Gleisarbeiten an der Bahnhofstraße: Bis Jahresende wird es eng

Die CVAG hat ihre Pläne für die künftige Baustelle am Stefan-Heym-Platz konkretisiert. Sie sehen deutlich mehr Grün vor.

Läuft alles wie geplant, könnte bei den Ende Februar beginnenden umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten am Gleisdreieck vor dem Archäologiemuseum der größte Teil bis Jahresende erledigt sein. Das zumindest sehen die Pläne des Nahverkehrsbetriebes CVAG vor, die gestern Abend in einer Informationsveranstaltung für interessierte Chemnitzer vorgestellt wurden.

Laut Projektleiter Torsten Haugk ist der Abschluss der mit allerlei Einschränkungen verbundenen wichtigsten Arbeiten demnach bereits für Ende November geplant. Danach sei bis Sommer kommenden Jahres noch eine Reihe von Anpassungs-, Nach- und Restarbeiten vorgesehen - mit deutlich weniger Auswirkungen auf den Verkehr ringsum.

Dazu zählt auch das Pflanzen von 60 Bäumen entlang der Trassen an Augustusburger und Bahnhofstraße. Das wäre das Fünffache des jetzt in dem Bereich vorhandenen Bestandes. Dabei wolle die Stadt sich an der zweireihigen Gestaltung orientieren, wie sie bereits am Technischen Rathaus vorgenommen wurde, so Tiefbauamtsleiter Bernd Gregorzyk. Die Haltestellen "Eins Energie" und "Stefan-Heym-Platz" sollen ähnlich den neuen Haltestellen an Reitbahn- und Bernsdorfer Straße mit Rasengleis und Bäumen ausgestattet werden.

In diesem Jahr müssen sich die Chemnitzer zunächst auf eine Reihe von Einschränkungen rund um die Baustelle einstellen. So wird auf der Bahnhofstraße in beide Richtungen zumeist nur je eine Fahrspur zur Verfügung stehen. Der Verkehr in Richtung Hauptbahnhof soll Anfang des Sommers für etwa einen Monat sogar komplett umgeleitet werden - über die Zschopauer Straße, den Park der Opfer des Faschismus, die Ziesche- und die Augustusburger Straße. Mit Sperrungen zu rechnen ist auch auf der Brückenstraße. Die Stadtverwaltung empfiehlt, den Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren - über die August-Bebel-, Müller-, Mühlen- und Theaterstraße sowie den Falkeplatz.

Fahrgäste der CVAG, die die Haltestellen "Eins Energie" und "Stefan-Heym-Platz" nutzen, werden sich über Monate hinweg auf längere Wege zu Bus und Bahn einstellen müssen. Bis Ende November wird dort kein Ein-, Aus- oder Umsteigen möglich sein, kündigt Unternehmenssprecher Stefan Tschök an. Die Anschlüsse an der Zentralhaltestelle in den Abendstunden sollen aber wie gewohnt gewährleistet werden. Über alle Einzelheiten werde die CVAG sowohl digital als auch über Handzettel jeweils rechtzeitig vor Inkrafttreten neuer Änderungen informieren, so Tschök. Zudem soll es alle 14 Tage einen "Baustellentag" geben, bei dem auch die Bauleitung Rede und Antwort steht.


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