Großer Andrang bei Chemnitzer Linux-Tagen

Chemnitz (dpa/sn) - Die Chemnitzer Linux-Tage stoßen auch bei der 19. Ausgabe auf große Resonanz. «Der Andrang ist höher als letztes Jahr», sagte Ralph Sontag vom Organisationsteam am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Das Publikum sei sehr gemischt und umfasse «Freaks mit Fachwissen» ebenso wie interessierte Laien oder Firmen, die auf der Suche nach Lösungen sind. «Wir haben viele Angebote für Neueinsteiger und auch das Kinder- und Jugendprogramm ist stark nachgefragt», sagte Sontag.

Fans können bis Sonntag an der TU Chemnitz Vorträge und Workshops besuchen, an rund 60 Ständen präsentieren sich Projekte und Unternehmen. Themenschwerpunkte sind Barrierefreiheit und Anwenderfreundlichkeit. So ist laut Sontag unter anderem auch erstmals ein Gebärdendolmetscher im Einsatz. «Open Source» ist eine Software, die jeder benutzen, verändern und weiterentwickeln kann. Solche Programme verfügen anders als etwa Windows über einen offenen Quellcode.


Ursprung der Chemnitzer Veranstaltung war eine «Install-Party» 1999, bei der vier Studenten ihre Kommilitonen bei der Installation des freien Betriebssystems Linux unterstützen wollten. Statt 100 kamen damals 700 Menschen. Die Resonanz wächst jährlich: 2016 wurden schon 2500 Besucher gezählt. In diesem Jahr erwarten die Macher rund 3000.

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