Chemnitzer Forscher rüstet Stromnetze gegen Hacker

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Die Welt wird immer digitaler, auch das Stromnetz. Somit gerät es ins Visier von Hackern, Viren und Malware: Attacken aus dem Internet. Erst Anfang Januar kam es zu einem Zwischenfall in Europa, die Ursachen sind noch ungeklärt. Ein Chemnitzer Forscher stellt sich der Gefahr - mit Hilfe Künstlicher Intelligenz.

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11 Kommentare

Warum wir unsere Kommentarfunktion auf der Homepage deutlich einschränken

  • 4
    0
    fnor
    02.02.2021

    Am 8. Januar gab es einen hohen Verbrauch in Frankreich, weil man dort elektrisch heizt. Die dortigen Atomkraftwerke konnten den Verbrauch nicht decken, weil sie wegen Störung oder Wartung teilweise außer Betrieb waren. Wir hatten fast in ganz Europa Strommangel und wurden vom Balkan / der Türkei versorgt. Durch den zu hohen Strom auf diesem Weg hat quasi eine Sicherung abgeschaltet. Dann hat der Strom andere Wege gesucht, dort die Leitungen überlastet, sodass auch dort abgeschaltet wurde. Damit war Europa mit Strommangel von den Produzenten auf dem Balkan abgeschnitten. Um das Netz zu stabilisieren hat man Verbraucher in Frankreich und Italien abgeschaltet und Strom aus England und Skandinavien zugekauft. Dagegen hilft nur mehr Strom vor Ort zu produzieren oder die Leitungsnetze auszubauen. Strommangel oder -überschuss lassen sich an der Netzfrequenz ablesen, ganz ohne Internet. Das Smart Grid wird gebraucht, um auch Privathaushalte bei Strommangel abzuschalten.