Justiz - Verfahren endet mit Geldstrafe

Stollberg.

Ein 39-jähriger Mann aus dem Erzgebirge ist am Montag wegen des Besitzes von Kinderpornografie und anderer Vergehen zu einer Geldstrafe von 1950 Euro verurteilt worden. Die Verhandlung am Stollberger Amtsgericht dauerte nur wenige Minuten, da der Angeklagte nicht erschienen war. Polizisten hatten ihn im vergangenen Jahr observiert, weil sie ihn ursprünglich für einen Drogendealer hielten. Erst nach einer Telefonüberwachung keimte der Verdacht der Kinderpornografie auf. Beamte durchsuchten später seine Wohnung und fanden hunderte Bilder und einige Videos, die er auf Rechnern und Festplatten gespeichert hatte. Dabei wurden auch kleinere Mengen Ecstasy und Marihuana entdeckt. Im Zuge der Überwachung kam zudem heraus, dass der 39-Jährige ohne Erlaubnis Auto fuhr. Die Verstöße wurden zu einer Geldstrafe zusammengefasst. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Nach Angaben des Rechtsanwalts des Angeklagten sei es jedoch unwahrscheinlich, dass der 39-Jährige Widerspruch erhebt. (pc)

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