Feste, Märkte und Musik stimmen auf Weihnachten ein

Das Angebot in den nächsten Wochen ist vielfältig. Bei der beliebtesten Veranstaltung in der Kernstadt steht eine Neuerung an. Die "Freie Presse" gibt einen Überblick über die Termine.

Weihnachten in Limbach: Der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende findet nicht auf dem Johannisplatz, sondern im Hof des Rathauses statt (siehe Text unten). Vor der Parkschänke öffnet vom 13. bis 15. sowie vom 20. bis 22. Dezember ein sogenannter Weihnachtspark seine Türen. Es gibt nicht nur Glühwein, sondern auch Verkaufsstände und ein Musikprogramm. Ein Weihnachtskonzert wird am Samstag, 14. Dezember, ab 16.30 Uhr in der Stadtkirche veranstaltet. Mehrere kirchliche Ensembles musizieren. Neben Weihnachtsliedern zum Mitsingen erwarten Zuhörer Kantaten von Bach und Telemann. Der Eintritt ist frei.

Weihnachten in Oberfrohna: Die Gerhart-Hauptmann-Schule kann für sich in Anspruch nehmen, die erste Weihnachtsveranstaltung der Stadt zu organisieren. Dort findet am Freitag, 29. November, von 15 bis 18 Uhr ein Adventsfest statt. Schüler präsentieren ein Theaterstück, Gäste sind anschließend zum Basteln und zu einem Imbiss eingeladen. Am Samstag, 7. Dezember, gibt es in der Lutherkirche ein weihnachtliches Chorkonzert. Ab 16.30 Uhr gestaltet das Chemnitzer Ensemble Taktwechsel ein Programm mit Liedern vor allem aus Skandinavien. Der Eintritt ist frei.

Weihnachten in Kändler: Die Maxim Kowalew Don Kosaken gastieren am Sonntag, 1. Dezember, um 15 Uhr in der Lutherkirche in Kändler. Die siebenköpfige Gruppe singt russische Vokalmusik, sakrale Stücke genauso wie Volkslieder. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 24 Euro. Die Grundschule Kändler lädt für Freitag, 13. Dezember, von 18 bis 20 Uhr auf den Schulhof ein. Der Schulchor singt Weihnachtslieder, die Besucher dürfen einstimmen.

Weihnachten in Wolkenburg: In der Neuen Kirche in Wolkenburg gibt das Polizeiorchester Sachsen am Donnerstag, 12. Dezember, ab 19 Uhr ein Adventskonzert. Der Eintritt ist frei. Am 14. Dezember von 14 bis 20 Uhr und am 15. Dezember von 14 bis 18 Uhr findet der Weihnachtsmarkt auf dem Schloss statt. Zum Programm gehören Musik vom Kinderland Muldental und einer Waldenburger Bläsergruppe, eine Feuershow und Aktionen für Kinder. An beiden Tagen kommt der Weihnachtsmann zu Besuch.

Weihnachten in den anderen Ortsteilen: Am Samstag, 30. November, findet ab 15 Uhr der Weihnachtsmarkt in und an der Rußdorfer Kirche statt. Zunächst sind alle Gäste zum Singen eingeladen, anschließend spielt der Bräunsdorfer Posaunenchor. Bevor der Weihnachtsmann eintrifft, wird die Schwibbogen-Beleuchtung in Betrieb genommen. Am Samstag, 14. Dezember, wird auch in Pleißa gesungen. Kita, Schule, Singekreis und Posaunenchor gestalten ab 15 Uhr ein Programm am Schwibbogen unterhalb der Kirche. Am selben Tag findet der Weihnachtsmarkt in Bräunsdorf auf dem Dorfplatz gegenüber der Bäckerei statt. Ab 15 Uhr präsentieren der Chor der Grundschule sowie der Posaunenchor ein Programm. Auch der Weihnachtsmann hat sich angekündigt.

Weihnachten in Niederfrohna: Am Samstag, 30. November, wird um 17.30 Uhr die Pyramide in Niederfrohna angeschoben. Bereits um 15 Uhr führen die Kita-Kinder ein Märchenstück auf. Am Samstag, 14. Dezember, gestaltet der Voicepoint-Chor ein Konzert in der Christuskirche. Ab 16 Uhr erklingen Weihnachtslieder, Pop- und Jazznummern. Der Eintritt ist frei. Einen Tag später findet ab 13 Uhr der Weihnachtsmarkt auf dem Festplatz und in der Kita statt. Chöre und andere Musikgruppen treten auf, Händler bieten ihre Waren an. Im Rittergut findet am 20. Dezember von 17 bis 21 Uhr sowie am 21. Dezember von 14 bis 20 Uhr das sogenannte Engelgedrängel statt. Am Freitag sorgt Voicepoint für Musik. Am Samstag sind mehrere Chöre zu Gast, zudem gibt es eine Märchenstunde, ein Krippenspiel und Verkaufsstände. Der Eintritt kostet 1 Euro.


Kindergärten schmücken Weihnachtsbäume

Die Händler der Innenstadt stehen dem Vorhaben, den Weihnachtsmarkt in den Rathaushof zu verlegen, positiv gegenüber. "Die Alternative wäre der Wegfall des Marktes gewesen - und das wollte niemand", sagt Carmen Eckebrecht, Vorsitzende des Handels- und Gewerbeverbandes (HGV). In der Innenstadt soll auch ohne Weihnachtsmarkt Adventsflair herrschen. Dafür will der HGV sorgen. Wie jedes Jahr werden auf der Helenenstraße 13 von Kindergärten der Stadt gestaltete Weihnachtsbäume aufgestellt. Erstmals können die Bürger in diesem Jahr darüber abstimmen, welches das schönste Bäumchen ist - sonst tat das immer eine Jury des HGV. "Wir wollen die Bürger mit einbeziehen", sagt Eckebrecht.

Früher als sonst sollen die Bäume aufgestellt werden, nämlich ab dem ersten Advent. Diebstähle von Schmuck oder ganzen Bäumen, wie sie in der Vergangenheit vorkamen, sollen nun dadurch verhindert werden, dass Inhaber von Geschäften ein Auge auf die Nadelbäume haben.

Bis zum 5. Dezember um 17 Uhr können Flyer in Geschäften mit der Nummer des Lieblingsbaums abgegeben werden. Die Gewinner-Kita werde bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Freitag bekanntgegeben und erhalte 100 Euro Preisgeld. (effi)

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