Intercity-Anschluss wird zur Hängepartie

Die Weiterführung der IC-Verbindung Rostock- Dresden nach Chemnitz ist noch immer offen. Auch für 2020 gibt es dazu von den Verantwortlichen nur unverbindliche Aussagen.

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29Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    Steuerzahler
    07.01.2020

    Hat schon jemand eine aktuelle Stellungnahme der Rathausspitze zur Sache vernommen? Immerhin ist Chemnitz mal wieder vorgeführt worden.

  • 2
    2
    Zeitungss
    07.01.2020

    So richtig scheint es die Betroffenen (also die Chemnitzer) nicht zu interessieren, man fährt schließlich Auto. Die hochgesteckten Ziele (Kulturhauptstadt) ist demnach schon Geschichte, die gewünschten Gäste sollen sehen wie sie diesen Flecken Erde erreichen. An die Verkehrsanbindung bei der Bewerbung wurde mit keiner Silbe gedacht, klinkt eindeutig nach Gesamtkonzept, zumindest für den Außenstehenden.

  • 2
    1
    Zeitungss
    06.01.2020

    Herr Müller, ich spreche nicht ihren Willen ab, sondern orientiere mich am Ergebnis. Was den Willen betrifft, waren nicht Sie, sondern die Verantwortlichen gemeint, so war es eindeutig formuliert. Sie sprachen kürzlich in einer ihrer Argumentationen die Streckenbelegung an, was nicht die Ursache für den derzeitigen Zustand ist, sondern ganz einfach der Wille. Die Strecke D-W (129km) ist mir aus meiner beruflichen Tätigkeit bestens bekannt, vor der Wende und auch nach der Sanierung. Diese Strecke hat heute in der Belegung Luft nach oben und zwar in einer Größenordnung. Was Herrn Dulig betrifft, dem ist die Bahn so fremd wie dem BMW-Vorstand, man ist schließlich Autoland. Er wollte die Kleinstaaterei im ÖPNV abschaffen, Ergebnis NULL. Ein Grund für diesen Zustand lässt sich immer finden, es glaubt nur nicht jeder und schon gar nicht, wenn man die Gegebenheiten näher kennt. Die DB-Zentrale in Berlin kenne ich auch von innen, rein berufsbeding.

  • 5
    0
    Klemmi
    06.01.2020

    @Herr Müller: Ich hoffe sehr, dass dieser Termin recht zeitnah stattfindet und im Anbetracht der eher miesen Stimmung hier zu diesem Thema: Bauen Sie bitte ordentlich Druck auf. Einerseits auf Herrn Scheuer, aber auch auf Herrn Dulig. Jetzt wo Dresden-Prag in aller Munde ist, kommt mir vor, werden die Belange in Südwestsachsen/Chemnitz wieder vernachlässigt. Ich glaube Ihnen gerne, dass es immense Kraftanstrengung erfordert, aber ich versteh nicht, warum man beim Thema Fernverkehr einer dicht besiedelten Region überhaupt noch Überzeugungsarbeit leisten muss? Gerade wo Verkehrswende und Klimawandel die dominierenden Themen sind. Alles Gute für dieses Treffen, beim nächsten Treffen mit Herrn Scheuer bitte nicht die Peitsche vergessen-vielleicht hilft das.

  • 4
    2
    vitaminbonbon
    06.01.2020

    @Zeitungss: Ihnen auch ein gutes, gesundes Neues Jahr. Ich bin nicht ruhig geworden, sondern hatte einfach mal eine Woche Urlaub. Einfach so. Wir sind heute in der Terminkoordination für das besagte Treffen. Das Sie den Willen absprechen halte ich für eine ziemliche Frechheit, aber sei es drum. Es ist halt nicht nur ein Kampf bzw eine immense Überzeugungsarbeit bei Bahn und Ministerien zu leisten, sondern insbesondere eben auch bei einigen Chemnitzern, deren Glas immer halb leer ist. Beste Grüße!
    Detlef Müller

  • 3
    3
    Zeitungss
    06.01.2020

    Der Herr Abgeordnete ist recht ruhig geworden und erkennt seine Grenzen. An der Streckenbelegung liegt es nicht, aber zu 100% am Willen. Die Stadt der Moderne ohne Fernverkehr, könnte als Werbung glatt durchgehen im Autoland. Die Verkehrspolitik in diesem Land ist nun einmal ein Desaster, was ohne Abstriche von den gebrauchten Teil Deutschlands mit großen Erfolg übernommen wurde.

