Gender-Sprache für die Stadt Chemnitz: Unsinn oder überfällig?

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Der Stadtrat will prüfen, wie die "verbale Gleichstellung der Geschlechter" in der Hauptsatzung der Stadt erreicht werden kann. Die Debatte wurde leidenschaftlich geführt - was sagen ein Betroffener, ein Psychologe und eine Linguistin dazu?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

3636 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Hinterfragt
    09.04.2021

    Nun Herr Benjamin Schmidt/ FP?

    11 Tage nach Erscheinen das Artikels und meiner Intervention zum Stil auf FP, ist noch immer alles wie gehabt!
    Das Formular kennt noch immer nur Firma, Herr, Frau, Lesernummer, Benutzername.

    Und auch hier:
    https://www.freiepresse.de/service/richtlinien-leser-kommentare-artikel9621515
    keine Änderungen!

    Also mit dem DuDu-Finger zeigen, ohne selbst tätig zu werden ist einfach "uncool" ...

    Der Aufwand wäre die Änderung definitiv nicht.

  • 11
    0
    vonVorn
    09.04.2021

    Rücksichtnahme kommt von ordentlichem Umgang miteinander und nicht von geschlechterkorrekter Sprache, deshalb, um auf die Überschrift einzugehen, Unsinn!

  • 10
    0
    Malleo
    04.04.2021

    Fünf Deppenapostroph in sternförmiger Anordnung- wer es braucht?

  • 9
    0
    Bautzemann
    04.04.2021

    Es ist schon sehr bezeichnend, wenn bei solch einem Thema jede Menge Kommentare auftauchen und die gesellschaftlichen Zustände im Lande kaum eines Kommentars würdig sind. Ich bin mehr als erschüttert, wie weit die Multikulti- Gesellschaft, die Bürger mit solchen Themen beschäftigt. Diese Menschen, die nichts anderes zu tun haben, sollten sich mal mit der Menschwerdung, mit der Evolution im Besonderen beschäftigen. Andersartige Entwicklungen gab es in jedem Jahrhundert. Dabei waren es meist die Herrschenden, die eine andersartige Neigung verurteilten oder förderten. Wie sieht es heute aus? Schwule und Lesben können zusammen leben und heiraten. Ist mittlerweile normal, wenn es auch nicht von jedem zu verstehen ist. Mich erstaunt nur, dass die Probleme der gesellschaftlichen Entwicklung, des Lebens im Lande, mit solchen Themen überspielt werden. Die Frage drängt sich auf, ob die Stadt Chemnitz keine anderen Probleme zu bewältigen hat.

  • 17
    1
    Progress
    03.04.2021

    Die Natur, die Menschen bestehen seit ihrer Existenz aus Männlein und Weiblein. Dass es in so einem komplizierten System auch Systemabweichungen gibt, ist nicht verwunderlich. Bedenklich ist allerdings, dass heutzutage die Abweichungen von selbsternannten Identitätsaposteln
    zur Hauptsache der gesellschaftlichen Existenz erklärt werden, die meinen, alles in ihrem Sog mitreißen zu müssen. Eine Welt, wo der Normalfall der Natur umstritten ist, scheint irre geworden zu sein.

  • 10
    1
    HEIMAT2021
    03.04.2021

    @konda
    .nicht das gesellschaftliche Geschlecht bestimmt wer man ist, sondern das "Natuerliche" was vor dem Spiegel erkennbar ist..

  • 23
    1
    Christian1984
    31.03.2021

    @Konda:
    Als ob es hier explizit um Frauen gehen würde. Im Artikel kommt mit Kai Hohmuth ausdrücklich eine Trans Person zu Wort, welche sich benachteiligt fühlt und eine deutlichere Rücksichtnahme einfordert. Und das darf er als Angehöriger einer Minderheit auch gern tun. Aber nicht ohne demokratischen Diskurs, denn die Folgen betreffen eben nicht nur Ihn.

    Ich halte es ehrlich gesagt auch für anmaßend, dass einzelne Personen, welche sich für eine gendergerechte Sprache einsetzen, argumentieren, sie würden für alle Personen weiblichen oder diversen Geschlechts sprechen. Als ob es keine Frauen geben würde, die das Gendern ablehnen.

  • 3
    10
    Konda
    31.03.2021

    @Christian1984: Zu Ihrer Frage nach der Minderheit: Frauen sind eben keine Minderheit.

