Havarie: Straßensperrung in Harthau

Wegen einer Trinkwasserhavarie muss der Kirchsteig im Chemnitzer Stadtteil Harthau in Höhe der Eisenbahnunterführung bis voraussichtlich Freitag für den Kraftverkehr voll gesperrt werden. Das hat am Dienstagnachmittag die Chemnitzer Stadtverwaltung mitgeteilt. Über den Kirchsteig rollt derzeit besonders viel Verkehr, da Autofahrer die Strecke als Umleitungsroute für die gesperrte Annaberger Straße nutzen. Für Fußgänger ist der Kirchsteig weiterhin begehbar, so die Stadtverwaltung.

Die Techniker des Versorgers Eins sind vor Ort und konnten den Wasseraustritt stoppen. "An der Störstelle wird die Straße noch heute aufgegraben. Das betroffene Teilstück wird danach repariert oder erneuert. Im Anschluss daran wird die Oberfläche der Straße wiederhergestellt", sagt Sprecher Christian Stelzmann. Von der Störung seien wenige Haushalte im direkten Umfeld betroffen. Trinkwasserwagen werden bei Bedarf eingesetzt.


Die Stadtverwaltung wird an der Klaffenbacher Straße sowie an der Harthauer Straße Sackgassenschilder aufstellen, um auf die Sperrung des Kirchsteigs hinzuweisen. Damit sollen Autofahrer abgehalten werden, die Strecke durch die Siedlung zu nehmen.

Zugleich weist die Stadtverwaltung auf die offizielle Umleitungsstrecke für die Annaberger Straße/B 95 hin: Die Umleitung für Pkw führt in beide Richtungen über die Klaffenbacher Straße, die Würschnitztal- und die Chemnitzer Straße ins Heckertgebiet und von dort über die Wolgograder Allee und den Südring zurück auf die Annaberger Straße. Lkw werden über die Klaffenbacher Straße und die Würschnitztalstraße nach Neukirchen und von dort weiter über die Stollberger Straße, die Wolgograder Allee und den Südring geleitet.

Bereits in Burkhardtsdorf wird in Richtung Chemnitz auf die Sperrung der B 95 und die Umfahrungsmöglichkeit über die B 180 hingewiesen. (hfn)

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    fnor
    01.05.2019

    Genau deswegen wollte man in diesem Jahr doch die alten Trinkwasserleitungen erneuern. Sollen die doch lieber die verschobene Sanierung der Leitungen jetzt durchführen. Da haben die Anwohner Ruhe und es gibt nicht jeden Monat eine Havarie weil viel Verkehr über die maroden Leitungen donnert.



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