  • 6
    0
    Klemmi
    05.01.2020

    FreiePresseRf, ihre Meinung in allen Ehren aber diese halte ich für völligen Unfug. Erstens reden wir hier von einer Anbindung an den Fernverkehr von einer ganzen Region und nicht allein von Chemnitz. Zweitens: Leipzig ist als Knotenpunkt in den 1990er Jahren erkoren worden, daher wurde kräftig investiert, während im Chemnitzer Raum die Gleise weiterhin vernachlässigt worden sind und Projekte auf die lange Bank geschoben wurden. An diesen Zuständen hat sich in Dresden und Berlin niemand gestört. Nebenbei, ein Kopfbahnhof, so schön er ist, ist als Knotenpunkt äußert ungünstig, der Citytunnel ist eine blödsinnige Fehlplanung- um ihre Wortwahl zu verwenden. Auch bei der Direktverbindung nach Berlin muss ich Ihnen Contra geben. Der InterRegio nach Berlin/Rostock erfreute sich großer Beliebtheit, auch unter Umgehung von Dresden, direkt über Elsterwerda/Doberlug-Kirchhain. Diese Verbindung und das InterRegio-System passte Herrn Mehdorn nicht ins Konzept der Bahn. Wie wird man eine Verbindung los? Den Fahrplan anpassen, die Zugpaare in Tagesrandlage verbannen und über Umleitungen fahren lassen. Aus diesen Grund blieben zuletzt die Fahrgäste weg, also kommen Sie bitte nicht mit dem Argument der fehlenden Nachfrage. Beim Chemnitzer Modell gebe ich Ihnen im Fall Thalheim Recht. Die RB 89 hat da bessere Leistung gezeigt, als es die Überlandstraßenbahn tun wird. Fakt ist, dass der bevölkerungsreichte Teil des Freistaates hier hinten angestellt wird. Es gibt weder Fernverkehr auf der Schiene, noch ein Flughafen, nichteinmal eine direkte RegionalExpress-Verbindung zu einen der beiden Flughäfen. Um diesen Zustand sollte man sich bei der Betrachtung dieser Thematik gleichfalls sorgen und nach meiner Meinung sollten die Bürger der Politik in Dresden und Berlin, sowie der Bahn keine Entschuldigungen und Ausflüchte mehr dulden lassen. Herr Dulig verhält sich bei diesem Dilemma sehr ruhig- ein mutiges Verhalten, betrachtet man das letzte Wahlergebnis. Sollte er nicht bald aktiv werden und positive Ergebnisse liefern kann er sich künftig die Mühen sparen, um mit seinem Küchentisch durchs Land zu ziehen.

  • 2
    7
    FreiePresseRf
    04.01.2020

    Ich lese gerade die hier veröffentlichten Kommentare und möchte auch meine persönliche Meinung hier kund tun. Das Fernverkehrsprojekt von Chemnitz nach Rostock über Dresden halte ich für Blödsinn. Auch frage ich mich, ob Chemnitz überhaupt so dringend einen Fernverkehr benötigt. Wenn man die Verkehrsentwicklung der letzten Jahre verfolgt, hat sich Leipzig als Verkehrsknoten etabliert. Durch die schnelle Schienen nach Berlin und Nürnberg haben sich die Reisezeiten doch erheblich verkürzt. Auch Richtung Frankfurt geht es vorwärts. Versuche einen attraktiven Verkehr nach Berlin zu etablieren, gab es ja in der Vergangenheit schon, mangels Fahrgästen hat er sich nicht durchgesetzt. Chemnitz ist nun mal nur von "Eierstrecken" erschlossen. Ich fände einen Vollausbau der Leipziger Schiene wesentlich besser, als mit 100 durchs Erzgebirgsvorland zu gondeln. Mit einem Halbstundentakt wären kurze Umsteigezeiten gegeben und auch die bisher eher schlecht angebundenen Nebenbahnen ins Erzgebirge würden profitieren. Statt dessen investiert man die Kräfte in ein sinnloses Chemnitzer Modell, was, zumindest Richtung Thalheim, den Reisenden vor allem Fahrzeitverlängerungen beschert, da nützt auch eine Taktverdichtung nichts. MfG M. Marz

