In Chemnitz brennen weitere Autos

Kripo prüft Verbindungen zu ähnlichen Fällen. Bislang liegt der Schaden bei mehr als 140.000 Euro.

In Chemnitz haben in der Nacht zum Donnerstag erneut Fahrzeuge gebrannt. Nachdem bereits in der Nacht zum Mittwoch im Stadtgebiet ein Suzuki in Flammen aufging, brannten vergangene Nacht an der Altendorfer Straße/ Ecke Arthur-Bretschneider-Straße ein Renault-Kleintransporter und ein Ford, die beiden nebeneinander standen. Schasden: rund 40.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Eben davon geht die Polizei im Fall eines Brands in der Nacht zum Mittwoch aus. Eine Anwohnerin der Liselotte-Herrmann-Straße hatte das Feuer an dem am Straßenrand geparkten Kleinwagen gegen 1 Uhr entdeckt. Die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass der Suzuki ausbrannte. Schaden: rund 3500 Euro.

Hinweise auf einen Zusammenhang mit einer Reihe von Carportbränden in Chemnitz und Umgebung gibt es in diesem Fall bislang nicht. Diese würden aber geprüft, heißt es bei der Polizei. Seit Mitte August war durch mehrere Brandstiftungen an und in Carports ein Schaden von mittlerweile weit über 140.000 Euro entstanden. Außer Autos wurden mehrere Wohnhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei hat mittlerweile eine spezielle Ermittlungsgruppe gegründet, die den Bränden nachgeht. In Gablenz dürfte das Feuer zudem Erinnerungen wecken an eine Serie ähnlicher Vorfälle, die vor drei Jahren in dem Stadtteil für Beunruhigung bei Anwohnern sorgte. (micm/fhh)

33 Kommentare
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  • 14
    13
    MuellerF
    01.10.2020

    @Lesemuffel: Na, Sie Schlaumeier-dann erzählen SIe doch mal, wie SIE das anstellen würden ohne jegliche Täterbeschreibung !?
    Beim Streife fahren müssten dann schon Zeit & Ort stimmen, um jemanden auf frischer Tat zu fassen- ist also eher Lotterie.

    Wenn diese Brände einen politischen Hintergrund hätten, wüsste man das sicher schon aus Bekennerschreiben. Ich tippe eher auf jemand als Täter, der den Kick sucht, immer wieder unerkannt davonzukommen. Oder einen unterforderten & ruhmsüchtigen Feuerwehrmann -es wäre nicht das erste Mal.

  • 20
    20
    Lesemuffel
    01.10.2020

    Es wäre an der Zeit, dass unsere Polizei endlich Ermittlungsergebnisse meldet. So kann das nicht weitergehen. Oder trauen die sich nicht mehr zu ermitteln, um nicht in Verruf zu geraten, wenn die Verbrechen einen ungeeigneten politischen Hintergrund haben, auf die falsche Seite gestellt zu werden. Oder haben sie gegenwärtig zu viel mit der gegenseitigen Überwachung zu tun?

  • 12
    20
    1371270
    01.10.2020

    Brandstiftung? Naja... Vielleicht hat auch ein Marder im Motorraum eine Zigarette geraucht!