Fahrräder auf Gleisen geben Polizei noch Rätsel auf

Eigentümer stehen trotz öffentlicher Bitte um Zeugenhinweise noch nicht fest - Beamte ermitteln gegen unbekannt

Lutherviertel/Zentrum.

Knapp zwei Wochen nach dem Fund geben der Bundespolizei zwei auf Eisenbahngleisen abgelegte Fahrräder noch immer Rätsel auf. Die Beamten hatten drei Tage nach dem Sicherstellen der Räder die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach deren Besitzern gebeten - bislang erfolglos, wie Anja Müller-Bartl von der Chemnitzer Bundespolizei am Dienstag auf Nachfrage mitteilte. Bislang sei noch kein Zeugenhinweis eingegangen, der auf die Eigentümer der Räder hindeute.

Doch die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr dauern an, so Müller-Bartl. Sie werden bislang gegen unbekannt geführt. Erst wenn der Besitzer feststehe, könne geklärt werden, ob die Räder, bevor sie auf den Gleisen zurückgelassen wurden, womöglich gestohlen worden waren.

Nach Abschluss dieser weitergehenden Ermittlung wird laut Müller-Bartl die Staatsanwaltschaft über den Verbleib der sichergestellten Fahrräder entscheiden, wenn deren Eigentümer nicht festgestellt werden kann. In dem Fall kämen die Abgabe in ein Fundbüro, die Vernichtung oder der Verkauf in Frage.

Ein Zugführer hatte am 28. Juli - ein Samstag - gegen 4.30 Uhr während der Fahrt von Zwickau nach Chemnitz in Höhe der Bernhardstraße auf dem Gleis zwei Fahrräder liegen sehen, ein 24-Zoll-Kinderrad der Marke Bavaria und ein 26-Zoll-Mountainbike der Marke NSU. (gp)

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 0371 46150 entgegen.

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