Firma soll Reinigung von Turnhalle übernehmen

Claußnitzer Verwaltung will Änderung bei Einsatz von Personal vornehmen

Claußnitz.

Die Gemeinde Claußnitz hat erstmals die Reinigungsarbeiten in der Oberschule ausgeschrieben. In der jüngsten Gemeinderatssitzung wies Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU) das Gremium darauf hin, dass die Verwaltung zur Vergabe rät, sobald die Angebote ausgewertet sind. Bis Juni müsse eine Firma beauftragt werden, damit das Putzen ab August sichergestellt ist, sagte er. Die Räte stimmten dem Vorschlag zu, dem Bürgermeister die Möglichkeit zur Auftragsvergabe für den Fall zu geben, dass es im Juni keine Sitzung der neu gewählten Gemeindevertreter gibt.

Das Thema hat in Claußnitz bereits für Debatten gesorgt. Bisher haben laut Hermsdorf drei Frauen aus dem Ort die Schule und die alte Turnhalle gereinigt. Die Einrichtungen seien sauber gewesen, sagte er. Grund für die Veränderung sei der Bau der neuen und größeren Sporthalle. Damit erhöhten sich Arbeitspensum und Anforderungen. Deshalb wolle die Gemeinde die Reinigungsleistungen künftig Firmen übertragen, so der Ortschef. Der erste Schritt war die öffentliche Ausschreibung für eine jährliche Grundreinigung und das laufende Säubern von rund 3000 Quadratmetern Fläche in der Schule. Die Sporthalle soll folgen.


Entlassungen werde es in der Gemeinde aufgrund der Vergaben an Fremdfirmen nicht geben, versicherte Hermsdorf den Räten. "Wir finden sozialverträgliche Regelungen." Auf Nachfrage der "Freien Presse" erläuterte er, dass eine Mitarbeiterin in den Ruhestand gehen werde, die anderen würden in der Gemeinde mit anderen Aufgaben weiterbeschäftigt.

Gemeinderätin Susanne Thurm (Freie Wählervereinigung Claußnitz) wollte wissen, wie die Gemeinde künftig sicherstellen will, dass die Sauberkeit und damit die Zufriedenheit der Nutzer der Einrichtungen auf dem bisherigen Niveau bleiben. Hermsdorf erklärte, zu den Angeboten seien Referenzen angefordert worden. Diese würden in die Bewertung der Angebote einbezogen. Ein halbes Jahr Probezeit sei ebenfalls geplant. In dieser Zeit könne der Vertrag kurzfristig beendet werden. Als Leistungszeitraum würden überdies zwei Jahre vereinbart sowie die Option, dass der Vertrag zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden kann.

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