Jahren. Ist erstaunlich was man da sparen kann. ????

  • 59
    2
    Hankman
    16.01.2021

    Wenn ich böse wäre, würde ich jetzt lakonisch anmerken: Die neue schmucke Firmenzentrale von Eins im Chemnitzer Stadtzentrum muss ja irgendwie bezahlt werden. Aber mal im Ernst: Wenn es tatsächlich so ist, dass bei den Preisen kaum noch einer durchsieht (und das ist auch mein Eindruck), sollte der Gesetzgeber handeln und die Stromanbieter zu mehr Transparenz zwingen. Mich interessiert als Kunden eigentlich nicht, wie viel Arbeitspreis, Grundpreis, Ablesepreis, Mondpreis oder sonstwas ich bezahlen muss, sondern der letztendliche Bruttopreis je Kilowattstunde, am besten gestaffelt nach Jahresverbrauch. Diesen auszuweisen, vielleicht in Stufen von 0-1000, 1000 bis 2000 usw. kWh pro Jahr - dazu sollte jeder Stromanbieter verpflichtet werden. Dann könnten Kunden auch ohne entsprechendes Studium vergleichen und sich für einen Anbieter entscheiden. Und dann gäbe es vielleicht einen Strommarkt, der diesen Namen verdient. Im Moment ist er einfach eine Illusion.

  • 44
    6
    Tauchsieder
    16.01.2021

    Zusammenfassend kann man sagen das uns die Politiker in die Tasche gelogen haben. Kurz auf einen Nenner gebracht sollten bei immer mehr Strom aus den angeblich umweltfreundlichen Anlagen der Strompreis sinken. Das Gegenteil ist der Fall. Die Tendenz kennt nur eine Richtung.

  • 20
    2
    lupus
    16.01.2021

    Ja Ja Pixelhost die Steigerung ist nicht so viel aber der treue Kunde ist immer in den A.. gekniffen.
    Die Konkurenz wirkt eben nicht.

  • 24
    17
    Kerstin1258
    16.01.2021

    @pixelghost
    danke, jetzt weiß auch ich, welchen Preis heute eine Schachtel Zigaretten hat.
    Könnten bei genauerer Betrachtung aber auch ca. 100 Schachteln sein.
    20,00 € entsprechen fast 40,00 DM, also 400,00 Mark der DDR.
    Dafür konnten Sie 100 Schachteln Club kaufen.
    Aber nur theoretisch, weil es die nicht immer gab und schon gar nicht in der Menge.
    Somit ist das Umrechnen in Zigaretten vielleicht doch nicht das geeignete Mittel.

  • 25
    8
    508210
    16.01.2021

    Die Inflation nimmt Fahrt auf...

  • 21
    59
    Pixelghost
    16.01.2021

    „Nach Berechnungen der "Freien Presse" bezahlt ein Privathaushalt mit einem Jahresverbrauch von 2500 Kilowattstunden künftig etwa 20 Euro mehr im Jahr.“

    Das sind 3 Schachteln Zigaretten.

  • 54
    13
    AliceAndreas
    16.01.2021

    Was will man auch begründen?

    ... Politik und Anbieter überbieten sich seit vielen Jahren in verbrecherischer Art und Weise die Preise nach oben zu treiben!!

  • 91
    5
    Sonnenbergfreund
    16.01.2021

    Besonders traurig: Der ohnehin teure Grundversorgungs-Tarif steigt um zehn Prozent. Eben jener Tarif, den sozialschwache Menschen mit schlechter Bonität bekommen, die gar keine andere Wahl haben, weil sie nicht von anderen Versorgern akzeptiert werden. Ein Geschäft mit der Armut und häufig auf Kosten der Steuerzahler. Denn: Die Arge wird schon zahlen.

  • 64
    8
    701726
    16.01.2021

    Einmal offenlegen, welche Personen im sogenannten Vorstand sind ( nicht nur hier) und tausende Euro im Jahr kassieren.

  • 63
    8
    nnamhelyor
    16.01.2021

    Nach der jährlichen Strompreiserhöhung kann man auch die Uhr, bzw. den Kalender stellen. Leute, nutzt eure Macht, vergleicht die Preise und wechselt. Es ist nicht so schwer, und der Strom fließt ununterbrochen weiter. Für euch ändert sich nur das Papier, aber der - zu teure - Anbieter hat dann eben Kunden weniger!

  • 95
    5
    Otti007
    16.01.2021

    Otti 03
    Da kann der zahlende Verbraucher nur staunen. Durch die Einführung der neuen CO2
    Abgabe auf Treibstoffe, Heizöl und Erdgas sollte der Bürger an anderer Stelle entlastet werden. Laut Erklärungen unserer Politiker zum Beispiel beim Strompreis.
    Haben unsere Energieanbieter da etwas verwechselt und das Wort Entlastung mit
    Belastung verwechselt.

  • 43
    9
    lupus
    16.01.2021

    Einsparpotenzial bei Wechsel zu günstigen Anbieter:
    mit Wechselprämie ca. 33%
    ohne Wechselprämie ca. 19%

    Hohe Preisdifferenz erzeugt wohl wenig Wechseldruck oder wird mangels Kenntnis nicht genutzt

  • 59
    7
    lax123
    16.01.2021

    Verschleierung und Verdummung der Verbraucher. Wir haben es so gewollt. Freier wilder Wettbewerb in den Preisvergleichsmaschinen im Netz und ausquetschen des letzten Cents. Jetzt wirds immer schwieriger ein gutes Angebot zu finden. Die Eins ist eh nie bei den guten Preisen dabei.
    Schlimm für die Kunden in der Grundversorgung, die keine Vergleichsmöglichkeiten im Netz haben.

  • 59
    8
    HEIMAT2021
    16.01.2021

    Die Verschleierungstaktik der Grundversorgungsunternehmen mit ihren Preisen wird immer schlimmer, es nützt heut nichts mehr kurz auf die Rechnung zu sehen, sondern man muss sich tief hineindenken um nicht abgezockt zu werden."Das ist dann Kundendienst und Kundenservice" . Aber mit dieser Verschleierungstaktik müssen halt die sehr guten Gehaelter, gegenüber anderen Berufszweigen, aller Mitarbeiter bezahlt werden sowie die dort gültigen Rahmenbedingungen.