Erstmals gebauter letzter DKW-Sportwagen steht jetzt im Fahrzeugmuseum Chemnitz

Der F9 ist das neue Schmuckstück der Sonderausstellung "Fix voran mit Frontantrieb - 90 Jahre DKW-Rennwagen"

Chemnitz. Ein zuvor nie gebauter Sportwagen ist am Dienstag durch Chemnitz ins Museum gefahren. Der nach einer 80 Jahre alten Zeichnung konstruierte F9 ist das neue Schmuckstück der Sonderausstellung «Fix voran mit Frontantrieb - 90 Jahre DKW-Rennwagen». «Es ist ein Einzelstück, ein einmaliges Stück», sagte Museumsleiter Dirk Schmerschneider.

Den Wagen, der wegen seiner glänzenden Aluminiumkarosse in Anlehnung an frühere Rennwagen auch «Silberpfeil» genannt wird, hat Museumsgründer Frieder Bach zusammen mit seinem Sohn Torsten nach einer Zeichnung von 1940 gebaut. Es sei davon elektrisiert gewesen, sagte der 76-Jährige. Unterstützung bekam er vom Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU). Mit deren Hilfe wurde die stromlinienförmige Karosserie gefertigt.

Ursprünglich geplant war, dass der F9 Sportwagen 1938 an der Fernfahrt Berlin-Rom teilnimmt. Nachdem diese ausfiel, wurde am Entwurf bis 1940 weitergearbeitet. Der nun erstmals gebaute letzte Sportwagen aus dem Hause DKW der Auto Union AG in Chemnitz hat zwischen 32 und 35 PS und schafft nach Angaben von Bach etwa 140 Kilometer pro Stunde.


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