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EU-Parlament: So haben die Chemnitzer bei der Europawahl gestimmt

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Das vorläufige Ergebnis der Wahl zeigt teils erhebliche Wählerwanderungen. Einige Befunde werden besonders deutlich, wenn man das Chemnitzer Wahlergebnis, neben das im Bund legt.

Chemnitz.

Am Sonntag wurden in Chemnitz nicht nur der Stadtrat und die Ortschaftsräte mit neuem Personal bestückt, auch die Abgeordneten für das Europäische Parlament in Brüssel und Straßburg standen zur Wahl. In der einzigen direkt gewählten Institution der EU vertreten 96 Abgeordnete deutsche Parteien. Wenn das Wahlverhalten der Chemnitzer allein ausschlaggebend für deren Besetzung wäre, ergäbe sich ein anderes Bild, als im bundesweiten Wahlergebnis.

AfD stärkste Partei – Grüne und Linke halbiert

Eine relative Mehrheit der Chemnitzer möchte im EU-Parlament von AfD-Abgeordneten vertreten werden. 28,2 Prozent der Wähler entschieden so. Das ist ein Zuwachs von gut viereinhalb Prozentpunkten. Noch stärker zulegen konnte nur das Bündnis Sarah Wagenknecht (BSW), das erstmals antrat und in Chemnitz 15,2 Prozent der Wähler überzeugte. Die Kanzlerpartei SPD büßte knapp einen Prozentpunkt ein, während die CDU ihr Ergebnis von etwa 20 Prozent halten konnte.

Die Linke (minus 8,4 Prozentpunkte), die Grünen (minus 5,0 Prozentpunkte) und die FDP (minus 2,5 Prozentpunkte) haben das Vertrauen vieler Chemnitzer in den vergangenen fünf Jahren dagegen verloren.

Bundesweites Ergebnis: CDU vor AfD – BSW nur bei 6 Prozent

Chemnitz weicht mit diesem Abstimmungsergebnis vom Bundesschnitt ab. Dieser sieht die CDU (30 Prozent) deutlich vor der AfD (15,9 Prozent) und das BSW bei 6,2 Prozent. Grüne und Linke büßten allerdings auch bundesweit knapp die Hälfte ihrer Wähler ein. (eran)

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