  • 5
    1
    vitaminbonbon
    31.12.2019

    @maschinenbauer
    Stimmt und „ Entschuldigung“. Mein Frust (bzw. die Bockigkeit) war nicht auf Sie gemünzt. Danke für die guten Wünsche, die ich gern zurückgebe. Auf ein gutes, hoffentlich erfolgreiches 2020!
    Viele Grüße,
    Detlef Müller

  • 4
    5
    Zeitungss
    31.12.2019

    @Maschinenbauer: Die 4 tun sich mit Sicherheit NICHTS. Die kommen auf ihre Kosten auch o h n e Leistung zu erbringen. Großmundig wollte die SPD Ordnung in den sächsischen ÖNV bringen, es kam nichts, das Chaos geht weiter.
    Wo ein Wille, ist auch ein Weg, leider hat genau das sich bis in diese Kreise noch nicht herumgesprochen.
    Die größte Nummer des Herrn Abgeordneten ist die Streckenbelegung, dass es anders geht hat die Vergangenheit unter schwierigen Bedingungen gezeigt. Damals war der Rangierbahnhof Hilbersdorf noch eingebunden und trotzdem gab es Fernverkehr und einen dichten Wendezugverkehr.

  • 6
    3
    Maschinenbauer
    31.12.2019

    @vitaminbonbon
    Danke für die Antwort und die Stellungnahme. Ihre Aussage „Es ist immer recht einfach und wohlfeil auf die nichtsnutzigen, unfähigen Politiker einzudreschen.“ kann ich in dem Beitrag nicht finden. Und die Reaktion, dass die Alternative nichts zu machen wäre, klingt für mich eher bockig. Danke für die Hintergründe bzgl. der gegenwärtigen Situation. Das hilft, die Situation etwas besser zu verstehen. Doch jeder hat Gründe, warum irgendwas nicht geht oder es schwierig ist. Wenn wir aber die ganze Polemik und Rechtfertigung weglassen, dann ist doch nur eins wichtig - das Ergebnis. Und wenn das nicht passt, dann ist es Aufgabe der Verantwortlichen das in Ordnung zu bringen und zu liefern.
    In der Hoffnung auf Fortschritte und Ergebnisse wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch und im neuen Jahr gutes Durchsetzungsvermögen beim VMS, bei Herrn Dulig, bei Herrn Scheuer und Herrn Lutz.

  • 9
    3
    Steuerzahler
    31.12.2019

    Warum eigentlich habe ich von Bahn und Bund nichts anderes erwartet. Weil es die gleichen Akteure sind, die über Jahrzehnte nichts Richtiges für Chemnitz auf dem Bahnsektor zustande gebracht haben. Es wurde schon genannt, welche Direktverbindungen es gab, nach Berlin, Düsseldorf, Rostock usw. Das, was hier mit Chemnitz gemacht wird, ist beispiellos und ich habe mich damit abgefunden, dass ich es wahrscheinlich nicht mehr anders erleben werde. Es liegt nicht an den Vorsussetzungen, sondern einfach am Willen. Wahrscheinlich sind die Chemnitzer und vor allem die Rathausspitze nicht in der Lage, Druck aufzubauen. Aber zur Not kann ja vielleicht ein Trostkonzert organisiert werden.

  • 7
    3
    cn3boj00
    30.12.2019

    Natürlich gibt es in Chemnitz Eisenbahnlobbyisten, vor allem den selbsternannten Bahnkümmerer D.Müller. meines Wissens hat er doch den IC-Deal persönlich bei einem Arbeitsfrühstück (Frühstücke mit Lobbyisten und/oder "Entscheidungsträgern" sind die wichtigste Arbeit für Abgeordnete) mit Scheuer ausgehandelt? Aber wie auch immer, dass ein IC von Rostock nach Dresden bis hierher verlängert wird hat doch nichts mit der Anbindung von Chemnitz ans Fernbahnnetz zu tun, nur weil von Dresden nach Chemnitz eine Oberleitung liegt. Die Bahn hat schon recht, viiiiel wichtiger ist die Verbindung nach Erfurt und Nürnberg. Aber da fragt man sich: wann geht denn da endlich mal was los? Nun ja, wenn Scheuer mal ne halbe Milliarde in den Sand setzt, müssen wir wohl noch ein paar Jahre warten. Aber der Normalbürger scheint ja mit Scheuer kein Problem zu haben, wo er doch gegen das Tempolimit ist?

