Entscheidung gefallen: Ikea verzichtet auf Neubau

Einrichtungshaus will stattdessen den bisherigen Standort aufwerten

Die Möbelhaus-Kette Ikea prüft derzeit eine Aufwertung ihres Chemnitzer Standortes im Neefepark. Wie eine Konzernsprecherin der "Freien Presse" sagte, soll das Einrichtungshaus nahe der A 72 gestärkt und "zukunftssicher" aufgestellt werden. Zugleich bestätigte sie Informationen der "Freien Presse", dass Ikea mittlerweile von seinen ursprünglichen Plänen Abstand genommen hat, in Chemnitz an einem anderen Standort ein neues Möbelhaus oder zumindest ein neues Auslieferungslager zu errichten. Als mögliches Grundstück hatte Ikea dafür eine Fläche an der Neefestraße/Ecke Südring reserviert. Diese Pläne sind nunmehr vom Tisch.

Ikea prüfe derzeit, so die Konzernsprecherin, welche Maßnahmen man umsetzen müsse, um den Kunden auf der bestehenden Fläche "ein angenehmes und komfortables Einkaufserlebnis zu gewährleisten". Einen konkreten Zeitplan für die nächsten Schritte gebe es derzeit noch nicht, auch die genauen Maßnahmen stünden gegenwärtig noch nicht fest, so die Ikea-Sprecherin.

Grund für die ursprünglichen Pläne des Möbelkonzerns war der Umstand, dass das Haus in Chemnitz im Vergleich zu anderen Filialen als zu klein gilt. Mittlerweile hat die Deutschland-Zentrale von Ikea allerdings ihre Expansions-Strategie geändert. Der Konzern wolle künftig eher auf neue Filialen in Innenstädten sowie in Metropolregionen setzen, hatte der Expansions-Chef von Ikea Deutschland Mitte vergangenen Jahres angekündigt.

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