Freizeitpark öffnet sein Wildgehege

Lichtenauer Unternehmen reduziert Eintrittspreise

Lichtenau.

Nach siebenwöchiger Schließzeit wegen der Coronakrise öffnet am heutigen Montag das Wildgehege im Sonnenlandpark in Lichtenau. Damit können mehr als 200 Tiere in neun Arten - darunter Mufflons, Steinböcke, Damhirsche, Esel, Kamerunschafe und Zwergziegen - wieder besucht werden, sagt Marketingchefin Anita Müller. Beachtet werden müssen Hygiene- und Abstandsregeln. Erstmals zu sehen sind der Nachwuchs von Zwergziegen, Mufflons und Kamerunschafen. Die derzeit kleinste Tierart im Park ist zugleich die "wertvollste", sagt Müller. Ein Pärchen Edwardsfasane lebt seit vorigem Jahr in einer Voliere. Landschildkröten sollen demnächst noch hinzukommen.

Ein Großteil des Erlebnisparks mit 50 Attraktionen wie Riesenrad, Super-Rutsche und Indoorspielplatz auf einem Gelände von 30 Hektar muss aber wegen der Corona-Auflagen geschlossen bleiben. "Wir haben ein Konzept erarbeitet, wie Spielplätze unter Hygienemaßnahmen trotz der Coronakrise genutzt werden können", sagt Müller. Dies werde am Montag im Rathaus zur Prüfung eingereicht. "Wir hoffen, dass bald weitere Teilbereiche des Parks öffnen können, fügt Müller hinzu.

Für 800.000 Euro hatte das Familienunternehmen dieses Jahr neue Attraktionen vorbereitet, darunter ein Kleinkind-Karussell Hasenhüpfer. Außerdem werde der 30 Meter hohe Rutschturm, der seit vergangenem Jahr steht, um zwei Rutschen auf elf erweitert werden. In der kommenden Woche sollen diese installiert werden, sagt Müller. (bj)

Der Sonnenlandpark in Lichtenau, Sachsenstraße 6, ist ab 4. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet; letzter Einlass 17 Uhr. Der Eintritt ist reduziert und kostet 7 statt 15 Euro. Je nachdem, welche Teilbereiche öffnen, kann es weitere Preisanpassungen geben.

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