  • 11
    2
    Bär53
    30.12.2019

    @vitaminbonbon: Die Verlängerung der IC- Strecke über Dresden hinaus darf natürlich nicht zu einer Ausdünnung der zur Zeit meiner Meinung nach vorbildlichen Verbindungen RE3 und RB30 führen. Entweder die IC- Züge fahren zusätzlich oder müssen den RE3 mit allen Zwischenhalten und Fahrpreiskonditionen ab Dresden bis Chemnitz bzw. Hof ersetzen. Das setzt allerdings voraus, dass sich VMS, MRB und VVO an einen Tisch setzen und zu einem Kompromiss finden. Hierin, in der von der Politik verfügten Zersplitterung des Schienenverkehrs, liegt wahrscheinlich das eigentliche Problem. Nicht der fehlende Fahrdraht oder andere fehlende technische Voraussetzungen blockieren seit Jahren.

  • 14
    2
    DS91
    30.12.2019

    @vitaminbonbon
    Sehr geehrter Herr Müller,

    Als erstes möchte ich mich für Ihr Kommentar bedanken. Es gibt ein Eindruck in die Sachlage welcher bisher zu kurz gekommen ist.

    Allerdings kann ich die Kommentare hier absolut verstehen. Es kann nicht sein das Regionalbahnen wegen Fernverkehr geopfert werden müssen. Die Strecke ist zweigleisig und gut ausgebaut, da sollte eine Taktverdichtung möglich sein. Generell ist ein 20min Takt zwischen den sächsischen Städten mehr als überfällig. Gutes Angebot schafft Nachfrage.

    Es ist gut dass der VMS dabei auf die RE3 besteht, zumal er die Züge teuer selbst angeschafft hat und sich damit auch auf die bestellten Kapazitäten gebunden hat.

    Es wird der Eindruck erweckt, dass die einen (Ministerium) nicht wissen was die anderen machen (VMS) und alle aneinander vorbei reden. So löst man keine Probleme!

    Weiterhin habe ich das Gefühl das die IC-Züge mit Steuergeld subventioniert werden sollen und deshalb die Regios entfallen (die Nahverkehrtickets sollen bis Dresden auch im IC gelten)

    Sollte dass so sein... wäre die IC Verlängerung von Gera nach Chemnitz vertretbarer. Dort hat die Bahn aufgrund der fehlenden Oberleitung wirklich einen Mehraufwand der subventioniert werden könnte. (Wobei auch das nicht erstrebenswert ist den FV so zu subventionieren)

    Eine gute und schnelle Sofortmaßnahme wäre die Verbindung Chemnitz-Elsterwerda-Berlin im 2h Takt!
    Dazu sind nur Abstimmungen mit den VBB und VMS nötig, das Land müsste das Geld freigeben und schon fahren unsere Silberpfeile bis nach Berlin (am besten über BER). Das wäre mal eine wirklich gute Verbindung.

    Aber auch da treiben sich bestimmt die Ängste der kanibalisierung umher was ich sehr schade finde. Selbst alle Strecken zusammen die ich jetzt aufgezählt habe, bilden ein minimal Angebot für eine solch große Region wie Westsachsen!

    Ich verstehe ihre Bedenken aber ich verstehe noch mehr den VMS und einige Kommentare.

    Dennoch vielen Dank für Ihr Einsatz

    Ich hoffe Sie können meine Gedanken nachvollziehen.

