Immer wieder Ärger ums Rasenmähen

Neuerdings häufen sich Forderungen nach Änderungen bei der Grünpflege. Im Rathaus gibt man sich aufgeschlossen.

12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    1206652
    28.06.2019

    "Viele Grundstücksbesitzer in Eigenheimsiedlungen mähen ihren Rasen alle ein bis zwei Wochen oder überlassen das gleich einem Roboter. Und trotzdem wimmelt es gerade dort von Insekten, Vögeln und anderen Tieren, die anderswo seltener geworden sind." ...was hat den Redakteur denn da geritten ? Jeder mit nur etwas Sachverstand weiß, dass das ganz bestimmt nicht so ist. Die Tiere sind allenfalls dort, wenn es noch ein paar Hecken und naturnah gestaltete Beete neben dem Kahlschlagrasen gibt.

  • 7
    5
    heikofuessl
    21.06.2019

    Vor allem wimmelt es auf dem kurz gemähten Rasen von Bienen und Hummeln. Übrigens die Chinesen bestäuben ihre Bäume mit Pinseln da es keine Insekten mehr gibt. Zu Ostzeiten wurde jeder Randstreifen zu Fütterzwecken genutzt.

  • 9
    1
    ChWtr
    21.06.2019

    Es geht allgemein um eine konstruktive Chatkultur und nicht darum, sich gegenseitig vorzuführen - denn das wäre dann wirklich zu kurz gedacht.

    Außerdem haben beide: HHCL & cn3 nicht ganz unrecht, drücke es mal so aus. Ein Konglomerat aus beiden. Nur muss man sich dabei nicht anniesen oder das Schlechte beim anderen vermuten bzw. andichten.

    Relax, es ist (schon wieder) Wochenende!

  • 12
    3
    Pixelghost
    21.06.2019

    Eigentlich gehts doch nur um die Ruhe der Rentner und die Nebenkostenabrechnung.

    Der auf dem Rasen vor dem Balkon mähende Hausmeister, welcher die Mietvertrags-Hausordnungs-Mittagsruhe eines Rentners stört, ist mir wohl bekannt.

    Montag bis Samstag ist von 8 - 20 Uhr WERKTAG. Welche Ruhezeiten die Vermieter in ihren Häusern vorschreiben ist deren Sache.
    Der Hausmeister - oder der Servicedienst - muss arbeiten und hat mittags zwischen 12 bis 15 Uhr keine Pause.

  • 3
    1
    HHCL
    21.06.2019

    @cn3boj00
    Finde ich schon interessant, was Sie aus meinem Beitrag so herauslesen. Aber wie auch bei anderen Themen wird sofort der Ton martialisch, wenn man sich erlaubt "aber" zu sagen.

    "Aber leider spricht aus Ihrem Kommentar die (besonders hier noch weit verbreitete) übliche Unsensibilität gegenüber einem wichtigen Thema: dem Artensterben."

    Wo habe ich dazu etwas geschrieben? Ich habe bemängelt, dass hier Einzelmieter zu "die Anwohner" werden und mich gefragt, wer die "Lärmbelästigung" der wenige Male im Jahr stattfindende Rasenmad nachmisst.

    Wo steht da etwas von Insekten? Wo steht, dass ich darauf bestehe, dass der Rasen raspelkurz ist? Wo steht, dass ich auf einem "gepflegten Eindruck" des Rasens bestehe?

    Ist schon interessant, was Sie mir da andichten. Kritisiert habe ich etwas ganz anderes. Bei einigen Themen gibt es aber mittlerweile wohl in jeglicher Hinsicht Äußerungsverbote und über jeden, der es sich doch erlaubt, fällt man entsprechend her.

  • 6
    18
    Hinterfragt
    21.06.2019

    "...Und ja, ich habe auf meinem Handy eine einfache App, die heißt Decibels, ein Mikrofon und etwas Software, mehr braucht es nicht um Lautstärke zu messen,..."

    Wenn Sie uns jetzt noch verraten, wo sie das Konstrukt haben eichen lassen ...

