Heizung und Waschbecken in Oberschule erneuert

Jugendliche finden ab Montag bessere Bedingungen vor

Für Sie berichtet: Johannes Pöhlandt

Wenn die Schüler der Geschwister-Scholl-Oberschule in Limbach-Oberfrohna am Montag, dem ersten Tag des neuen Schuljahrs, wieder das Gebäude betreten, wird der Komfort deutlich größer sein als zuvor - zum Beispiel beim Händewaschen. Denn alle Waschbecken in den Unterrichtsräumen, die in die Jahre gekommen waren, sind in den Sommerferien durch neue Exemplare ersetzt worden. Parallel wurden die Wasserleitungen, die zuvor zum Teil offen an den Wänden verliefen, erneuert und verkleidet. "Aufgrund des lobenswerten Einsatzes" der beteiligten Baufirmen konnte das Projekt bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen werden, teilte die Stadtverwaltung auf Anfrage mit.

Das gilt auch für den Austausch der kompletten Heizungsanlage, die ebenfalls in den sechswöchigen Sommerferien angepackt wurde. Alle Unterrichtsräume haben neue Heizkörper erhalten. Die alte Heizungsanlage stammte noch aus den 1960er-Jahren, als das Schulgebäude parallel zum Bau des Wohngebiets Am Hohen Hain errichtet wurde. Die Installation der neuen Heizungsanlage im Keller ist hingegen noch nicht vollständig abgeschlossen. Dies soll bis etwa Ende September, wenn die Heizperiode beginnt, der Fall sein. Die Arbeiten im Keller "werden den Schulbetrieb nicht beeinträchtigen", erklärte die Stadtverwaltung.

Mit einer kleinen Einschränkung müssen Schüler und Lehrer aber vorerst noch leben: Warmes Wasser steht wegen der Arbeiten an der Heizung momentan nicht zur Verfügung. Beim Händewaschen sollte dies kein Problem sein. Damit in der Schulküche der Betrieb aufgenommen werden kann, wird ein gesonderter Wasserspeicher zur Verfügung gestellt.

Die Geschwister-Scholl-Oberschule wird seit den 1990er-Jahren Schritt für Schritt saniert. Elektrik, Sanitäranlagen und Brandschutz-Vorrichtungen sind bereits auf den neuesten Stand gebracht worden. Bis zu Beginn des Schuljahres 2019/20 sollen zudem das Dach erneuert, die Wände gemalert und alle Bodenbeläge ausgetauscht werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung summieren sich die Kosten für alle bereits fertigen oder geplanten Maßnahmen auf etwa 3,5 Millionen Euro.

0Kommentare Kommentar schreiben