Gesundheit, Verkehr, Sicherheit - Das treibt die Chemnitzer um

Zum zweiten Mal hat das Rathaus Meinungen und Lebensumstände von Bürgern abgefragt. Mit teils überraschendem Ergebnis.

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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    2
    saxon1965
    21.07.2020

    Die "Stadt der Moderne" scheint bei Angeboten für ihre Jugend noch allerhand Luft nach oben zu haben.

  • 4
    4
    RingsOfSaturn
    21.07.2020

    Noch eine Anmerkung, damit es nicht falsch verstanden wird: ich habe keine Aussage oder Wertung bezüglich der absoluten Höhe der Werte abgegeben.

  • 5
    6
    RingsOfSaturn
    21.07.2020

    Kleiner Fehler: ich habe nicht mit 1350 gerechnet, sonder mit dem Maximalwert 1600. Damit sind die Zahlen für die Haushalte mit Kindern, die ich gedacht berechnet habe, tatsächlich auch zu hoch. Damit ist hier aber sich eine deutliche Diskrepanz zwischen den Werten von persönlichem Nettoeinkommen und Haushaltseinkommen.

  • 4
    7
    RingsOfSaturn
    21.07.2020

    @marienthal: ich habe nicht von den absoluten Werten gesprochen.

    Der größte Wert des Medians im persönlichen Nettoeinkommen ist niedriger als der Median des Haushaltseinkommens für Singles ohne Kinder. Das ist die erste Diskrepanz.

    Aufgrund der Angaben zu persönlichem Nettoeinkommen können wir annehmen, dass die Menschen zwischen 25 und 45, die wahrscheinlich die meisten Haushalte mit Kindern stellen, vielleicht in der Mitte zwischen 1100 und 1600 liegen, sagen wir 1350 (median). Angenommen beide Elternteile verdienen gleich viel (was in der Regel ja nicht so ist) kommen wir zusammen auf 3200. Hier käme noch Kindergeld hinzu, im Schnitt 1,6 Kinder mal 204 macht zusammen ca. 3525€. Liegt zumindest im richtigen Bereich, aber in der Realität arbeitet die Frau ja oft nur in Teilzeit oder gar nicht, wenn mehr Kinder im Haus sind. Von daher ist die Zahl für das Haushaltseinkommen auch hier ziemlich hoch im Vergleich zum persönlichen netto Einkommen.

    Ich glaube nicht, dass jeder Haushalt im Schnitt Kapitalerträge oder Mieteinnahmen in Höhe einiger Hundert Euro hat.

    Nicht vergessen, es handelt sich um den median (was der bessere Wert zur Beschreibung bzw. Interpretation ist), nicht um den Mittelwert, der durch ein paar sehr hohe Einkommen schnell das Bild verzerrt.

  • 7
    2
    d0m1ng024
    21.07.2020

    Von den 18-29 jährigen sind aber noch viele in der Ausbildung... Da sind 1.100 EUR ein nachvollziehbarer Wert.

  • 13
    2
    marienthal
    21.07.2020

    @RingsOfSaturn
    Das Nettoeinkommen ist doch nicht hoch

    Rechnen Sie mal den Mindestlohn bei 160h Arbeitszeit im Monat aus, (nehmen wir mal gerundet 9 Euro, dann sind das 1440 Euro Brutto) Schätzungsweise 1000 Euro Netto (je nach Steuerklasse). Das heißt die 18 bis 29 Jährigen arbeiten nur ein wenig über dem Mindestlohn...

  • 4
    6
    RingsOfSaturn
    21.07.2020

    Sind die Zahlen zum Haushaltseinkommen ebenfalls der Median des netto Einkommens? Das wäre im Vergleich zu den Werten vorher dann ziemlich hoch!

    Vielleicht Brutto-Mittelwert?

    FP bitte etwas mehr Präzision mit den Zahlen.


    Antwort der Redaktion: Es handelt sich jeweils um den Median (interpoliert) der persönlichen Nettoeinkommen bzw. Haushalts-Nettoeinkommen.