Gemeinde will mögliche Schadstoffe entfernen

Boden und Grundwasser werden am alten Gaswerk Hartmannsdorf untersucht

Hartmannsdorf.

Die alten Gebäude am früheren Standort des ehemaligen Gaswerkes an der Unteren Hauptstraße in Hartmannsdorf sind abgerissen. Derzeit lässt die Gemeinde Boden und Grundwasser auf dem Areal an der Ortsgrenze zu Burgstädt untersuchen. Anlass dazu ist laut Bürgermeister Uwe Weinert (CDU) die Annahme, dass es im Verborgenen Gefahren für Menschen und Umwelt geben kann. Diese könnten durch den unsachgemäßen Umgang mit Schadstoffen in der Vergangenheit verursacht worden sein.

Werden bei Proben rund um den ehemaligen Gaserzeuger Altlasten festgestellt, will die Kommune Fördermittel beantragen und die schadstoffbelasteten Flächen sanieren. In der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses informierte der Ortschef zudem, dass die Untersuchungen auf den einst unbebauten Teil des Grundstücks ausgedehnt werden sollen. Dort erwarte er aber keinen kontaminierten Boden. Sicherheit, dass es sich so verhalte, sei aber nötig, um in diesem Bereich ein Baugrundstück ausweisen zu können, sagte Weinert. Frühere Pläne, das gesamte Areal zu einem Baugebiet zu entwickeln, hat die Gemeinde wegen der Gefahr von Altlasten im Boden verworfen. Ein Wohnhaus könnte nach Ansicht des Bürgermeisters jedoch auf der Fläche untergebracht werden. Die Ausschussmitglieder stimmten den Untersuchungen zu. Reichlich 16.000 Euro sollen die zusätzlichen Proben und Planungsleistungen kosten.

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