    @kdchrist:
    "... Frauen trauen sich der Berufsbezeichnung wegen nicht, einen Beruf zu ergreifen?
    Was ist in deren Leben schief gelaufen?"
    In unserem Leben ist schiefgelaufen, dass wir in einer Geschellschaft aufwachsen, die eben bestimmte Bilder produziert - auch durch Sprache. Die führen dazu, dass man sich mit bestimmten Rollen identifiziert oder eben auch nicht.
    Wie gesagt, das ist schon bei Kindern so.

    @HEIMAT2021: ,
    Auch vor 2000 Jahren hat das gesellschaftliche Geschlecht schon bestimmt, wer man sein kann. Es geht ja auch nicht darum, ob sich die Erde dreht, sondern darum, welche Chancen Menschen haben.

  • 13
    4
    Progress
    30.03.2021

    Zur Beachtung: Ich verwende in meinen Diskussionsbeiträgen stets das generische Maskulinum. Sternchen, Doppelpunkte benötige ich nicht, außerdem kosten diese nur Platz. Ich grenze niemand aus, m w d sind von mir damit gleichberechtigt berücksichtigt. Danke!

  • 7
    19
    neuhier
    30.03.2021

    Ich verstehe die Diskussion nicht. Die Männer sind sowohl in Chemnitz, als auch in Sachsen als auch Deutschlandweit in der Minderheit. Man sollte also konsequent die weibliche Form benutzen und die Männer sind dann schon irgendwie mit gemeint. Wenn man eine Minderheit ist, ist das eben so. Da sollen sie sich doch mal nicht so haben.

  • 20
    5
    HEIMAT2021
    30.03.2021

    Drehte sich die Erde nicht ueber 2000 Jahre ohne Gender?....

  • 17
    3
    Steuerzahler
    30.03.2021

    Entschuldigung! Da war die Autokorrektur im Spiel! Das sollte „in die von Ihnen so bezeichneten ...“ heißen. Und noch etwas: Wenn die kleinen Kinder nicht wissen, dass es Frauen als Flugzeugführerinnen gibt, dann nicht wegen der deutschen Sprache und dem fehlenden Genderstern, sondern weil die Eltern zunehmend zu bequem sind, mit ihren Kindern über solche Sachen zu reden. Tik Tok oder ein Spielchen auf dem Handy sind bequemer!

  • 11
    2
    Steuerzahler
    30.03.2021

    @Bibo3154:“... dass sich sämtliche Hans-Werners in dieser Kommentarspalte zum gemeinschaftlichen Meckern versammeln.“
    Das also ist Ihr Begriff zum gesellschaftlichen Diskurs? Da kann ich Ihnen nur sagen, dass Ich schon lange den Eindruck habe, dass sich die Menschen in Diebin Ihnen bezeichnende „Hans-Werners“ und bedingungslose Ja-sager spalten. Hauptsache dabei sein ist die Devise.

  • 9
    3
    Haju
    30.03.2021

    @Bibo
    Also wenn dies das Problem sein sollte:
    Einfach den kleinen Kindern erzählen, daß die Babys von Drohnen frei Haus geliefert werden, welche von PILOTINNEN gesteuert werden. Und das Beste daran: wenn das Kind in die Pubertät kommt, wenn erste ernsthafte Berufswünsche aufkeimen, könnte es schon wahr geworden sein!

  • 10
    2
    Haju
    30.03.2021

    Auch wenn Marx meinte, dem „Das Sein bestimmt das Bewusstsein“ das „Die Ideologie wird zur materiellen Gewalt, wenn sie * die Massen ergreift“ dialektisch gegenüber gestellt zu haben – hier irrt der Kommunist (alle nichtmännlichen von heute wissen ganz genau, daß ich sie damit nicht ausschließe) bis heute. Da hilft auch die übliche linke Methodik des Behauptens, Unterstellens und Anschuldigen zwecks Überlegenheitsanspruchs nichts – und mehr stellt die falsche Prämisse des vermuteten sprachlichen „Ausschließen“ (bzw. sogar „bewusst ausschließen Wollens“) einfach nicht dar.
    Aber ich bilde mir nicht ein, verbal durch Sprache etwas ändern zu können: die Realitäten hunderter Lehrstühle hängen existentiell davon ab.
    *an dieser Stelle hat er „zwangsweise“, also „im Rahmen einer Diktatur“, vergessen