  • 14
    2
    Zeitungss
    30.12.2019

    Herr Müller, der Belegungszustand der D-W Linie zu Ostzeiten sollte Ihnen noch in Erinnerung sein. Die damalige Hg auf dieser Strecke war 100Km/h plus jede Menge Langsamfahrstellen. Die Strecke ist inzwischen nach vorhanden Möglichkeiten ausgebaut, die Hg teilweise 120 (ohne Neigetechnik) befahrbar und die Langsamfahrstellen weitestgehend verschwunden. Teilweise wurde sogar eine Verdichtung der Blockabschnitte realisiert. Wir sind heute von der Belegung wie zu Reichsbahnzeiten weit entfernt. Gesteuert wird die Strecke heute von der Bz Leipzig aus, was den Betrieb wesentlich flüssiger gestaltet. Einen Fernverkehr auf dieser Strecke unterzubringen ist das kleinste Übel, es fehlt am Willen. Die Verkehrspolitik der letzten Jahre ist auch die Ursache für den permanenten Fahrzeugmangel durch Sparzwang.
    Über die Fähigkeit der Politiker möchte ich mich hier nicht auslassen, die beherrschen bekanntlich jedes Ressort auf Zuruf, was dem Normalsterblichen nicht vergönnt ist. Die Ergebnisse erleben wir täglich, nicht nur auf die Bahn begrenzt.
    Guten Rutsch !

  • 18
    2
    Klemmi
    30.12.2019

    @ Vitaminbonbon: Ursprünglich sollte 2022 der IC von Rostock kommend über Hof/Regensburg nach München fahren, elektrifiziert ist zwischen Hof und Regensburg kein Millimeter. Bei der Fernverkehrsoffensive 2015 wurde zwischen Chemnitz und Leipzig überhaupt kein Fernverkehr eingeplant, jetzt ist der Ausbau eine neue unabdingbare Hürde für Chemnitz, obwohl zwei Strecken die Voraussetzungen für effektiven FV erfüllen. Es beißt sich die Katze in den Schwanz. Der Fernverkehr soll in Abstimmung mit dem VMS fahren( ist dann Tharandt und Flöha IC-Halt?)obwohl nach der „glorreichen“ Bahnreform, dieser eigenwirtschaftlich betrieben werden soll? Der Staat zieht sich mit den ganzen Murks aus der Verantwortung und verkündet regelmäßig steuerliche Rekordeinnahmen- was passiert mit der ganzen Kohle eigentlich. Bei allem Respekt, mittlerweile nimmt in Chemnitz niemand irgendwas ernst, in Bezug auf Fernverkehr, was aus dem Munde eines Politiker oder Bahnmanager kommt. Und mit derartigen Aktionen, kann Deutschland sich seine Klimaziele und Visionen an den Hut stecken. Hier ist der Begriff Staatsversagen mehr als angebracht, ein Versagen, welches durch kulturell aufgezogene „Pro-Demokratie-Partys“ kaschiert werden soll, aber selber jede Art Glaubwürdigkeit in den Wind werfen.

  • 9
    3
    612115
    30.12.2019

    Sehr geehrter Herr Müller, der Entfall von Regionalzügen kann nicht die Strategie sein, um dem IC die Fahrt nach Chemnitz zu ermöglichen. Es handelt sich um einen nur stündlich von Hof nach Dresden verkehrenden Zug, der eben auch unzählige Zwischenhalte erschließt. Warum sollten wichtige Halte wie Plauen, Zwickau, Flöha, Freiberg etc. abgeschnitten werden, nur damit ein IC nach Chemnitz fahren kann? Taktlücken von mehr als einer Stunde (auch gelegentlich) sind absolutes Gift für jede Bahnverbindung. Man kann eine Fernverkehrsverbindung nach Berlin und Rostock nicht dadurch rechtfertigen wollen, dass man die Passagiere zum Nahverkehrsziel Dresden in diesen Zug zwingen will - die Notwendigkeit ergibt sich aus der schnelleren, kostengünstigeren und umsteigefreien Verbindung Richtung Berlin. Und dass die zweigleisige Trasse zwischen Chemnitz und Dresden nicht noch ein par zusätzliche Intercity verkraften würde, wage ich zu bezweifeln.

