Gerätehaus soll im Sommer fertig sein

Bräunsdorfer Feuerwehr nach Verzögerung jetzt mit Fortschritten zufrieden

Bräunsdorf.

Ende 2018 - diesen Termin nannte das Limbacher Rathaus im April 2017 für die Fertigstellung des Feuerwehr-Gerätehauses in Bräunsdorf, als der Stadtrat den Ausbau beschloss. Doch auch jetzt, mehrere Monate später, ist das Projekt noch nicht abgeschlossen. Das liegt einerseits am frostigen Winter 2017/18 und andererseits an einem Streit mit der Klempnerfirma Schuster aus Zwickau. Diese forderte, nachdem sich das von der Stadt avisierte Zeitfenster für die Arbeiten auf der Baustelle verschoben hatte, mehr Geld. Die Stadtverwaltung wies diese Sichtweise zurück und beauftragte stattdessen ein anderes Unternehmen. Noch nicht geklärt ist, ob die Stadt Schadenersatz an die Zwickauer Firma zahlt. Deren Chef Günter Schuster droht mit einer Klage, falls sich beide Seiten nicht einigen können.

Immerhin ist die Phase des Stillstands inzwischen beendet. Die neue Klempnerfirma, die seit etwa einem Monat vor Ort ist, leistet laut Wehrleiter Silvio Pester gute Arbeit. Die Handwerker verlegten Heizungs- und Wasserleitungen sowie Rohre für die Lüftungsanlage, sodass auch der Trockenbau fortgeführt werden konnte. Als nächster Schritt soll der Estrich aufgebracht werden. Der Boden der Fahrzeughalle erhält eine Versiegelung, damit Verschmutzungen leichter entfernt werden können.

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Auch von außen sind Fortschritte zu sehen. Der Anbau, der aus Kapazitätsgründen errichtet wird, ist frisch gestrichen. Der Schriftzug "Feuerwehr Bräunsdorf" prangt bereits an der Fassade. Hinter dem Gebäude wurden Saaten für Grünflächen in den Boden gebracht. Pester ist zuversichtlich, dass die Einfahrt im Mai asphaltiert werden kann. "Dann werden wir kurz nicht einsatzbereit sein", sagt der Wehrleiter. Dass man die Aufgaben vorübergehend an eine benachbarte Ortswehr übertrage, sei aber nichts Ungewöhnliches. Dies sei gängige Praxis, wenn zum Beispiel ein Feuerwehrauto zum Tüv muss, erklärt Pester.

Als Termin für die Fertigstellung ist jetzt Ende Juli vorgesehen. Wann das etwa 1,4 Millionen teure Projekt feierlich eröffnet wird, steht noch nicht fest. Wegen der Urlaubszeit hält es Pester für sinnvoll, einen solchen Festakt erst einige Wochen später zu organisieren.

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