Großkonzern Majorel streicht Standort in Chemnitz - 400 Menschen verlieren ihren Job

Der Callcenter-Betreiber will sein Büro Ende 2021 schließen. Es ist nicht der einzige Fall in Ostdeutschland.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 14
    0
    Bürger Erzgebirge
    12.11.2020

    Passt dazu, heute FP, Seite 5.
    "Erste Korvette an Israel übergeben" --- "Deutschland finanziert mit 115 Millionen etwa ein Drittel des Geschäfts."

    Erstens falsch - müsste formuliert sein - "Der Steuerzahler finanziert..." und zweitens - klare Kante gegen diese Verwendung und Verschwendung von Steuermitteln. Warum soll ich Aufrüstung in Krisengebieten, also direkte Kriegsvorbereitung finanzieren??

    Oder geht es um die Werft in Kiel?? ist ja nicht in Chemnitz...

  • 10
    0
    Mike1969
    12.11.2020

    Heute sind eben nicht mehr die Ausländer unser Problem die nach Deutschland kommen. Heute sind die Ausländer unser größtes Problem die deutsch reden und im Ausland bleiben, da es dort keinen Mindestlohn gibt. Im Kongo verdient ein deutschsprechender Bürger 39 Euro im Monat = das sind 3 Cent die Stunde auf 60 Stunden die Woche ... Das ist die Wahrheit und die echte Bedrohung für Deutschland. Denn die Internettelefonie machts möglich. Man ruft bei 0371- an und ist in Kongo gelandet. Merkt doch keiner ... Wie auch.

  • 18
    0
    ZwischenDenZeilen
    11.11.2020

    Am üppigen Gehalt fürs "Fussvolk" wirds wohl nicht liegen ...
    Interessant nur dass Wettbewerber innerhalb der Branche in Chemnitz scheinbar gut leben können (Schulstrasse, strana). Vielleicht hat das Management einfach miese Verträge verhandelt (dumpingpreise um Marktanteile zu gewinnen)? Bertelsmann wird schon gewusst haben weshalb die Tochter (teilweise) veräußert wurde ...
    Vielleicht ist es für einige Betroffene trotz allem auch eine Chance - da eine Neuorientierung "motiviert" wird. Zumindest gibt es genügend Vorlaufzeit für die Angestellten.

  • 21
    4
    Leo
    11.11.2020

    Im Sommer war es der Kaufhof mit 130 Mitarbeitern, welcher aber gerettet werden konnte. Vor ein paar Tagen liest man in unserer strukturschwachen Region über die Werksschließung von Haribo mit 140 betroffenen Mitarbeitern, heute Majorel mit 400 betroffenen Mitarbeitern ... was lesen wir in den nächsten Tagen?
    1400 Arbeitsplätze im Osten die wegfallen zum Ende nächsten Jahres. Ich bin gespannt ob diverse Wahlversprechen eingehalten werden und sich auch mal die lokale Politik zu Wort meldet, die OB-Wahl ist ja noch nicht zu lange her und das Rathaus direkt gegenüber der vakanten Arbeitsplätze.

  • 12
    2
    Pixelghost
    11.11.2020

    „Versuche, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, seien gescheitert.“

    Was, mit dem Prinzip mehr Leitung für Mindestlohn? Mein Sohn ist da schon lange weg.

  • 33
    3
    Schützenfrau
    11.11.2020

    Unter den Deckmantel von Corona werden jetzt sicher viele Konzerne bei ihren kleineren Standorten die Reißleine ziehen . Wobei ich mir sicher bin , daß da schon lange was im Argen lag . Aber jetzt ist ja die perfekte Ausrede da . So funktioniert Kapitalismus . Die Großen stoßen sich an den Kleinen gesund . Und unsere Politiker machen mit . Nicht umsonst gehen viele nach ihrer Polit - Karriere in Vorstände der großen Industriekonzerne . Eine lebenslange Zahlung ihrer Diäten reicht wohl doch nicht .

  • 5
    19
    Interessierte
    11.11.2020

    Der Rausschmiss hat nie aufgehört , man hat nur einige Betriebe hingehalten oder einige Betriebe geschaffen , um die Menschen hinzuhalten ...
    Jetzt müssen ´unsere Kinder` das durchmachen , was wir nach 89 durchgemacht haben ...
    Das Arbeitsamt wird nie arbeitslos - im Kapitalismus
    "eine Form - auf der Grundlage des freien Wettbewerbs und des Strebens nach Kapitalbesitz des Einzelnen"

    Wenn die USA die Wirtschaft aufrecht erhält und die Menschen sterben und es hier in D gerade anders herum ist , dann werden wir vielleicht irgendwann von der USA leben ; da war doch schon einmal was mit Ceta ... etc.

  • 33
    2
    Zeitungss
    11.11.2020

    Doch KTrepptil, es geht auch in Zukunft weiter, schon innerhalb der EU muss der Billigste ran. Genau aus diesem Grund legt man keinerlei Wert auf gemeinsamem Standard bei sozialen Belangen innerhalb dieser "Gemeinschaft". Bulgarien / Rumänien (Beispiel) müssen schon unten bleiben, warum das so ist, muss sicherlich nicht näher erklärt werden. Nun hat man eben Afrika noch ins Boot geholt, es wird also noch sehr interessant.
    Wer jetzt gleich nach dem roten Daumen greift, solle sich lieber in Geduld üben und warten was da noch alles kommt.

  • 21
    2
    Echo1
    11.11.2020

    Digitalisierung geht voran zum Nutzen grosser Konzerne. Kapitalismus ohne Hängenatte.

  • 30
    2
    Tauchsieder
    11.11.2020

    Die üblichen Weihnachtsgeschenke der Großkonzerne.

  • 85
    5
    KTreppil
    11.11.2020

    Der Rausschmiss geht weiter, Continental, Haribo, jetzt dies.
    Fehlende Wirtschaftlichkeit...der Osten ist wohl nicht mehr billig genug? Hoffentlich geht diese Serie nicht weiter.