  • 3
    27
    Bibo3154
    30.03.2021

    Als ich den Artikel heute morgen in der Zeitug gelesen habe, war mir direkt klar, dass sich sämtliche Hans-Werners in dieser Kommentarspalte zum gemeinschaftlichen Meckern versammeln. Mal wieder beschweren sich die Menschen, die eine derartige Ausgrenzung nie am eigenen Leib erfahren mussten! Wenn Kinder heutzutage nicht wissen, dass Frauen ebenfalls Pilotin werden können, ist das eines von vielen klaren Anzeichen, dass etwas getan werden muss und die Anpassung der Sprache ist ein erster wichtiger Schritt. Die deutsche Sprache hat schon viele Änderungen überlebt, die gendergerechte Sprache wird sie auch noch schaffen.

    Ziehen Sie doch einfach mal in Betracht, dass man sich nicht zu Themen äußern, von denen Sie nicht betroffen sind, Hans-Werner!

    An die FP ein Danke für den Artikel. Es gibt leider noch viel zu tun in der Sache.

  • 17
    4
    Steuerzahler
    30.03.2021

    Ob die Interessen der Minderheiten zielgerichtet ausgenutzt werden, um die Masse der Leute von den wirklichen Problemen und der Unfähigkeit mancher politischer Akteure gekonnt abzulenken? Wenn per * darauf hingewiesen wird, dass die maskuline Form gleichermaßen für alle anderen Geschlechter oder geschlechtsneutralen Personen sowie die, die noch keine Orientierung gefunden haben, gilt, dann dürfte das doch für einen Menschen mit bisheriger Allgemeinbildung hinreichend erklärt sein. Letztere scheint allerdings auf dem absteigenden Ast zu sein, wie man an vielen Beispielen erfahren kann.

  • 22
    3
    Haju
    30.03.2021

    Realitäten bestimmen die Sprache, nicht umgekehrt. Beim Mehrzahlwort „Terroristen“ denkt man an Männer, wenn vom 11.September - und an Männer und Frauen, wenn man von der RAF spricht – „Terrorisierende“ unnötig und völlig daneben.
    Aber heutzutage sind diejenigen, die eifrig Ethnie, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Orientierung betonen und berücksichtigt sehen wollen, die Guten - und diejenigen, denen das egal ist, die Bösen.

  • 10
    5
    kdchirst
    30.03.2021

    ... Frauen trauen sich der Berufsbezeichnung wegen nicht, einen Beruf zu ergreifen?
    Was ist in deren Leben schief gelaufen?

    Das Problem beginnt doch damit, dass manche Kinder eine Prinzessinenpuppe und andere Kinder ein Feuerwehrauto zum Spielen bekommen. Ohne den Kindern die Auswahl zu bieten.
    Wenn es dann eine Prinzess:inenpuppe ist wird es auch nicht besser.

    Und Bürgermeisterin ist auch diskriminierend.
    Wenn dann bitte Bürger:innen-meisterin

    Die ganze Diskussion geht in meinen Augen am Kern vorbei:
    Dass man aufgrund eines gemeinsamen Merkmals die Menschen in Schubkästen steckt und den Deckel fest verschließt.
    Es gab Zeiten, da war völlig klar, dass eine Frau mit roten Haaren eine Hexe ist. Die Zeiten sind ja wohl vorbei.
    Und es gab Zeiten, da wurde aus damals als Rasse bezeichneten Merkmalen auf Wesen den Wert eines Menschen geschlossen. Dieser Staat ist auch Geschichte.
    Aber aus einem Merkmal den Wert eines Menschen zu bestimmen lebt fort.

  • 15
    4
    Hinterfragt
    30.03.2021

    Nun Herr Benjamin Schmidt, wie wäre es, wenn dann mal auch FP voran geht?
    Schaut man ins FEEDBACK-Formular, findet man da NUR Firma, Herr, Frau!!!

    Und weiter in den Richtlienien für Kommentare!
    https://www.freiepresse.de/service/richtlinien-leser-kommentare-artikel9621515

    Ist Ihnen beim Schreiben des Kommentars nicht die automatische Rechtschreibprüfung um die "Ohren geflogen"?
    "...sagen Expert:innen..."

    Ich kenne "Expert" nur als Elektronikhändler und der hat Sozialpsychologie nicht im Sortiment ...

  • 25
    4
    1648656
    30.03.2021

    Es ist schön etwas anderes als nur von Corona zu lesen. Doch hat die Stadt Chemnitz wirklich keine anderen Sorgen? Denn wenn wir Menschen die sich durch Hautfarbe,Glaube und Geschlecht unterscheiden nicht achten,was soll dann eine so wertlose und verwirrende Sprachänderung.

