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Festivalsommer in Chemnitz: Was man neben dem Kosmos noch alles erleben kann

Von Mai bis August kann man in diesem Sommer in Chemnitz auf einigen Festivals tanzen. Ein Höhepunkt wird zweifelsohne das Kosmos am Schlossteich – aber da gibt es noch mehr.

Chemnitz.

Die Ankündigung, dass nach einem Jahr Pause das Festival Kosmos wieder stattfinden soll, löste unter jungen Chemnitzern Jubel aus. Das Programm für den 8. Juni rund um den Schlossteich steht. Für gute Stimmung wollen aber auch noch weitere Veranstaltungen in und um Chemnitz sorgen. Die „Freie Presse“ gibt vor dem Start des Festivalsommers einen Überblick, was man nicht verpassen sollte.

Mai: Hutfestival und Fuego a la isla

Musik, Artistik, Stunts und Varieté bietet das Hutfestival in Chemnitz vom 24. bis 26. Mai. Auf neun Bühnen, die in der Innenstadt verteilt sind, zeigen 350 Künstler ihr Programm. Erstmals wird dabei in diesem Jahr auch das Areal am Wall bespielt. Am Roten Turm soll eine der Bühnen stehen. Die Veranstalter rechnen mit 50.000 Besuchern, im Kulturhauptstadtjahr will das Fest sogar 100.000 Menschen nach Chemnitz locken.

Nicht einmal eine Woche später soll die Schloßteichinsel metaphorisch in Flammen stehen. Beim Festival „Fuego a la isla“ wird besonders den jungen Chemnitzern etwas geboten. Am Freitag, den 31. Mai, spielen ab 16 Uhr an fünf Orten DJs oder Bands. Am Samstag beginnt die Feier 14 Uhr. Ergänzt werden die Musiker durch Poetryslammer und Lichtshows. Die Schloßteichinsel soll für die Veranstaltung aufwendig dekoriert werden.

Juni und Juli: Kosmos, Parksommer und Fête de la musique

Hier wird es immer enger im Festivalkalender. Eine Woche nach dem Fuego steigt rund um den Schloßteich das Festival Kosmos. Mehrere Standorte sind geplant. Am 8. Juni werden hier Zehntausende zum Feiern erwartet. 2022, als der Kosmos zuletzt stattfand, kamen 50.000 Gäste. Inzwischen sind neben Silbermond und Culcha Candela insgesamt 50 Bands oder Musiker angekündigt.

Ein klein wenig ruhiger dürfte es ab dem 18. Juni im Stadthallenpark zugehen. Bis zum 21. Juli sind fast jeden Tag Konzerte, Sport oder Poetryslam im Rahmen des Parksommers geplant. Gleich zum Auftakt findet um 10 Uhr das Kinderpicknick des Studios W.M. statt, das die jüngsten Chemnitzer zum Mitmachen einlädt. Anschließend ist in den viereinhalb Parksommerwochen ein regelmäßiges Programm von Dienstag bis Sonntag geplant. Alle Details lesen sie bald in der „Freien Presse“.

Am 21. Juni feiert das Fête de la musique in Chemnitz 10-jähriges Jubiläum. Von 16 bis 23 Uhr soll an vielen Orten in der Innenstadt Musik erklingen. Kaum ein Platz bleibe leer, versprechen die Veranstalter. Bühnen sollen am Roten Turm, auf dem Neumarkt und am Karl-Marx-Monument aufgebaut werden. In der St.-Jakobi-Kirche und am Wall wird ebenfalls musiziert.

Im Sinne der Kulturhauptstadtregion soll das Fête de la musique erneut ins Umland ausstrahlen. Am selben Tag finden in Zwönitz, Bockendorf, Hainichen, Burgstädt, Zschopau, Mittweida, Zwickau, Olbernhau, Limbach-Oberfrohna und Lichtenstein ebenfalls Feste mit Straßenmusik statt.

August: Happy Brook, Musikmeile und Puschen

Ein weiteres Jubiläum wird zum Beginn des Monats August gefeiert. Zum zehnten Mal organisiert das Bandbüro Chemnitz die Musikmeile. Im Uferpark werden am 2. und 3. August ambitionierte Bands aus der Region auftreten. Das Genre-Spektrum reicht dabei von Indie über Hip Hop bis hin zu Metal und Punk.

Beim Festival Happy Brook in Limbach-Oberfrohna wird einiges anders. Nach zwei Jahren im Ortsteil Pleißa zieht die Veranstaltung wegen Bauarbeiten am Veranstaltungsort in den Limbacher Stadtpark um. Welche Künstler am 16. und 17. August auftreten, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Im vergangenen Jahr reichte die Vielfalt von Indie über Punk bis Techno. Im Stadtpark ist, anders als in Pleißa, keine Übernachtung mit Camping möglich.

Das Stadtteilfest Hang zur Kultur auf dem Sonnenberg wird in diesem Jahr etwas kleiner. Als familienfreundliches Fest „Hang zu den Kulturen“ konzentriert es sich am 24. August auf die Gießer- und Markusstraße. „Hier wird es eine kulinarische Meile sowie Tanz und Musik geben“, so Stadtteilmanager Tolga Cerci.

Den Abschluss macht am 24. und 25. August das Puschen auf dem Kaßberg. Das Anwohnerfest findet auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz statt und wartet mit vielen Musikern auf. Das Programm ist noch nicht veröffentlicht. (eran)

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