Gemeinderat beruft neue Wehrleitung in Auerswalde

Generationswechsel bei der Truppe - Vorgänger wird Stellvertreter

Lichtenau.

Mit Robin Winkler als neuem Ortswehrleiter hat sich an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Auerswalde ein Generationswechsel vollzogen. Der bisherige Leiter Jörg Geyer hatte sich für diesen Posten nicht mehr zur Wahl gestellt. Der 55-Jährige ist als Stellvertreter in die zweite Reihe gerückt. Der Lichtenauer Gemeinderat hat die neue Wehrleitung in seiner jüngsten Sitzung im Amt bestätigt.

Die Dauer der Amtsperiode beträgt fünf Jahre. Wie Bürgermeister Andreas Graf (CDU) erklärte, haben sich die Mitglieder der Wehr zuvor bei der internen Wahl für diese Bewerber ausgesprochen. Geyer habe nach 25 Jahren den Generationswechsel angeschoben. Er werde seinen Nachfolger im Amt begleiten, so Graf. Das bestätigte Geyer. Bevor er 1994 die Leitung übernommen habe, sei er auch von seinem Vorgänger mit allen Aufgaben vertraut gemacht worden. Ebenso stelle er sich den Übergang der Verantwortung auf seinen rund 20 Jahre jüngeren Nachfolger vor, sagte er. Hinzu komme, dass die nachfolgende Generation im Umgang mit modernen technischen und elektronischen Hilfsmitteln geübter sei. Zur Ortsfeuerwehr gehören 18 Männer und sechs Frauen im aktiven Dienst.

Als wichtig sieht Geyer auch die Arbeit mit Heranwachsenden in der Kinder- und der Jugendfeuerwehr an. 31 Kinder und Jugendliche werden laut Gemeindewehrleiter Roberto Röber derzeit in den Nachwuchsabteilungen in Auerswalde ausgebildet. "Ich habe in der zweiten Klasse als junger Brandschutzhelfer begonnen", so Geyer. Mit 16 Jahren wechselte er zur Truppe. Röber sei sich sicher, dass "alte Hasen" und Feuerwehrnachwuchs auch künftig ein starkes Team bilden.

Insgesamt gibt es laut Gemeindewehrleiter in Lichtenau fünf Ortswehren. Ihnen gehörten derzeit 127 Aktive an. Hinzu kämen 56 Mitglieder der Jugendfeuerwehren und 37 Frauen und Männer in den Alters- und Ehrenabteilungen, so Röber.

Im vorigen Jahr gab es nach seinen Angaben 90 Einsätze. In elf Fällen wurden die Kameraden zu Bränden gerufen, unter anderem nach einer Explosion in der Fahrerkabine eines Lkw am Rasthof Auerswalde und um ein Spänesilo im Gewerbegebiet Ottendorf, das in Flammen stand, zu löschen. Außerdem rückten die Einsatzkräfte zu technischen Hilfeleistungen und Türnotöffnungen sowie zur Menschenrettung aus. Drei Einsätze wurden laut Röber durch Fehlalarme ausgelöst.

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