Große Bergparade in Chemnitz läutet Weihnachtszeit ein

Chemnitz.

Mit der Großen Bergparade in Chemnitz läutet die Region traditionell am Tag vor dem 1. Advent die Weihnachtszeit ein. Der 41. Aufzug am Samstagnachmittag durch die Chemnitzer Innenstadt mit rund 1100 Teilnehmern war zugleich der Auftakt für eine Serie von rund zwei Dutzend Bergparaden und Bergaufzügen in Sachsen. Den Abschluss bildet am 4. Advent die Große Bergparade mit rund 900 Teilnehmern in Annaberg-Buchholz.

Die Auftaktbergparade des Sächsischen Landesverbandes der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine ist der größte der geplanten Aufzüge. Rund 700 Uniformträger sowie rund 400 Bergmusiker und Bergsänger kommen dafür alljährlich in Chemnitz zusammen.

Die Bergparaden und Bergaufzüge in Sachsen sind seit 2016 Immaterielles Kulturerbe in Deutschland. Sie finden seit dem 17. Jahrhundert zu besonderen Anlässen statt und sind Teil der Traditionspflege der Berg- und Hüttenleute.

Im Sächsischen Landesverband der Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine sind 63 Vereine mit rund 3200 Mitgliedern organisiert. Höhepunkt für den Verband in diesem Jahr war der Große Bergmännische Zapfenstreich am 14. September in Freiberg anlässlich der Übergabe der Ernennungsurkunde für die Montanregion Erzgebirge/Krusnohori als Weltkulturerbe. (fp/dpa)

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