Die Debatte um die Zukunft des Schauspielhauses in Chemnitz ist vertrackt.
Die Debatte um die Zukunft des Schauspielhauses in Chemnitz ist vertrackt. Foto: Andreas Seidel/Archiv
Chemnitz
„Freie Presse“ Chemnitz debattiert: Wie viel Theater bekommt man für 20 Millionen?

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Ende Mai soll der Stadtrat über die Verwendung des Sondervermögens entscheiden. Dabei geht es um die Zukunft des Schauspiels in der Stadt. Die „Freie Presse“ lädt vorher zur Diskussion.

Chemnitz.

Bis zuletzt ging es in der Schauspielhausfrage lediglich um den Standort: altes Schauspielhaus sanieren oder am Spinnbau neu bauen? Inzwischen steht die Existenz der Sparte infrage. 56 Millionen Euro wollte die Stadtverwaltung aus dem Sondervermögen des Bundes für Chemnitz für den Neubau in Altchemnitz verwenden. Weil sich Widerstand im Stadtrat abzeichnete korrigierte die Verwaltung ihren Plan: Für 20 Millionen soll nun das Schauspiel in die Innenstand geholt werden. Wie das funktionieren soll und welche Abstriche das bedeutet, ist offen.

Die „Freie Presse“ lädt deshalb zur Debatte in dieser Frage: am Mittwoch, 20. Mai, an 18 Uhr in der Hartmannfabrik. Einlass ab 17.30 Uhr. Auf dem Podium sind Kulturbürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky, Dr. Christoph Dittrich als Generalintendant der Theater Chemnitz, SPD-Stadtrat Detlef Müller und Architekt Jochen Krüger zu Gast. Es moderieren Susanne Kiwitter und Jana Peters als Regionalleiterin beziehungsweise Redakteurin der Lokalredaktion Chemnitz. Der Schauspieler und Liedermacher Clemens Kersten sorgt für das passende Rahmenprogramm. (suki)

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