Fleischerei Haase schließt nach 47 Jahren

Der Stammsitz mit Bistro des Traditionsunternehmens auf dem Kaßberg hat zu. Für zwei verbliebene Filialen gibt es aber gute Nachrichten.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    2
    alibaba75
    25.10.2019

    Die Probleme der "Kleinen" sind größer als das Außenstehende auf Anhieb wahr nehmen.
    Allein die geforderten Finanzamt gerechten Kassen, Hygieneüberwachungskosten wie bei den "Großen", gestiegene Mindestlöhne, erhöhte Grundsteuern u.s.w. sind es, die die
    "Kleinen" in die Knie zwingen.
    Da hilft auch keine erstklassigen und darum arbeitsintensiveren Angebote.
    Und die niedrigen Mindestrenten zwingen den Großteil der Bevölkerung zum "Billigkauf". Einfach alles abgewürkt.

  • 23
    0
    Hankman
    13.10.2019

    @cn3boj00: Grundsätzlich mögen Sie vielleicht Recht haben. Aber was im vorliegenden Fall der Grund für die Insolvenz war, wissen wir nicht. Es muss nicht immer daran liegen, dass die Großen die Kleinen plattmachen. Und so klein war das Geschäft ja auch nicht, zeitweise hat man ein ziemlich großes Rad gedreht, mit einer ganzen Reihe Filialen, Bistro, Partyservice ... Zuletzt gab es noch drei Filialen in Centern - da kann man vielleicht viel mehr Kundschaft erreichen, muss aber auch erst mal die Miete erwirtschaften. Will sagen: Wenn einem Unternehmen die Puste ausgeht, kann das auch daran liegen, dass der Unternehmer falsche Entscheidungen getroffen oder zu spät auf einen sich verändernden Markt reagiert hat. Ich bin bei Haase selbst jahrelang Kunde gewesen und habe vor allem das Bistro geschätzt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass der Laden schlecht läuft. Aber man blickt halt nicht hinter den Tresen - Einkaufspreise, Personalkosten, Miete ... Jedenfalls finde ich es schade, dass es den Laden nicht mehr geben soll. Und es tut mir sehr leid für die Inhaberin und die Mitarbeiter.

  • 8
    0
    994374
    13.10.2019

    Eine Bekannte fand nach 1990 am Stammsitz von Lidl&Schwarz Arbeit.
    Noch heute orientiert sie sich am Ausspruch ihres damaligen (Wessi-) Chefs, dass er weder Fleisch noch Wurst bei seinem Arbeitgeber kaufe!

  • 21
    7
    cn3boj00
    12.10.2019

    Der Fleischer / Metzger um die Ecke hat keine Zukunft. Die Massentierhaltung mit Schlachtung im Ausland zwar auch nicht, aber das wird man erst erkennen wenn die Fleischerinnung ausgestorben ist. Das Verschwinden der Weidetierhaltung und Schlachtereien vor Ort waren der Todesstoß.