  • 11
    8
    vitaminbonbon
    30.12.2019

    @maschinenbauer:
    Es ist halt alles etwas komplizierter. Für Chemnitz-Leipzig sind wir auf einem guten Weg. Wir sind von 0 ausgehend im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen. Inzwischen auch im Entwurf für das Sofortprogramm/Strukturfördergesetz Kohleausstieg. Im Entwurf des Maßnahmegesetzes (Planung durch Gesetz Statt Planfeststellungsverfahren) war die Strecke nicht drin, lediglich sechs Wasserstraßenprojekte. Nach einem Gespräch mit Minister Scheuer und einem dazugehörigen Brief ist die Strecke jetzt auch im Gesetzentwurf enthalten. Könnte 1-2 Jahre Planungszeit, insbesondere Klagezeit einsparen. Bei IC 17 gänge es, als Überbrückung, schneller, weil Infrastruktur vollständig vorhanden ist. Bahn ist dafür, Sachsen (SMWA) selbstverständlich auch. Das Problem ist, dass natürlich der eine oder andere RE 3 von (Zwickau-) Chemnitz nach Dresden müsste natürlich entfallen, um zum einen Fahrplantrassen freizugeben und zum anderen auch keine Kannibilisierungseffekte zu haben -> die Leute sollten dann auch bitte mit dem IC fahren! Tja, und da haben wir halt noch ziemlichen Gesprächsbedarf/ Überzeugungsbedarf beim VMS. Und darum geht es bei dem kommenden Gespräch. Es ist immer recht einfach und wohlfeil auf die nichtsnutzigen, unfähigen Politiker einzudreschen. Manches ist komplizierter und dauert. Mir sagen auch ganz oft Leute: „Das dauert ja ewig, das erlebe ich ja gar nicht mehr!“. Meine Antwort: „ Ja, dauert zu lange. Und wo ist die Alternative? Alle Altivitäten einstellen und nichts mehr machen?“.
    Beste Grüße und „Guten Rutsch!“
    Detlef Müller

  • 11
    5
    Maresch
    30.12.2019

    @Deluxe. Sie haben vergessen zu erwähnen, dass zu DDR-Zeiten eine Zugverbindung Rostock-Karl-Marx-Stadt nur einmal am Tag bestand und die Züge maximal 120 km/h fahren konnten.

  • 13
    7
    Urlaub2020
    30.12.2019

    Stadt der Moderne!,,!

  • 22
    1
    Deluxe
    30.12.2019

    Was ist eigentlich NEU an einer Gernverkehrsdirektverbindung von Dresden nach Rostock?
    Das war früher Standard!
    Und zwar auch schon bis Karl-Marx-Stadt.

    Die ständig klamme DDR konnte das. Obwohl die Russen nach 1945 jede Menge zweites Gleis demontiert hatten, permanent Mangel an Waggons und Lokomotiven herrschte und die Deutsche Reichsbahn per Gesetz das Rückgrat des Güterverkehrs und des Personenverkehrs war.

    Und unser reiches Land kann das im digitalen Zeitalter nicht mehr?
    Es kann nur an mangelndem Willen liegen. Und an der permanenten Gewinnmaximierung.

    Eine Bahn, die für Mensch und Umwelt attraktiv ist, wird niemals betriebswirtschaftlich profitabel sein. Nie!
    Weil sie in die Fläche muss und Taktzeiten bieten muss, die manchmal fast leere Züge erzeugen werden. Das ist einfach so.
    Und man kann sich als Gesellschaft darauf einlassen oder die Katastrophe bleibt wie sie ist.

  • 7
    7
    Zeitungss
    30.12.2019

    @Malleo: …....die f a l s c h e n Weichensteller, hätte es richtig lauen müssen.

  • 20
    11
    Malleo
    30.12.2019

    So ist das in einem Land, wo mehr Schrankenwärter als Weichensteller unterwegs sind!

  • 30
    2
    DS91
    30.12.2019

    Chemnitz und die Bahn, ob dieses Drama mal ein glückliches Ende findet? Ich bezweifle es Stark. Solange das konservativ Reagierte Sachsen noch so stark auf das Auto setzt wird sich daran nix ändern.

    Bei der Verbindung Chemnitz-Dresden-Berlin ist alles für Fernverkehr gegeben. Es liegt ein Fahrdraht und die Strecke ist (bis auf wenige Abschnitte) gut ausbaut und dennoch wird die 247000 Einwohner Stadt Chemnitz kein IC oder gar ICE zu Gesicht bekommen. Sachsen /Chemnitz hat eben keine Bahnlobby!

