Express endet auch künftig nicht in Chemnitz

Seit Jahren rollt der aus Göttingen kommende Regionalexpress nur bis Glauchau statt in die nächste Großstadt. Das hätte man ändern können. Es scheitert am Geld.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    Zeitungss
    06.12.2020

    Klagen über den ÖPNV sollten in der FP nicht mehr erscheinen, die Ursachen für den derzeitigen Zustand hinterfragt man nicht, habe ich gelernt.
    Wenn der künftige Reisende mit dem Fernverkehrsersatz (RE) aus Thüringen in die KULTURHAUPSTADT ab Glauchau mit der Kutsche fahren muss, kann man es kaum noch übertreffen. Nicht einmal den "Bohrer dicker Bretter" hebt es an, als BTA ist er auch nicht darauf angewiesen. Ich gönne Chemnitz den Gewinn zur Kulturhauptstadt, nur der VMS hat es noch nicht gesackt, wo er doch hochkarätig mit Fachkräften besetzt ist, nur eben für was, ist die eigentliche Frage.

  • 1
    1
    Zeitungss
    05.12.2020

    Mal wieder nachgefragt, wie hoch sind denn nun die eigenen Betriebskosten der 5 Vereine und wer wird alles mit versorgt ? Aus Steuermitteln finanziert, sollte da mal was kommen, auch wenn man das absolut nicht will.
    Mir ist bewusst, dass ich in solchen Sachen eine absolute Nervensäge bin, der finanzierende Bürger sollte schon ein Anrecht auf die Verwendung einer Gelder haben, bzw. wo diese untergehen.
    Und Herr Dulig, wollten Sie nicht einmal Ordnung in die Angelegenheit bringen ??? Die Macht der 5 Vereinsfürsten ist wohl doch schon zu groß ???

  • 1
    0
    Zeitungss
    01.12.2020

    Es muss fürchterlich problematisch sein , die Karten auf den Tisch zu legen. Es sind Regionalisierungsmittel vom Bund, also Steuergelder. Man sollte also nachfragen dürfen, auch wenn man das absolut nicht möchte. Man könnte sehen, wer dort so alles mit speist ohne Leistung abzuliefern.

  • 1
    1
    Zeitungss
    30.11.2020

    Wie sieht es denn nun mit den eigenen Betriebskosten der 5 Vereine aus ??? Man WILL SICH NICHT äußern, wieviel Bus- und Bahnkilometer dafür gefahren werden könnten. Von Landräten und Bürgermeistern erwarte ich keine Antwort auf diese Frage, so manchen Bürger ohne Busanschluss würde es schon interessieren und ein Teil der Allgemeinheit natürlich auch.

  • 1
    1
    Zeitungss
    29.11.2020

    @Bär53: Treffend formuliert. Die Kleinstaaterei in D verfolgt uns in vielen Bereichen, denken wir allein an die Bildung oder die Coronamaßnahmen.
    Meine Frage nach den eigenen Verwaltungskosten des VMS und der restlichen 4 Vereine gibt es absolut keine Antworten. Herr Dulig (SPD) ist mit seinem Vorhaben über den Küchenstuhl gestolpert und hat dabei den Faden verloren (müssen). Die 5 Vereinsfürsten haben ihm schon die Richtung gewiesen, nicht mit uns.
    Unter diesen Umständen ist auch in Zukunft nichts Gutes zu erwarten, darauf könnte ich alles verwetten.
    Übrigens Berlin und Brandenburg haben zusammen nur einen Verbund und sind eben etwas beweglicher, wie man sieht.

  • 6
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    Bär53
    29.11.2020

    Chemnitz sollte nicht länger über schlechte Bahnverbindungen klagen und dabei mit dem Finger auf andere zeigen. Der Hauptgrund liegt nicht bei der EU in Brüssel, nicht bei der Regierung in Berlin, zum gewissen Teil vielleicht in Dresden und der DB, aber in erster Linie in Chemnitz selbst! Und hier meine ich vor allem den VMS. Sämtliche länderübergreifende Verbindungen und Verknüpfungen werden systematisch blockiert. Neben der diskutierten Mitteldeutschlandlinie könnte man sich ja mit Brandenburg auf eine gemeinsame Linie Chemnitz- Berlin einigen, keine Neigetechnik, alles fertig elektrifiziert. Zwischen MekPom, Berlin und Brandenburg funktioniert das schon viele Jahre. Von Stralsund über Berlin bis Elsterwerda (RE5), der Endstation unserer RB45. Anstatt die jetzt vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, fordert man superschnelle ICEs in weiter Zukunft. Die werden sich hier aber letztendlich sowieso erübrigen, wenn die Bahnkunden weiter so enttäuscht werden.

