Grundschulen können überall erste Klassen bilden

Aufnahmekapazität mit 53 Anmeldungen in Hartmannsdorf erreicht

Burgstädt.

An den Grundschulen in der Region wird es im neuen Schuljahr in den ersten Klassen voraussichtlich in Hartmannsdorf am vollsten. Aktuell liegen laut einem Sprecher des Landesamtes für Schule und Bildung 53 Anmeldungen vor, es wird also zwei Klassen geben. Da sich die Anzahl durch sonderpädagogischen Bedarf um 2,5 erhöht, sind beide Klassen am Ende ihrer Aufnahmekapazität angelangt. Dieser Faktor kommt zur Anwendung, wenn Schüler aufgrund von Handicaps extra betreut werden müssen.

In Burgstädt sind nach seinen Angaben an der Goethe-Grundschule an der Göppersdorfer Straße und in der Grundschule im Ortsteil Mohsdorf jeweils 48 Kinder für zwei Klassen angemeldet. An der Goetheschule erhöht ein sogenannter Gewichtungszuschlag von 2,5 die statistische Schülerzahl. Auch hier besteht für Kinder ein sonderpädagogischer Förderbedarf.


In Mohsdorf wird die Zunahme von Schulanfängern auch im Hortbereich spürbar. Der Burgstädter Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung 50.000 Euro für Planungsleistungen bewilligt. Der Hort müsse dringend erweitert werden, sagte Bürgermeister Lars Naumann. Geburtenstarke Jahrgänge und der Ruf der Schule ließen erwarten, dass auch in den kommenden Jahren zwei erste Klassen eingeschult werden können. Dadurch steige der Bedarf an Hortplätzen weiter. Das könne auf Dauer nicht mit Kompromisslösungen wie der Nachmittagsbetreuung in Klassenzimmern aufgefangen werden, so der Stadtchef. Ein Hortneubau mit 100 Plätzen an der Göppersdorfer Straße soll bis zum Schuljahresbeginn 2020/21 entstehen. In der Zwischenzeit nimmt ein Hort-Container an der Chemnitzer Straße Kinder auf.

Nur eine erste Klasse wird es an der Johann-Esche-Grundschule im Tauraer Ortsteil Köthensdorf, an den Schulen in Claußnitz, in den Lichtenauer Ortsteilen Niederlichtenau, Auerswalde und Ottendorf sowie in Mühlau geben. In Köthensdorf, Claußnitz und Mühlau werden voraussichtlich jeweils 22 Kinder eingeschult, in Ottendorf 21, in Niederlichtenau 19 und in Auerswalde 16. In Mühlau ist die Klasse mit 22 Kindern laut Lasub fast am Limit. Lediglich ein Kind zusätzlich dürfe noch aufgenommen werden, da für die Eingliederung von Schülern mit Förderbedarf fünf Plätze unbesetzt bleiben müssten. In Köthensdorf, Claußnitz und Auerswalde ist der Gewichtungszuschlag jeweils 0,5.

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