  • 5
    30
    KulturJoseph
    29.03.2021

    Danke für den Artikel! Was dieser unterbewusste Ausschluss eines Geschlechtes bei Menschen bewirkt, ist anscheinend einigen Kommentator:innen noch nicht bewusst...

  • 25
    7
    FromtheWastelands
    29.03.2021

    Wie bekämpft man Diskriminierung am besten? Nicht indem Diskriminierung in jedweder Form öffentlich kritisiert, Ungleichbehandlung öffentlich macht und verurteilt, Diskriminierende bloßstellt und Besserung einfordert, nein, indem man eine krampfige, erzwungen klingende Sprachveränderung erzwingt, die vom Großteil der Bevölkerung abgelehnt wird und der Bekämpfung von Diskriminierung eher schadet als nützt.
    Es ist eine sehr einfach, "gendergerechte" Sprache einzufordern, wesentlich einfacher als gegen systemische Diskriminierung, Gleichstellung und Rechtewahrung von Transpersonen, Homosexuellen oder Behinderten einzustehen, oder auch gegen die unduldbare Schlechterstellung der Frauen bei Bezahlung und Berufschancen Stellung zu beziehen, zumal man dem Ablehnenden unterstellen kann, mit seiner Ablehnung selbst zu diskriminieren.
    Ich verwende übrigens bewußt das grammatikalische Maskulinum, da ich den Lesenden den Verstand zutraue, zu verstehen das alle Geschlechter gemeint sind.

  • 23
    3
    Hinterfragt
    29.03.2021

    Nehmen wir als Beispiel Mal:
    Ärzt*innen - was ist ein oder eine Ärzt???

    Oder

    Expert*innen -. was ist ein oder eine Expert???

    Welch Verunstaltung der Sprache ...

  • 21
    5
    Highwander
    29.03.2021

    Wird demnächst das englische Wort für "Menschheit", Mankind, etwa auch noch umbenannt in Wo*mankind? o_O

  • 43
    4
    Christian1984
    29.03.2021

    @Konda: Und wer entscheidet was "als richtig" angesehen wird? Müssen wir uns im Zuge der "Wokeness" Minderheiten unterordnen, welche gezielt Sonderrechte einfordern? Warum?
    Es geht doch gar nicht um Chancengerechtigkeit, sondern um die Ideologisierung der neutralen Sprache. Richtig, Sprachen verändern sich über die Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte. Aber das ist ein natürlich wachsender Prozess und sollte kein Vorgehen mittels der Brechstange durch politische Parteien sein (hier die politische Linke).
    Ich möchte, genauso wie Kai Hohmuth, ebenfalls nicht auf offener Straße beleidigt werden. Was daran eine gegenderte Hauptordnung der Stadt Chemnitz ändern würde, entschließt sich allerdings meinem Einschätzungsvermögen...

  • 37
    8
    Haju
    29.03.2021

    Mädchen trauen sich sogar den Beruf des Indianerhäuptlings zu - bei der Stahlkocher*In bleibe ich skeptisch.
    Die Genderideologie ist ein Auswuchs des Marcuse-Neokommunismus bzw. der Epoche der Postmoderne und wird zusammen mit diesen untergehen.

  • 12
    50
    Konda
    29.03.2021

    Es geht bei gendersensibler Sprache nicht darum, ob es grammatikalisch korrekt ist. Sprache ist lebendig und es kann sich auch ändern, was als richtig angesehen wird. Es geht um die Wirkung der Sprache.

    Beispiel: Kinder trauen sich einen Beruf eher zu, wenn in der Beschreibung des Berufes die weibliche und die männliche Form genannt werden.
    https://idw-online.de/de/news632492

    Ja, die Ungewöhnung ist anstrengend. Aber das kann einem etwas mehr Chancengerechtigkeit doch wert sein.

  • 25
    20
    lupus
    29.03.2021

    Das Bild ist interessant . Es zeigt Kai Hohmuth wie er lachend die Allgemeinheit aufmischt. Was für ein Bohei.

