Gedenkort für getöteten Chemnitzer bleibt vorerst erhalten

Chemnitz (dpa/sn) - Der Gedenkort in Chemnitz, wo vor gut zwei Wochen ein Mann erstochen wurde, soll nach den Vorstellungen von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig erhalten bleiben. Man wolle mit der Familie in Kontakt kommen, um gemeinsam zu entscheiden, was dort wird, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag bei einem Medientermin. «Im Moment bleibt der Ort so, wie er ist.»

An dem Tatort in Sichtweite des Karl-Marx-Monuments ist eine Gedenkstelle für den 35-jährigen Deutschen entstanden, der dort am 26. August durch Messerstiche ums Leben gekommen war. Neben zahlreichen Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen und trauernden Chemnitzer Bürgern hatte dort auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) einen Strauß weißer Rosen niedergelegt.

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