Falscher Banker erbeutet Geld

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Per E-Mail und Telefon ist es angeblichen Bankmitarbeitern gelungen, von zwei Chemnitzern Bargeld zu ergaunern. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Demnach meldete sich ein angeblicher Bank-Sicherheitsbeauftragter bei einem 64-Jährigen, gab an, es habe einen widerrechtlichen Zugriff auf das Konto gegeben und glich Kontodaten mit dem 64-Jährigen ab. Dann brachte er den Chemnitzer dazu, Transaktionsnummern preiszugeben, mit denen mehrere tausend Euro von seinem Konto abgebucht wurden. Vorausgegangen war dem Telefonat laut Polizei offenbar eine sogenannte Phishing-E-Mail. Bei einer angeblichen Sicherheitsabfrage war der Chemnitzer aufgefordert worden, sich im Online-Banking anzumelden. So gelangten die Betrüger offenbar an persönliche Daten des Geschädigten. Auch ein 63-Jähriger erhielt eine solche E-Mail vermeintlich von seiner Bank und folgte zur angeblichen Umstellung seines Online-Bankings einem in der Mail enthaltenen "Registrieren"-Button, woraufhin persönliche Daten abverlangt wurden. Telefonisch wurde er dann zum Abschluss nach Transaktionsnummern gefragt. In mehreren Telefonaten gelang es den Betrügern, mit den übermittelten Nummern eine fünfstellige Summe vom Konto des 63-Jährigen abzubuchen. Die Polizei warnt vor dieser Masche und rät davon ab, persönliche Daten am Telefon preiszugeben. Sie empfiehlt, in E-Mails enthaltenen Links nicht zu folgen und stattdessen bei Bedarf die Internetseite der Bank separat zu öffnen, um sich anzumelden. (gp)

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