Erstochener Deutscher in Chemnitz: Tatverdächtige sagen aus

Chemnitz (dpa/sn) - Im Fall des vor gut einer Woche in Chemnitz getöteten Deutschen haben die beiden Tatverdächtigen in den Vernehmungen Aussagen zu den Vorwürfen gemacht. «Sie haben sich eingelassen», sagte Sprecherin Ingrid Burghart von der Staatsanwaltschaft Chemnitz am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zu den Einzelheiten mache sie jedoch keine Angaben.

Es gebe bislang noch keine Erkenntnisse zum Anlass des Streits, der den tödlichen Messerstichen vorangegangen ist. «Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand kann man lediglich ausschließen, dass eine Belästigung oder ausländerfeindliche Motive Auslöser der Tat waren», sagte die Oberstaatsanwältin.

Notwehr war bereits bei der Beantragung der Haftbefehle ausgeschlossen worden. Die Tatverdächtigen hätten «ohne rechtfertigenden Grund mehrfach mit einem Messer auf einen 35-jährigen Deutschen eingestochen».

Am letzten August-Sonntag waren am frühen Morgen der 35-Jährige getötet und zwei weitere Deutsche bei der Messerattacke teils schwer verletzt worden. Einer der beiden Verletzten war in der vergangenen Woche bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden. Als Tatverdächtige sitzen ein Syrer und ein Iraker in Untersuchungshaft. Ihnen wird gemeinschaftlicher Totschlag vorgeworfen.

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5Kommentare
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  • 2
    0
    aussaugerges
    09.09.2018

    Es wird nichts veröffentlicht,alles Geheim.

  • 2
    0
    Interessierte
    08.09.2018

    Heute sprach im MDR-Info im ´Urteil der Woche` um 12.29 von einem Schockschaden , den erlebt man , wenn man mit ansehen muß , wie ein anderer Mensch schwer verletzt wird .....
    ( wie geht es denn den Leuten , die das miterleben mußten ????

  • 1
    0
    Interessierte
    07.09.2018

    Da liegen doch an zwei Stellen Blumen ...
    Was war denn eigentlich in dieser Nacht dort los ?
    Wie viele Rettungswagen und Polizeiautos und Polizisten waren denn dort ?
    Davon hat man wohl gar nichts gehört , bei Unfällen und Einbrüchen und Brandstiftungen und Waldbränden etc. ist das so üblich ....

  • 4
    0
    Interessierte
    05.09.2018

    Das waren ´drei` Menschen , die angegriffen wurden , das war schon ein Massaker ; und ein Mensch hat das leider nicht überlebt ...

  • 6
    0
    Lesemuffel
    05.09.2018

    Was sagen denn die beiden Überlebenden aus? Das sind doch die besten Zeugen. Dann könnte man den Wahrheitsgehalt der in sozialen Netzwerken kursierten Tathergangsbeschreibung überprüfen.



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