IC-Anbindung von Chemnitz: Jetzt steht die Finanzierungsvereinbarung

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In den nächsten Tagen wollen Freistaat und Verkehrsverbund das Papier unterzeichnen. Danach muss nur noch der Landtag das Geld freigeben. Im Sommer 2022 könnten dann die Fernzüge von Berlin nach Chemnitz rollen.

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77 Kommentare

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  • 7
    0
    Zeitungss
    19.03.2021

    @nachdenken: Besser kann man es nicht formulieren, danke für die treffende Zusammenfassung. Selbst dem "Bohrer dicker Bretter" geht das Pulver aus. In einer Zeit, wo um jede Minute gefeilt wird, bietet man dieses Kuriosum an. Wer nach Görlitz möchte, hat den Vorteil, er darf dann in Dresden in die nächste Bimmelbahn einsteigen, Richtung Norden und den Rest der Welt besteht bekanntlich kein Bedarf. Der heute eilige Fahrgast zahl auch gerne für Umwege, die DB bzw die mitmischenden Vereine, wollen auch leben. Was Herrn Dulig (SPD) in sächsischen Verkehrsfragen betrifft, ist jedes Wort schade, denkt man nur daran, die Kleinstaaterei wenigstens etwas einzuengen. Wer es mitbekommen hat, Ergebnis gleich Null, bzw darunter.

  • 8
    0
    Maschinenbauer
    19.03.2021

    Wichtig ist, dass es jetzt klare Initiativen und Verantwortlichkeiten gibt. Es muss Lobbyarbeit (im positiven Sinne) für Chemnitz im Verkehrsministerium in Berlin und bei der Deutschen Bahn gemacht werden. Bisher war das Fiasko hausgemacht. In Chemnitz gab es in der ganzen Stadtverwaltung / Stadtspitze keinen, der verantwortlich für das Thema Fernverkehrsanbindung war und von Herrn Dulig ist wenig oder nichts zu erwarten. Zumindest deutet nix darauf hin, denn die Bilanz nach fast 7 Jahren Amtszeit ist sehr mager. Oder was hat er bewirkt, was nicht ohne sein Mittun auch geschehen wäre?

  • 12
    0
    nachdenken
    19.03.2021

    Das ist also nun der großen Wurf. Eine Verlängerung des IC 17, zwei mal pro Tag und Richtung für 2,5 Millionen € pro Jahr, was man als ein ziemlich überteuertes Unterfangen der Bahn betrachten kann, die wir in Sachsen den bundeseignen Staatskonzern für seine Unfähigkeit und Unwilligkeit hinterher schmeißen und in dessen Ergebnis bei Fernbahnanschluß für Chemnitz ein Haken gesetzt wird. Während anderswo man über 30 min.Takt spricht, ist es in Chemnitz ein 12 Stundentakt – Tolle Leistung!
    Während man anderswo mit Direktverbindungen plant, wird bei der Anbindung von Chemnitz an Berlin und Rostock „mit der Kirche ums Dorf gefahren“ – Bravo Hochleistung! Natürlich nicht aus zwingender Notwendigkeit, denn die kurze Verbindung Chemnitz-Riesa-Elsterwerda-Berlin gibt es und die ist auch zweigleisig und elektrifiziert. Die Bahn will sie nicht bedienen und der sächsische Freistaat will kein Geld in die Verlängerung einer vorhandene RE5 Verbindung, die in Elsterwerda endet, stecken. Was noch?

  • 12
    0
    ASZ
    19.03.2021

    Das ist sicherlich ein allererster Schritt. Aber ist die Anbindung ohne Takt und dann noch über den Umweg Dresden zeitgerecht? Ist das eine angemessene Anbindung der des dicht besiedelten Raumes mit Städten Chemnitz, Zwickau,.. und dann noch der Kulturhaupstadt EUROPAs? Im Vergleich zu ändern Regionen steht uns doch ein deutlich besseres Angebot zu und ist wichtig für die
    Zukunftsfähigkeit! Also warum setzten Sie, Herr Dulig, sich nicht für eine angemessene Anbindung ein? Warum wird der Raum Chmemnitz im Europäischen Nachtzugkonzept der Bundesregierung umfahren (Stichwort Kulturhauptstadt)?

  • 7
    3
    Eisenbahnpferd
    19.03.2021

    Irgendwie habe ich beim Lesen des Artikels schon wieder das Gefühl,das da wieder ein Ergebnis ala RE6 Chemnitz-Leipzig herauskommt! Hier geht's doch nur schon wieder darum die Deutsche Bahn auszubremsen. Das Land Brandenburg hat es doch auch geschafft die Züge ohne große Ausschreibung zu bestellen,die fahren nämlich dort auch als IC-Linie und als RE-Linie gleichzeitig! Deswegen wäre mein Appell an Sachsens Verkehrsminister Dulig die Gelder nur freizugeben ,wenn wirklich die Doppelstock-IC's der Deutschen Bahn bestellt werden. Nur diese Züge haben Fernverkehrsniveau!

  • 11
    0
    Zeitungss
    19.03.2021

    @Masch.....: Dann hoffen Sie mal. Man wird sich beweihräuchern nach allen Regeln der Kunst, hat man doch wieder Fernverkehr wie ihn eigentlich keiner braucht. Erst 80 km gen Osten auf dem langsamsten Teil der S-F Magistrale um Richtung Norden zu kommen, besser geht´s wirklich nicht. Richtung Westen und Süden möchte der Chemnitzer eh nicht. Der Knoten Leipzig bleibt außen vor, es wäre für den Reisenden doch zu einfach. Warten wir zunächst die Feierlichkeiten ab, wie bei solchen Aktionen üblich und bewerten dann.
    Herr Franke, die Anbindung des gesamten westsächsischen Raumes an den Fernverkehr, wie soll es der Kunde verstehen ??? Westsachsen ist und bleibt abgeschnitten und daran wir sich auch nichts ändern.

  • 38
    3
    Maschinenbauer
    18.03.2021

    Ich hoffe auf die Demut aller beteiligten Akteure, das nicht als großen Erfolg zu verkaufen. Es bringt ein kleines Stück der Versäumnisse letzten Jahre Ordnung und kann nur ein Anfang sein.