  • 4
    0
    Bär53
    29.11.2020

    Armutszeugnis für die hiesige Verkehrspolitik. Der RE1 kommt von Niedersachsen und fährt geschätzt 180 km quer durch Thüringen. Zwischen Thüringen und Bayern verkehren ebenfalls Neigezüge (Erfurt- Würzburg) und in Bayern fahren ebenfalls (Hof- Bamberg, Hof- Nürnberg). Das sind in der Summe mehrere hundert Streckenkilometer, die von den jeweiligen Bundesländern finanziert werden. Nur der VMS kann man es sich angeblich nicht "leisten", eine Lücke von gerade mal 30 km zu schließen und damit sinnvollerweise einen Region von 300000 Menschen anzubinden? Unglaubhaft!
    Ich finde es skandalös, uns dann solch einen Bären aufbinden zu wollen!

  • 26
    1
    Zeitungss
    28.11.2020

    Herr Franke, zunächst vielen Dank den Artikel, treffend wie immer. Was die Bahnreform alles an Errungenschaften für die Kunden gebracht hat, sollte sich inzwischen herumgesprochen haben, bzw man verspürt es am eigenen Leib. Wenn ein RE rund 35 Km vor Chemnitz endet und die Fahrgäste in die "Kutsche" umsteigen müssen, auf solche Ideen kam man nicht einmal bei der klammen und abgewirtschafteten Reichsbahn. Das gleiche Problem hat bekanntlich der Vogtländer wenn er nach Leipzig möchte und es gibt noch weitere Beispiele.
    Meine mehrfach gestellte Frage nach den Betriebskosten der 5 sächsischen Vereine und wieviel Zugkilometer dafür finanziert werden könnten, wurde bis heute nicht beantwortet, es hat wohl seinen Grund. Erinnern wir uns, der Reisende war ohne diese Vereine problemlos in Sachsen und ganz Deutschland unterwegs, wie es heute geht kennt jeder Reisende, der auf den ÖPNV oder Fernverkehr angewiesen ist.

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    Freigeist14
    28.11.2020

    Der ehrenamtliche Pressesprecher der Bahn AG hat sich auch schon geäußert . Dumm nur ,das Freiburg im Breisgau hervorragend an das Fernnetz der Bahn angeschlossen ist und das Angebot rege angenommen wird . In grauer Vorzeit fuhr man von Karl-Marx-Stadt nach Rostock oder Meiningen , ohne umsteigen zu müssen .

  • 14
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    Mike1969
    28.11.2020

    @acals: Schau mal auf die Karte von Ostdeutschland. Noch Fragen, welche Größe Chemnitz in Ostdeutschland hat?

  • 13
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    Mike1969
    28.11.2020

    Dann kann ich nur an alle Verantwortlichen klare Worte senden: "Gebt Gas, den Ihr wisst, was die Menschen, Bürger und Steuerzahler verlangen --> eine sehr gute Anbindung der Region an das deutsche Zugnetz!" Also kommt in die Puschen und macht für was Ihr tagtäglich mit unserem Geld bezahlt werdet. Nicht Ihr bezahlt uns. Ne ne ne. Wir Euch!!!! Also gebt uns mal langsam was zurück, dafür das wir Euch immer noch geduldig Ertragen.

  • 34
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    SzB85
    28.11.2020

    Chemnitz sollte bahnmäßig schon längst ein Knotenpunkt zwischen Dresden, Nürnberg, Erfurt, Leipzig und auch Prag sein. Mit IC und Güterzügen in allen Richtungen.

  • 17
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    1624480
    27.11.2020

    2006 sollte die Autobahn nach Leipzig fertig sein. Chemnitz - die Stadt der moderne. Was ist das? Wie lange fehlt der Anschluss an die fernbahn? Man könnte ja mal über einiges na bedenken. Tut nicht weh. Armes Deutschland.

  • 3
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    acals
    27.11.2020

    Definiere Grossstadt. Wir leben nicht mehr in 1883; und würden ansonsten behaupten auch Freiburg iB und Krefeld wären dt. Grossstädte.

    Der Michel hatte schon immer eine bemerkenswerte Auffassungsgabe, und leidete an, eh ... .....wahn.

  • 54
    1
    KMS1983
    27.11.2020

    Puh, na zum Glück gab es erst 60 Millionen für eine Straßenbahn nach Aue. Wer braucht da schon einen Regionalexpress in ein anderes Bundesland.

    Ich sehe es kommen, 2025 werden die Touristen mit der Reichsbahn, pardon Mitteldeutschenregiobahn nach Chemnitz eiern. 4 Jahre noch. Die Uhr tickt.

  • 41
    6
    chris1405
    27.11.2020

    Der VMS ist der Sargnagel für eine ganze Region und für deren Bewohner in Sachen öffentlicher Nah-und Fernverkehr. Keine Verbindung über Riesa nach Berlin noch moderner Wagen nach Leipzig. Dieses ist ein weiteres Kapital von Entscheidungsträgern die nicht Willens sind etwas zu ändern