    Was alles unter gut regierten Ländern möglich ist zeigt das Beispiel Gera in Thüringen! Dort wird vor den IC sogar extra eine Diesellok gespannt damit die Stadt angebunden wird. Auch da ist problemlos eine Verlängerung nach Chemnitz möglich.

    Was können wir tun?

  • 23
    1
    Pixelghost
    30.12.2019

    Wenn ich den Artikel vom 10.07.19 richtig verstanden habe, hat der Herr Fricke auf der Informationsveranstaltung gar nichts VERSPROCHEN.
    Alles im Konjunktiv mit einem Zeitrahmen von mindestens 10 Jahren und an Bedingungen geknüpft, deren Vorhandensein ebenfalls in den Sternen steht.

    Man hat sich seine Worte schöngedacht. Wie Kinder, die bei einem „Ich wünsche mir“ von den Eltern ein „mal sehen...“ zu hören bekommen und dann schreien: Aber du hast es mir versprochen...

  • 11
    8
    Zeitungss
    30.12.2019

    Kommt langsam die Erleuchtung ??? Verantwortliche ausgenommen !!!

  • 32
    8
    Maschinenbauer
    30.12.2019

    Vielleicht sollten wir uns fragen, ob in dieser Stadt der richtige Fokus gesetzt wird und die Fehler nicht in Chemnitz selbst liegen? Es gibt für alles, besonders für Kunst und Kultur eine Menge Verantwortliche. Aber für das Thema Bahn gibt es keinen, der als Chemnitzer „Lobbyist“ bei der Bahn und im Verkehrsministerium Druck macht. Da sind die anderen Städte weiter und erreichen auch mehr. Wenn keiner verantwortlich ist, passiert auch nichts und das geht seit Jahrzehnten so. Das Ergebnis haben wir heute. Deswegen macht es wenig Sinn, wenn die Verantwortlichen dieser Stadt von Zeit zu Zeit klagen und Jammern, aber zu wenig tun. Zwischenzeitlich gab es eine Initiative von einigen Chemnitzer Bundestagsabgeordneten, die über Parteigrenzen hinweg dafür gesorgt haben, dass der Ausbau der Strecke Chemnitz – Leipzig in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. So eine Initiative kann aber nicht die Pflicht der Stadt ersetzen, sich darum zu kümmern. Und die Aussage von Herrn Müller, sich mit dem SPD-geführten Verkehrsministerium darum zu kümmern, klingt eher wie eine Posse. Denn das hätten Herr Müller und Herr Dulig auch schon in den letzten 5 Jahren machen können. Bewirkt hat Herr Dulig trotz Drängen von Herrn Müller nichts.

  • 47
    1
    Klemmi
    30.12.2019

    Dieser Zwischenstandsbericht haut mich nicht vom Hocker, er bestätigt vielmehr meine Befürchtungen, welche ich von Anfang an hatte: Beschwichtigungen, leere Versprechen und dann weiß wieder niemand was davon. Soviel zur Fernverkehrsoffensive aus dem Jahr 2015 und die Bahn ist in ihren Visionen wieder ein Schritt weiter: Ein ICE-Takt alle 30 Minuten und bald doppelstöckig mit 330 km/h, natürlich zwischen den Metropolen für die Bürger der ersten Klasse in diesem Land. Jedoch Tochter Bahn mach das, was Vater Staat ihr vorgibt. Solange der Bund an Klimaziele bastelt, weiterhin die Probleme der Schiene in Deutschland ignoriert und Politiker wie Herrn Scheuer in diesem Amt amtieren lässt, wird sich nichts ändern- wozu auch? Berlin und Umgebung sind doch vorzüglich angebunden, jetzt wo Oranienburg IC-Bahnhof ist. Ich weiß nur eines: Mit allen Visionen und Versprechen für Chemnitz, könnte man ein Buch füllen, aber auch das amtierende Demokraten für den Vertrauensverlust selbst verantwortlich sind und ich Bund und Bahn mit der „Goldenen Himbeere“ küren würde. Mit besten Grüßen an die Versager bei Bund und Bahn aus Chemnitz.



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