  • 62
    6
    VBSASZ
    29.03.2021

    Die deutsche Sprache soll bitte für jedermann verständlich sein. Schon normale Menschen haben mit Genderschreibweise zu kämpfen. Lassen wir doch einfach die deutsche Rechtschreibung und Grammatik so sein, wie sie ist.
    Wie kommt es, dass Abiturienten vor der Rechtschreibreform bessere Noten in Deutsch hatten als nach der Reform?
    Es muss auch Rücksicht genommen werden Menschen mit einer Sehbehinderung, lernschwache Menschen, oder die, die deutsch nicht als Muttersprache gelernt haben.
    Wissen Sie wie ein Screenreader blinden Menschen Texte mit Gendersternchen und Co vorliest und wie das klingt? Es ist eine Zumutung. In unserem Verein werden Texte nur ohne Gendersternchen und Co veröffentlicht.

  • 58
    9
    Freigeist14
    29.03.2021

    Hat man Frauen aus allen Schichten der Bevölkerung auch gefragt , ob sie sich durch männliche Begriffe nicht adressiert fühlen würden ? Oder ist diese postulierte Zurücksetzung auch "so ein Gefühl " ? Und warum als Beispiel für Sternchen ausgerechnet die Ärzt*innen ? Weil das ein erstrebenswerter Beruf mit hohem Ansehen ist . Im Abwasser-Management oder Bestattungswesen wird der Drang nach Sternchen oder kurzer Pause weniger gefordert sein .

  • 80
    10
    Piepsi05
    29.03.2021

    Also ich bin gegen eine Verunstaltung der deutschen Sprache.

    Es ist allgemein bekannt, dass in der deutschen Sprache verschiedene Begriffe für eine Gruppe verschiedener Personen stehen können. Dies ist für mich keine Diskriminierung und ich fühle mich auch dann angesprochen, wenn ich zu dieser Gruppe gehöre.

    Meist wird dann auch nicht konsequent gegendert.

    In einem Text vor einiger Zeit wurde von Studierenden und Mitarbeitern einer Werkstatt für Behinderte gesprochen, schon wurden die Werkstattmitarbeiter diskriminiert, da nicht gleichermaßen gegendert wurde.

    Viel wichtiger ist das die verschiedenen Geschlechter und das Alter (Kinder und Senioren) in den Wissenschaften (Medizin und andere) und Politik entsprechend gleichberechtigt beachtet werden.

    Die Diskriminierung verschiedener Personen und Gruppen in der Gesellschaft kann nur durch ein entsprechendes Klima bekämpft werden, da hilft meiner Meinung nach weder das Gendern noch die Identitätspolitik einzelner.

  • 62
    8
    nurmalso
    29.03.2021

    Komisch. Die letzten Jahre wurde unter der Oberbürgermeisterin die weibliche Form verwendet und keinen oder keine hat es gestört. Wo war da der Aufschrei der Damen im Stadtrat für eine geschlechtersensible Sprache? Wo war da der FP-Artikel?
    Von mir aus nutzt weiter die weibliche Form, hauptsache der Text bleibt lesbar. Denn letztendlich ist es noch immer ein juristischer Fachtext, der eindeutig und verständlich sein muss. VG von einem genervten Prakmatiker.

  • 55
    15
    herbert50
    29.03.2021

    Mich stört schon lange, dass bei "Blaulichtmeldungen" immer nur von Unbekannten, Tätern, geflohenen Fahrern und so weiter die Rede ist. Da sollte doch die FP mal etwas am eingeschliffenen Sprachgebrauch ändern!

    Es gibt viel zu tun (aber hier sollten wir es lieber seinlassen).

  • 131
    17
    1371270
    29.03.2021

    Wer keine echten Probleme hat, sucht sich eben welche. Anscheinend haben wir noch nicht genug echte.

  • 46
    6
    nevidimka
    29.03.2021

    Generische Formen sind "gendersensibel" - dem grammatischen Geschlecht ist das biologische Geschlecht egal. So kann ein und dieselbe Person innherhalb eines Satzes das grammatische Geschlecht mehrfach wechseln. Generische Formen gibt es in der deutschen Sprache nicht nur beim Geschlecht sondern auch bei der Anzahl (generischer Singular) und bei der Zeitform (generisches Präsens). Trotz der Mehrdeutigkeit ergibt sich aus dem Zusammenhang, ob es sich um eine generische Sprachverwendung handelt oder nicht.

    Zur "Ungleichheit":
    Strafgefangene (Stand 31.03.2020 lt. Statista)
    männlich: 39.409
    weiblich: 2.492
    Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158317/umfrage/gefangene-und-verwahrte-in-deutschland-nach-art-des-vollzugs/