  • 19
    9
    cn3boj00
    21.06.2019

    Lieber HHCL, es ist sicher richtig, dass es bis jetzt ein eher kleinerer Teil der Mieterschaft ist, der so denkt. Aber leider spricht aus Ihrem Kommentar die (besonders hier noch weit verbreitete) übliche Unsensibilität gegenüber einem wichtigen Thema: dem Artensterben. Der Insektenrückgang ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, und auch, dass dieser inzwischen zu einem Vogelrückgang geführt hat und weitere Folgen haben wird. Inzwischen spenden Menschen sogar schon dafür, dass Bauern Blühwiesen statt monotone Ackerkulturen anlegen, das heißt, nicht alle denken so wie Sie. Ein Rasen, der benutzt wird, als Wäscheplatz, zum Fußballspielen (aber wo ist das schon erlaubt?), sollte natürlich gepflegt werden. Aber auch eine Blumenwiese dort, wo der Rasen nicht benötigt wird, kann schön aussehen. Man kann sich daran genauso gewöhnen wie an 3cm-Grün. 2 mal mähen im Jahr, dabei hochwertiges Heu gewinnen, das ist ein denkbare Alternative.
    Und ja, ich habe auf meinem Handy eine einfache App, die heißt Decibels, ein Mikrofon und etwas Software, mehr braucht es nicht um Lautstärke zu messen, können Sie auch haben, es sei denn Sie sind ein Umweltfreak und verzichten aufs Handy.
    Und Juri hat meine vollste Zustimmung: Es wimmelt nur dort von Insekten und Vögeln, wo diese ein genügendes Nahrungsangebot finden, und das ist garantiert nicht dort, wo alles plattgemäht wird. Was Herrn Brandenburg zu dieser Aussage führt ist sein Geheimnis. Ich habe übrigens auch einen Rasenroboter. Der mäht etwa die Hälfte des Grundstücks, dort, wo die Wäschespinne steht und die Tischtennisplatte. Der Rest darf wachsen, heimische Blütensträucher und Wiese.
    Allein einen "gepflegten Eindruck" als Maßstab setzen zu wollen ist zu kurz gedacht (und gemäht).

  • 19
    6
    DTRFC2005
    21.06.2019

    "Eigenheimbesitzer mähen ihren Rasen alle ein bis zwei Wochen." Oh ja, und das meist der Nachbarn wegen. Diese Abstruse Verhaltensweise hat sich mir noch nie erschlossen und zum Leidwesen unserer Nachbarn, ist unser Rasen relativ hoch und schön grün und nicht kurz und verbrannt. Ebenso die Unsitte, mit Mähfahrzeugen beim Sonnenhöchststand, möglichst während der eigentlichen Mittagsruhe, eine Rasenfläche von höchstens 100 Quadratmeter abzumähen. Aber egal, sicher ist es nicht erstrebenswert, die Wiese und Büsche derart wuchern zu lassen, das man nicht mehr gesehen wird, es muss aber auch kein maximaler Kurzhaarschnitt sein, wo man die Grashalme mit der Lupe suchen muss. Ich den Herren durchaus verstehen. Den das was viele Eigenheimbesitzer treiben, ist auch bei den Mietwohnungen an der Tagesordnung. Zum Nachteil der Natur und den Bewohnern.

  • 18
    4
    Hinterfragt
    21.06.2019

    "...Anwohner Erhard Gläser ärgert sich über den kurz gemähten Rasen an der Carl-von-Ossietzky-Straße..."

    Wie man auf dem Foto sehr gut erkennen kann, handelt es sich bei der "sehr kurz gemähten" Spur um die Feuerwehrzufahrt (Begrenzungspfähle) ...

  • 14
    4
    ChWtr
    21.06.2019

    Zustimmung @Salzsäure mit zusätzl. H ;-)

    Und wenn der ältere Herr über seine Brüstung schaut, was sieht er da (...) ???

    Also, M. Brandenburg, Rathaus, GGG und dortige "verstörte Anwohner" - zwei Nummern kleiner, bitte.

  • 17
    13
    Juri
    21.06.2019

    "Und trotzdem wimmelt es gerade dort (wo bis fast bis an die Wurzel gemäht wird) von Insekten, Vögeln und anderen Tieren, die anderswo seltener geworden sind".

    Wo der Kommentator diese Weisheit her hat, bleibt sicher sein Geheimnis. Die passt werde in die Welt der Wissenschaft, noch in die der Erfahrung.

    Na das "Gewimmel" möchte ich sehen!

    Der letze Satz des Kommentators ist wohl der wertvollste.

  • 41
    17
    HHCL
    21.06.2019

    Hier wird mir viel zu oft von "den Mietern" und "den Anwohnern" geschrieben. Wenn ich den Artikel lese, bekomme ich eher den Eindruck, dass die Ansichten ein sehr lauten eher kleines Grüppchens hier dargestellt werden. Dazu die sensationsheischende Darstellung, die suggeriert hier würden ganz üble Dinge stattfinden: Rasenmäher rücken um 8 Uhr aus - wie zu einem Feldzug. Geht's eine Nummer kleiner?

    Wer hat schon die nötige Technik zu Hause um den Geräuschpegel der Rasenmad zu ermitteln? Das ganze dauert dann weniger als eine Stunde und findet vier mal im Jahr statt. Das ist natürlich unzumutbar und muss natürlich nachgemessen werden. Demnächst wird dann wohl gefordert, dass der Hausmeister bitte zweimal pro Jahr geräuscharm mit der Sense ums Haus schleicht.

    Das kommt dabei heraus, wenn der Großteil der Mieter im Rentenalter und offenbar ohne Hobby ist.



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